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Sich selbst vergleichen - Franz-Josef Arlinghaus, Walter Erhart, Lena Gumpert, Simon Siemianowski

Sich selbst vergleichen

Zur Relationalität autobiographischen Schreibens vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Buch | Softcover
300 Seiten
2020
transcript (Verlag)
978-3-8376-5200-0 (ISBN)
CHF 48,95 inkl. MwSt

Das relationale und vergleichende Selbst im autobiographischen Schreiben. Ein interdisziplinärer Zugang zu seiner Geschichte und Gegenwart.


Wer das eigene Leben beschreibt, vergleicht sich mit anderen und mit sich selbst: Unter diesem Gesichtspunkt nehmen die vier Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen die Geschichte des autobiographischen Schreibens neu in den Blick. Leitend ist dabei die Erkenntnis, dass in Selbstbeschreibungen nicht ein vermeintlich autonomes Ich im Mittelpunkt steht, sondern ein stets in Beziehung stehendes relationales Selbst. Wie sich solche Individualität durch das Sich-Selbst-Vergleichen auf historisch jeweils unterschiedliche Weise herstellt, wird anhand von Autor*innen wie Petrus Abaelard, Guibert von Nogent, Giovanni di Pagolo Morelli, Jean-Jacques Rousseau, Johann Wolfgang von Goethe, Bertha von Suttner, Walter Benjamin, Roland Barthes, Didier Eribon und vielen anderen analysiert.

Franz-Josef Arlinghaus, geb. 1960, ist Professor für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des Hoch- und Spätmittelalters an der Universität Bielefeld.

Walter Erhart ist Professor für germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Er habilitierte sich an der Georg-August-Universität Göttingen und promovierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Literaturtheorie, Wissenschaftsgeschichte, Reiseliteratur sowie Gender Studies.

Lena Gumpert, geb. 1987, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Geschichtswissenschaft und am Sonderforschungsbereich 1288 »Praktiken des Vergleichens« an der Universität Bielefeld.

Simon Siemianowski, geb. 1991, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Globalgeschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Tübingen.

Besprochen in:

https://ekvv.uni-bielefeld.de, 24.07.2020

Vier Viertel Kult, Herbst 2020

Besprochen in:https://ekvv.uni-bielefeld.de, 24.07.2020Vier Viertel Kult, Herbst 2020

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Histoire ; 179
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 148 x 225 mm
Gewicht 318 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Neuzeit (bis 1918)
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Sozialwissenschaften
Schlagworte Allgemeine Literaturwissenschaft • Autobiographie • Autobiography • Bertha von Suttner • Comparison • Cultural History • Cultural Studies • early modern period • Geschichtswissenschaft • Guibert von Nogent • History • Individualität • Individuality • Jean-Jacques Rousseau • Johann Wolfgang von Goethe • Kulturgeschichte • Kulturwissenschaft • Literary Studies • Literatur • Literature • Literaturwissenschaft • middle age • Mittelalter • Petrus Abaelard • Relationalität • Relationality • Roland Barthes • Subject • Subjekt • Vergleich • Vormoderne • Walter Benjamin
ISBN-10 3-8376-5200-9 / 3837652009
ISBN-13 978-3-8376-5200-0 / 9783837652000
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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