Schnittwunde
Bilder deutscher Teilung
Seiten
2021
Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte
978-3-86732-339-0 (ISBN)
Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte
978-3-86732-339-0 (ISBN)
- Titel wird leider nicht erscheinen
- Artikel merken
Der ostdeutsche Künstler Hans Hirsch fotografierte vor dem Mauerfall vom Westen aus verschiedene Orte entlang der innerdeutschen Grenze und in Berlin. Seine Aufnahmen sind von einem sehr persönlichen, melancholischen Blick nach »drüben« geprägt, was sie von vielen anderen aus dieser Zeit unterschiedet. Der Fotografienband "Schnittwunde" eröffnet durch diesen Zugang des Fotografen seltene Perspektiven auf die innerdeutsche Mauer und ist durch das dreißigjährige Mauerfall-Jubiläum 2019 von hoher Aktualität.
Der 1946 geborene Geraer Fotograf Hans Hirsch verließ 1980 mit Frau und Sohn die DDR, weil er dort aufgrund seiner sozialkritischen Amateurfotos keine Zukunft als Berufsfotograf sah. Nach einem Studium in Braunschweig und Kassel lebte er als freier Künstler in Schwarzenbach bei Hof, ging 1998 mit seiner Familie nach Kanada und kehrte im Jahr 2000 nach Gera zurück. Dort gab es mehrere Ausstellungen aus seinem enormen Fundus, die große Aufmerksamkeit erregten.Die Serie »Grenzbilder« entstand in den Jahren nach seiner Ausreise; der größere Teil davon vor dem Mauerfall. Hans Hirsch fotografierte damals an verschiedenen Orten entlang der gesamten innerdeutschen Grenze sowie in Berlin. Indem ein ostdeutscher Künstler die Grenze zu seiner Heimat vom Westen aus dokumentierte, unterscheiden sich die Aufnahmen in Intention und Charakter deutlich von den vielen anderen Grenz- und Mauerbildern aus jener Zeit. Hans Hirschs Aufnahmen sind von einem sehr persönlichen, melancholischen Blick nach »drüben« geprägt.Der vor dem Hintergrund des dreißigjährigen Mauerfall-Jubiläums 2019 hochaktuelle Band präsentiert eine Auswahl dieser bedeutenden Fotografien.
Der 1946 geborene Geraer Fotograf Hans Hirsch verließ 1980 mit Frau und Sohn die DDR, weil er dort aufgrund seiner sozialkritischen Amateurfotos keine Zukunft als Berufsfotograf sah. Nach einem Studium in Braunschweig und Kassel lebte er als freier Künstler in Schwarzenbach bei Hof, ging 1998 mit seiner Familie nach Kanada und kehrte im Jahr 2000 nach Gera zurück. Dort gab es mehrere Ausstellungen aus seinem enormen Fundus, die große Aufmerksamkeit erregten.Die Serie »Grenzbilder« entstand in den Jahren nach seiner Ausreise; der größere Teil davon vor dem Mauerfall. Hans Hirsch fotografierte damals an verschiedenen Orten entlang der gesamten innerdeutschen Grenze sowie in Berlin. Indem ein ostdeutscher Künstler die Grenze zu seiner Heimat vom Westen aus dokumentierte, unterscheiden sich die Aufnahmen in Intention und Charakter deutlich von den vielen anderen Grenz- und Mauerbildern aus jener Zeit. Hans Hirschs Aufnahmen sind von einem sehr persönlichen, melancholischen Blick nach »drüben« geprägt.Der vor dem Hintergrund des dreißigjährigen Mauerfall-Jubiläums 2019 hochaktuelle Band präsentiert eine Auswahl dieser bedeutenden Fotografien.
| Verlagsort | Berlin |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 280 x 245 mm |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Fotokunst |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Systeme | |
| Schlagworte | DDR • Fotografie • Innerdeutsche Grenze |
| ISBN-10 | 3-86732-339-9 / 3867323399 |
| ISBN-13 | 978-3-86732-339-0 / 9783867323390 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
Das politische System der USA und die Zukunft der Demokratie
Buch | Hardcover (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 39,20
Russland, Europa, Amerika
Buch | Softcover (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 25,20