Das Artefakt als materialisiertes Netzwerk Neuer Lernkulturen
Ein ikonographisch-ikonologisch-netzwerktheoretischer Zugang zu stillgestellten Praktiken Neuer Leistungskulturen im Portfolio
Seiten
2020
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-80591-6 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-80591-6 (ISBN)
lt;p>Die Autorin analysiert, wie Leistung bei der Portfolioarbeit hergestellt und als solche markiert wird. Dabei steht sowohl das Artefakt als auch die Beurteilung von Lehrer*innen, Mitschüler*innen und Eltern im Zentrum der Analyse. Leistung wird heterogen interpretiert und mit unterschiedlichen Kategorien markiert, die es neu auszudeuten gilt.
lt;p>Neue Lernkulturen bringen nicht nur neue Instrumente der Leistungsbeurteilung in den Unterricht, sondern auch spezifische Materialität(en). Dabei wird eine Revalorisierung der Artefakte in erziehungswissenschaftlicher Forschung immer noch eher randständig diskutiert. Die Autorin dieses Buches unternimmt einerseits eine methodologisch-methodische Suchbewegung, die das Potenzial und die Anschlussfähigkeit von Bruno Latours Akteur*in-Netzwerk-Theorie in Bezug auf (materielle) Artefakte in der Ethnographie auslotet. Andererseits geht sie der Frage nach, welche Neue Leistungskultur sich am Beispiel der Portfolioarbeit in Neuen Lernkulturen entfaltet - insbesondere dann, wenn die Beurteilungsgruppe heterogene Akteur*innen und Aktanten versammelt.
lt;p>Neue Lernkulturen bringen nicht nur neue Instrumente der Leistungsbeurteilung in den Unterricht, sondern auch spezifische Materialität(en). Dabei wird eine Revalorisierung der Artefakte in erziehungswissenschaftlicher Forschung immer noch eher randständig diskutiert. Die Autorin dieses Buches unternimmt einerseits eine methodologisch-methodische Suchbewegung, die das Potenzial und die Anschlussfähigkeit von Bruno Latours Akteur*in-Netzwerk-Theorie in Bezug auf (materielle) Artefakte in der Ethnographie auslotet. Andererseits geht sie der Frage nach, welche Neue Leistungskultur sich am Beispiel der Portfolioarbeit in Neuen Lernkulturen entfaltet - insbesondere dann, wenn die Beurteilungsgruppe heterogene Akteur*innen und Aktanten versammelt.
Andrea Bossen arbeitete und promovierte an der Europa-Universität Flensburg und war ebenso als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Göttingen und Hildesheim tätig. Heute lehrt und forscht sie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Arbeits- und Forschungsinteressen sind Ethnographische Bildungsforschung, Akteur-Netzwerk-Theorie, Materialität, Differenz und Commonness sowie Videographie in der inklusiven Lehrer innenbildung.
lt;p>Neue politisch-gesellschaftliche und lernkulturelle Entwicklungen - Portfolioarbeit als Zeugnis Neuer Leistungskulturen - Selbstgesteuertes Subjekt - Akteur-Netzwerk-Theorie - Praxistheorie - Ethnographie - Artefakte - Genese und Paradoxien Neuer Lern- und Leistungskulturen im Artefakt Portfolio
| Erscheinungsdatum | 20.03.2020 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 603 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Allgemeines / Lexika |
| Schlagworte | Akteur-Netzwerk-Theorie • Andrea • Artefakt • Bossen • Gouvernementalität • Heterogenität • ikonographisch • ikonologisch • Individualisierung • Leistungsbeurteilung • Leistungskulturen • Lernkulturen • materialisiertes • Netzwerk • netzwerktheoretischer • Neuer • Portfolio • Praktiken • Praxistheorie • Reflexion • Selbststeuerung • stillgestellten • Zugang |
| ISBN-10 | 3-631-80591-8 / 3631805918 |
| ISBN-13 | 978-3-631-80591-6 / 9783631805916 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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