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»Störfaktoren entfernen«?

Minderheitenpolitik als Risikoabwägung im Langen Ersten Weltkrieg

(Autor)

Buch | Softcover
362 Seiten
2021
Campus (Verlag)
978-3-593-51283-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

»Störfaktoren entfernen«? - Arno Barth
CHF 64,40 inkl. MwSt
Wie ging man in der Zeit des Ersten Weltkriegs mit nationalen Minderheiten um? Arno Barth bricht in seiner Studie mit der gängigen Vorstellung, die das 'gute' Minderheitenschutzsystem der Versailler Friedensordnung und des Völkerbundes der 'schlechten' Gewaltpolitik ethnischer Säuberungen gegenüberstellt, deren alleinige Verantwortung man Diktaturen und lokalen Akteuren vorgeblich rückständiger Regionen zuweist. In seiner Studie zeichnet er den Weg zur Lausanner Konvention von 1923 nach, durch die auf Initiative des Völkerbundes und mit aktiver Zustimmung der Westmächte ein zwangsweiser Bevölkerungsaustausch - zwischen Griechenland und der Türkei - beschlossen wurde.

Arno Barth war Doktorand am DFG-Graduiertenkolleg 1919 an der Universität Duisburg-Essen; er ist Referent bei der Bundeszentrale für politische Bildung und freiberuflich als Historiker tätig.

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Kontingenzgeschichten ; 8
Verlagsort Weinheim
Sprache deutsch
Maße 142 x 214 mm
Gewicht 458 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte 1918 bis 1945
Sozialwissenschaften Ethnologie
Schlagworte 1923 • Bevölkerungsaustausch • Erster Weltkrieg • ethnische Säuberungen • Fritjof Nansen • Griechenland • Lausanner Konvention • Minderheiten • Minderheitenschutz • Nationalismus • Osmanisches Reich • Pariser Vorortverträge • Selbstbestimmungsrecht • Völkerbund • Zwangsmigration
ISBN-10 3-593-51283-1 / 3593512831
ISBN-13 978-3-593-51283-9 / 9783593512839
Zustand Neuware
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