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Die Soziologie und der Nationalsozialismus in Österreich (eBook)

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2019 | 1. Auflage
590 Seiten
Transcript Verlag
978-3-8394-4733-8 (ISBN)

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Die Soziologie und der Nationalsozialismus in Österreich -
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In Bezug auf den Nationalsozialismus ist oft von einer Bankrotterklärung der Soziologie die Rede. Der Band widmet sich daher der Frage, wie die erst spät universitär verankerte Soziologie in Österreich den Nationalsozialismus thematisiert hat: Wie verhielt sie sich im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen? Und welche Auswirkungen hatte und hat die Fachgeschichte auf die Entwicklung der Disziplin und das (un)bewusste Tradieren kontaminierter Konzepte nach 1945? Dabei werden verschüttete empirische und theoretische Arbeiten zum Nationalsozialismus vorgestellt und die Weitergabe von Erfahrungen in den Nachkriegs-Narrativen der soziologischen Forschung und gesellschaftlichen Erfahrung thematisiert.



Andreas Kranebitter, Soziologe und Politologe in Wien, ist Leiter der Forschungsstelle der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Er war Fellow am Institut für Soziologie der Universität Wien. Seine Forschungsinteressen sind KZ- und NS-Forschung, Geschichte der Soziologie und historische Soziologie.
Christoph Reinprecht ist Professor für Soziologie an der Universität Wien, Assoziierter Wissenschaftler am Centre de la Recherche sur L'Habitat in Paris und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung. Seine Forschungsinteressen sind Migration und Stadtforschung, soziale Ungleichheit und politische Soziologie sowie die Geschichte der Soziologie, im Speziellen der Konstitution des sozialen Felds der empirischen Soziologie in Wien.

Andreas Kranebitter, Soziologe und Politologe in Wien, ist Leiter der Forschungsstelle der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Er war Fellow am Institut für Soziologie der Universität Wien. Seine Forschungsinteressen sind KZ- und NS-Forschung, Geschichte der Soziologie und historische Soziologie. Christoph Reinprecht (Dr.) ist Professor für Soziologie an der Universität Wien, Assoziierter Wissenschaftler am Centre de la Recherche sur L'Habitat in Paris und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung. Seine Forschungsinteressen sind Migration und Stadtforschung, soziale Ungleichheit und politische Soziologie sowie die Geschichte der Soziologie, im Speziellen der Konstitution des sozialen Felds der empirischen Soziologie in Wien.

Inhalt 5
Soziologie und Nationalsozialismus in Österreich. Eine Einleitung 9
Entgrenzungen und Grenzziehungen 61
Nationalsozialismus und Soziologie 61
Endgültige Zurückweisung der These, dass es während der NS-Zeit eine Soziologie gab 71
Bezugnahmen auf Wissenschaft im Nationalsozialismus: Das Beispiel der Psychologie 93
»Deutsch-arische Gäste willkommen.« Zu Historikern und Historikerinnen und dem Nationalsozialismus in Österreich 115
Junge Politikwissenschaft und alte Nazis 131
Das Beispiel Konstantin Radakovi? 153
Kontaminationen 173
Gesellschaftslehre zwischen Krucken- und Hakenkreuz 173
Alles auf Schienerl? Adolf Günther, Walter Schienerl und das Erbe der NS-Soziologie in Wien 191
Zeugnisse des Umbruchs und der Kontinuität 223
»Organisieren« als kontaminierte Kategorie von Othmar Spann 245
Der Fall Friedrich von Gottl-Ottlilienfeld 263
Bilder trennen und Bilder verbinden: Wege der Wiener Bildstatistik (1934–1945) 281
Durchdringungen 301
Karl Polanyis Faschismustheorie 301
Engagierte Wissenschaft. Die Sozialwissenschafterin Käthe Leichter 329
Alfred Klahrs Gegen den deutschen Chauvinismus – eine im Konzentrationslager Auschwitz verfasste Analyse 343
Bewertungen der NS-Vergangenheit und Antisemitismus: Einstellungsforschung in Österreich 1945–1948 355
Austria and After. Franz Borkenaus historische Kultursoziologie Österreichs als Vorgeschichte zum 13. März 1938 377
Soziologische Forschung zu Rechtsextremismus in Österreich nach 1945 397
Transmissionen 429
Lange Schatten: Das Erbe der Nachkriegssoziologie 429
Gedächtnisorte des Widerstands 459
»Anti-Rassismus«. Die deutschsprachige Migrationsforschung und das schwierige Erbe des Nationalsozialismus 479
Erinnerungskultur und Geschichtskultur 495
Diskursmodernisierungen durch die Identitäre Bewegung und die Junge Alternative im Verhältnis zu früheren Gruppen der etremen Rechten 511
Sekundärer Antisemitismus – Aktualisierung eines Beitrags der Kritischen Theorie zur Nachkriegssoziologie 535
Frühe empirische Sozialforschung in Österreich nach 1945 553
Anhang 575
AutorInnenverzeichnis 575
Namensverzeichnis 579

Erscheint lt. Verlag 23.9.2019
Reihe/Serie Sozialtheorie
Sozialtheorie
Zusatzinfo Dispersionsbindung, 8 SW-Abbildungen
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 150 x 150 mm
Themenwelt Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Schlagworte Alfred Klahrs • austria • Contemporary history • Franz Borkenaus • Friedrich von Gottl-Ottlilienfeld • Geschichte der Sozialwissenschaften • Geschichte des 20. Jahrhunderts • History of Science • History of the 20th Century • Karl Polanyi • Käthe Leichter • Leopold Rosenmayr • Memory Studies • National Socialism • Nationalsozialismus • Österreich • Othmar Spann • Paul Felix Lazarsfeld • Paul Martin Neurath • Science • Sociology • Sociology of Science • Walther Schienerl • Wissenschaft • Wissenschaftsgeschichte • Wissenschaftssoziologie • Zeitgeschichte
ISBN-10 3-8394-4733-X / 383944733X
ISBN-13 978-3-8394-4733-8 / 9783839447338
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