Räume schreiben
Literarische (Selbst)Verortung bei Tanja Dückers, Jenny Erpenbeck und Judith Hermann
Seiten
2019
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-77791-6 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-77791-6 (ISBN)
lt;p>Auf der Basis kulturwissenschaftlicher Raumtheorien im Zuge des spatial turn wird die Gestaltung literarischer Räume in Texten von Autorinnen des so genannten «Fräuleinwunders» analysiert. Der raumkonstruktivistische Ansatz zeigt, dass Räume hier Ausdruck von (geschlechtsspezifischen) Machtverhältnissen und Mitakteure der Handlung sind.
lt;p>Im Spannungsfeld einer Abwendung von herkömmlichen Raumauffassungen in Zeiten der Globalisierung sowie einer gleichzeitigen 'Rückkehr' des Raumes in Form einer Sehnsucht nach (Selbst)Verortung lässt sich in der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahrzehnte eine Hinwendung zu komplexen Gestaltungen literarischer Räume beobachten. Der Raum ist nicht nur Ausdruck von (geschlechtsspezifischen) Machtverhältnissen und Lebensentwürfen, sondern wirkt auch selbst auf die Handlung ein. Auf der Basis verschiedener Raumtheorien, die im Zuge des spatial turn in den Literatur- und Kulturwissenschaften verstärkt Beachtung fanden, untersucht die Autorin Texte von Schriftstellerinnen, die mit dem umstrittenen Etikett «literarisches Fräuleinwunder» versehen wurden, aus raumkonstruktivistischer Perspektive.
lt;p>Im Spannungsfeld einer Abwendung von herkömmlichen Raumauffassungen in Zeiten der Globalisierung sowie einer gleichzeitigen 'Rückkehr' des Raumes in Form einer Sehnsucht nach (Selbst)Verortung lässt sich in der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahrzehnte eine Hinwendung zu komplexen Gestaltungen literarischer Räume beobachten. Der Raum ist nicht nur Ausdruck von (geschlechtsspezifischen) Machtverhältnissen und Lebensentwürfen, sondern wirkt auch selbst auf die Handlung ein. Auf der Basis verschiedener Raumtheorien, die im Zuge des spatial turn in den Literatur- und Kulturwissenschaften verstärkt Beachtung fanden, untersucht die Autorin Texte von Schriftstellerinnen, die mit dem umstrittenen Etikett «literarisches Fräuleinwunder» versehen wurden, aus raumkonstruktivistischer Perspektive.
Katrin Dautel studierte Germanistik, Italianistik und Deutsch als Fremdsprache an den Universitäten Tübingen, Bonn und Florenz. Sie promovierte an der Universität Malta, wo sie derzeit als Dozentin für deutsche Literatur und Sprache tätig ist. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Raum, Geschlecht und Literatur.
lt;p>Raum und Geschlecht, Raum und Erinnerung, Raum und Zeit - Texte von Autorinnen des «literarischen Fräuleinwunders» - Spatial turn in Literatur- und Kulturwissenschaften - Moderner Flaneur, postmoderne Flaneurin - Raumproduktion (Certeau) - Orte und Nicht-Orte (Augé), Passagenräume, heterotope Orte (Foucault) - Angsträume, Körper-Raum - Insulare Räume, Negation des Insularen
| Erscheinungsdatum | 31.01.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | INTER-LIT ; 17 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 464 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Germanistik |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Literaturwissenschaft | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | Dautel • Deutsche Gegenwartsliteratur • Dückers • erpenbeck • Geschlechterstudien • Helga • Hermann • Jenny • Judith • Katrin • Kulturwissenschaften • Literarische • "literarisches Fräuleinwunder" • Meise • Räume • Raumkonstruktionen • Schreiben • Selbst • Spatial turn • Tanja • Verortung • Winkelkötter |
| ISBN-10 | 3-631-77791-4 / 3631777914 |
| ISBN-13 | 978-3-631-77791-6 / 9783631777916 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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