Autonomie und Dialog -- kleine Kinder in der Frühförderung (eBook)
98 Seiten
Ernst Reinhardt Verlag
978-3-497-61087-7 (ISBN)
Der Herausgeber: Prof. Dr. med. Jürgen Kühl, Kinderarzt; Hochschullehrer für Sozialpädiatrie im Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Ostfriesland in Emden, Vorsitzender der "Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung e. V."
Der Herausgeber: Prof. Dr. med. Jürgen Kühl, Kinderarzt; Hochschullehrer für Sozialpädiatrie im Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Ostfriesland in Emden, Vorsitzender der "Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung e. V."
Impressum 5
Inhalt 6
Vorwort 8
Junge Kinder in der Frühförderung – Entwicklung zwischen Beeinträchtigung und Autonomie 12
1. Wie geht Diagnostik in der Regel vor, und wie werden dabei die Beziehungen eines Kindes zu seiner Umwelt erfaßt? 12
2. Welche Mittel stehen einem Kind zur Verfügung, seine Beziehung zur Umwelt zu bestimmen? 13
3. Wie gelingt es einem Kind, mit fortschreitender Entwicklung diese Beziehung zwischen sich selbst und seiner Umwelt insoweit zu differenzieren, daß es zunehmend komplexe Situationen erkennen und bewältigen kann? 15
4. Wie gestaltet sich dieser Prozeß bei Kindern, deren Entwicklung auf Grund unterschiedlicher innerer oder äußerer Faktoren beeinträchtigt ist? 16
5. Welche Möglichkeiten sind denkbar, sich der Wirklichkeitskonstruktion eines Kindes, auch eines geschädigten Kindes, anzunähern? 17
6. Welchen „Einfluß“ haben wir als Fachleute auf die Entwicklung, und welche Konsequenzen können daraus für die Tätigkeit in der Frühförderung abgeleitet werden? 19
Gedanken zur Entwicklung der subjektiven Wirklichkeit des Säuglings und ihre Bedeutung für die früheste Förderung 21
1. Der Prozeß der individuellen Entwicklung 21
2. Selbsterfahrung und Kompetenz des Säuglings sind Fähigkeiten zum Dialog 23
3. Jeder Säugling, jedes Kleinkind gestaltet seine Lebensweise mit seinen gegenwärtigen Möglichkeiten optimal. – Was bedeutet dies für eine früheste Förderung? 26
a) Der Säugling als Dialogpartner 27
b) Die Eltern als Dialogpartner 27
c) Die Frühförderin als Dialogpartnerin 28
Erwartungen an Therapien und die Schwierigkeiten, sich darüber zu verständigen 30
1. Therapie in ihrer heutigen Bedeutung 30
2. Erwartungen in Therapien 31
3. Gefahren von Therapien 32
4. Unterschiedliche Therapieansätze 32
5. Therapieverständnis 34
Pädagogik und Therapie in der frühen Förderung aus der Sicht einer Bobath-Therapeutin 36
I. Wie verstehen wir die Lebenswirklichkeit und Entwicklungsprozesse eines Säuglings? Wie organisieren und gestalten Kinder in dem Alter sich und ihre Wirklichkeit? 36
II. Mit welchen Formen und Mitteln gestalten Säuglinge ihre Austauschprozesse mit ihrer Umwelt? 38
III. Welchen Auftrag hat Pädagogik in der frühen Förderung? 39
IV. Welchen Auftrag hat Bewegungstherapie in der frühen Förderung? 39
Handlungsorientiertes Arbeiten in der Bobath-Therapie 41
1. Bewegungshandeln als Ausdruck ganzheitlicher Sichtweise im Bobath-Konzept 41
2. Bewegungshandeln in der therapeutischen Arbeit mit einem Kind 42
2.1 Behandlungssequenz: Jörg steht zusammen mit der Therapeutin auf 43
2.2 Behandlungssequenz „Spiel mit der Therapeutin im Sitz, Aufstehen und Hinsetzen allein“ 44
3. Handlungsorientiertes Arbeiten als Teil des Bobath-Konzepts 45
3.1 Legitimation und Voraussetzung für handlungsorientiertes Arbeiten 45
3.2 Das Ziel der Therapie beim handlungsorientierten Arbeiten 46
„Essen und Trinken“ im frühen Kindesalter. Therapie und Förderung im Alltag des Kindes 49
1. „Essen und Trinken“ im frühen Kindesalter. Theorie- und Therapieansätze 50
1.1 Endogenistische Ansätze 51
1.2 Interaktionistische Ansätze 53
2. Kriterienbezogene Prüfung der Ansätze 55
3. Handlungstheoretische Konzepte – eine pädagogische Perspektive 57
4. Zusammenfassung 60
Die Bedeutung früher Interaktionen zwischen Mutter und Kindals Basis langfristig wirksamer Beziehungsmuster 63
Säugling und Mutter als Interaktionspartner 63
Die Wirkung geglückter und mißglückter Interaktionsprozesse zwischen Mutter und Kind 65
Babys, die sich nicht beruhigen lassen – Auswege für Elternund Babys in der lösungsorientierten Kurzzeittherapie 71
1. Das veränderte Bild vom Säugling 71
2. Belastungen in der frühen Eltern-Kind-Beziehung 71
3. Beratung von Eltern mit „schwierigen“ Säuglingen 73
4. Die lösungsorientierte Kurzzeittherapie 74
4.1 Fragetechniken 75
4.2 Beobachtung 77
4.3 Beratung 78
Kinder mit Down-Syndrom: Entwicklungspsychologische Elternberatung 81
1. Gründe für die Entwicklung von Interaktionsproblemen 81
1.1 Die Entwicklungsbesonderheiten von Kindern mit Down-Syndrom 81
1.2 Die emotionale Befindlichkeit der Eltern 82
2. Das entwicklungspsychologische Beratungsmodell zur Förderung der Eltern-Kind-Beziehung 82
3. Das Beratungsmodell in Familien mit Kindern mit Down-Syndrom 83
3.1 Probleme beim Lesen der Signale der Kinder 83
3.2 Die emotionale Belastetheit der Eltern 84
3.3 Probleme des Grenzensetzens 85
Die Begleitung sehr früh geborener Kinder von der Intensivstation durch das erste Lebensjahr 88
1. Charakteristika sehr kleiner Frühgeborener 90
2. Der Beitrag von Müttern, Vätern und Familien zur Entwicklung Frühgeborener 91
3. Leitlinien für professionelle Hilfen 93
Sachregister 97
| Erscheint lt. Verlag | 1.1.2005 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zur Frühförderung interdisziplinär | Beiträge zur Frühförderung interdisziplinär |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Martin Thurmair |
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Sonder-, Heil- und Förderpädagogik |
| Schlagworte | Autonomie • Frühförderung • Kleinkind |
| ISBN-10 | 3-497-61087-9 / 3497610879 |
| ISBN-13 | 978-3-497-61087-7 / 9783497610877 |
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