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Zeitschrift für Genozidforschung. 19. Jg. 2021, Heft 1 -

Zeitschrift für Genozidforschung. 19. Jg. 2021, Heft 1

Politik des Genozid: Strategien, Interventionen, Repräsentationen

Mihran Dabag, Kristin Platt (Herausgeber)

Buch
150 Seiten
2021
Velbrück (Verlag)
978-3-95832-249-3 (ISBN)
CHF 34,85 inkl. MwSt
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die politisch-strategische Dimension genozidaler Vernichtungsprozesse. Dabei werden in exemplarischen Studien Aspekte medialer Mobilisierung ebenso untersucht, wie die politischen Abwägungen internationaler Akteure im Kontext von Entscheidungen für oder gegen Interventionen, die langanhaltenden gesellschaftlichen Folgen von Vernichtungspolitik für Überlebendengemeinschaften oder auch die Probleme, Möglichkeiten und Grenzen repräsentativer Annäherungen an die Erfahrung von Völkermord.Beiträger/innen:Corinna Bittner: The (In)Visibility of Violence. An analysis of the Khmer Rouge visual discourse 1970-1979Anna Maria Droumpouki: Jüdisches Leben in Nachkriegsgriechenland, 1945-1947: Wiederaufbau, soziales Leben und Berufswahl,Marc Nichanian: Literatur und Katastrophe. Hagop Oshagan im Gefängnis von Çankiri,Arua Oko Omaka: State Denialism. The Biafra Genocide and the international observer team,Lasse Wichert: »He shall never be a ghetto Jew.« Zur Inversion antisemitischer und antiarmenischer Stereotype bei Leon Uris und Franz Werfel.Die 1999 etablierte, halbjährlich erscheinende »Zeitschrift für Genozidforschung« greift konzentriert Forschungsarbeiten im Bereich der Genozidforschung auf. Neben Darstellungen historischer Ereignisse werden Detailstudien zu Entstehungsprozessen und Phasen von Vertreibung und Völkermord, zu Ursachen von Verfolgung und Ausgrenzung oder zu völkerrechtlichen Fragestellungen vorgestellt. Ein ausführlicher Rezensionsteil informiert über Neuerscheinungen.

Mihran Dabag ist Gründungsdirektor und Mitglied des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung/Ruhr-Universität Bochum und lehrt Neuere und Neueste Geschichte, ebenfalls an der Ruhr-Universität Bochum. Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Strukturvergleichende Genozidforschung; Theorie und Methodik der Gewaltforschung; Diasporaforschung; Nationalismus und Nationalbewegungen; Transformation und kollektive Gewalt im Osmanischen Reich; Geschichte und Ideologie der Jungtürkenbewegung; kollektives Gedächtnis; Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik.

Kristin Platt ist Sozialpsychologin, Sozial- und Kulturwissenschaftlerin und als Leiterin des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Gewalt- und Genozidforschung sowie zu Forschungen über psychische und soziale Traumatisierungsfolgen bei Überlebenden politischer Gewalt.

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Zeitschrift für Genozidforschung
Verlagsort Weilerswist
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 220 g
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Sozialwissenschaften
Schlagworte Biafra • Demokratisches Kampuchea • Genozid • Genozid an den Armeniern • Holocaust • Internationale Gemeinschaft • Kambodscha • kollektive Erinnerung • Kollektive Gewalt • Kollektives Gedächtnis • Kolonialismus • Rote Khmer • Shoah
ISBN-10 3-95832-249-2 / 3958322492
ISBN-13 978-3-95832-249-3 / 9783958322493
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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