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Der Holocaust und die Nachkriegspresse

Eine quantitative Analyse zur Aufarbeitung des Holocaust in der österreichischen Berichterstattung der Nachkriegsjahre
Buch | Softcover
88 Seiten
2020 | 20001 A. 1. Auflage
GRIN Verlag
978-3-346-00852-7 (ISBN)
CHF 67,10 inkl. MwSt
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,2, Universität Wien (Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen 5,6 und 6,3 Millionen Juden wurden systematisch und industriell in sogenannten Vernichtungslagern eliminiert. Der Holocaust wird von vielen Historikern als das größte Menschheitsverbrechen der Geschichte betrachtet, einzigartig in seinem Ausmaß, seiner Symbolik und weltgeschichtlichen Bedeutung. Wie der Historiker Peter Novik berichtet, führte die Befreiung der Lager im Frühjahr 1945 zu einer breiten Berichterstattung über die Verbrechen des Holocaust in den amerikanischen Medien. So schreibt Novik von entsetzten Gesichtern an den Frühstückstischen, wo der "Holocaust in ganz Amerika auf den Zeitungsseiten prangerte." Doch wie war die Situation in Österreich in den unmittelbaren Nachkriegsmonaten? Gab es eine mediale Aufarbeitung? Der theoretische Teil der Arbeit bietet einen kompakten Überblick über den Forschungsstand in Bezug auf den Holocaust einerseits, und die österreichische Nachkriegspresse andererseits. Der Themenkomplex "Holocaust" umfasst Begriffsdefinitionen, Zahlen, Vorgeschichte des Holocaust, das eigentliche Verbrechen, sowie Berichterstattung & Rezeption darüber währenddessen & danach. Der Themenkomplex "Österreichische Presselandschaft der Nachkriegszeit" umfasst einen Überblick über die Medienlandschaft der Nachkriegsjahre, die alliierte Medienpolitik, die Aufarbeitung der NS-Verbrechen im Journalismus, sowie die Entwicklung der Nachkriegspresse ab 1945. Der empirische Teil der Arbeit richtet seinen Schwerpunkt dann auf eine quantitative Analyse, in der vier relevante Forschungsfragen beantwortet werden. 1. "Kam es im Laufe des Nürnberger Prozesses zu Unterschieden in der Intensität der Berichterstattung über Themen des Holocaust?" 2. "In welcher Intensität wurde in der österreichischen Presselandschaft in den Nachkriegsmonaten von Mai 1945 bis Mai 1947 über Themen des Holocaust berichtet?" 3. "Hat die politische Ausrichtung einer Zeitung Einfluss auf die Intensität der Berichterstattung mit Themen des Holocaust?" 4. "Gab es Veränderungen in der Häufigkeit der Berichterstattung über Themen des Holocaust zwischen der Phase der Vorzensur und der Phase nachdem die Vorzensur abgeschafft wurde?" Das Analyseinstrument ist dabei das Online-Archiv der österreichischen Nationalbibliothek "ANNO", bei dem historische Zeitungen archiviert und gesammelt werden. Am Ende gibt es durchaus überraschende und aussagekräftige Erkenntnisse, die fundiert und streng nach wissenschaftlichen Regeln herausgearbeitet wurden.
Erscheinungsdatum
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 141 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Journalistik
Schlagworte Alliierte Medienpolitik • AlliierteMedienpolitik • anno • Aufarbeitung des Holocaust • AufarbeitungdesHolocaust • Berichterstattung • Dachauer Kriegsverbrecherprozesse • DachauerKriegsverbrecherprozesse • Holocaust • Holocaustberichterstattung • Medienberichterstattung • Nachkriegspresse • Nürnberger Prozesse • NürnbergerProzesse • österreichische Berichterstattung • österreichischeBerichterstattung • österreichische Presselandschaft • österreichischePresselandschaft • österreichischerJournalismus • Österreichischer Journalismus • quantitativeAnalyse • Quantitative Analyse • Shoah
ISBN-10 3-346-00852-5 / 3346008525
ISBN-13 978-3-346-00852-7 / 9783346008527
Zustand Neuware
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