Gebehochzeiten in Westfalen
Zum Wandel der Schenkbräuche unter dem Einfluss obrigkeitlicher Massnahmen
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Hochzeitsgaben in Form von Geldgeschenken gehörten in den vergangenen Jahrhunderten zum festen Brauch in den ländlichen Gebieten Westfalens. Durch diese Art des Schenkverhaltens mit Anspruch auf Gegengabe waren nicht nur die großen ländlichen Hochzeitsfeste durch eine "gemeinschaftliche Finanzierung" gesichert, auch konnte im Gegensatz zu Naturalgaben ein "Überschuß" in den neu gegründeten Hausstand einfließen. In Mißkredit gerieten die sogenannten Gebehochzeiten im 19. Jahrhundert, als es mit Aufhebung der Luxusgesetze zu "Ausschreitungen" kam. Die Autorin untersucht die Gründe für den Wandel der Schenkbräuche und die Auswirkungen auf das Feierverhalten bei den ländlichen Hochzeiten für die Zeit der Frühen Neuzeit bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.
| Reihe/Serie | Münsteraner Schriften zur Volkskunde /Europäischen Ethnologie ; 2 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 20 Abb. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 145 x 205 mm |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie ► Volkskunde |
| ISBN-10 | 3-89325-543-5 / 3893255435 |
| ISBN-13 | 978-3-89325-543-6 / 9783893255436 |
| Zustand | Neuware |
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