Ökonomie der Details
Österreichs Industrie- und Werbefilm zwischen Rationalisierung und Kontingenz (1915-1965)
Seiten
2019
edition text + kritik (Verlag)
978-3-86916-740-4 (ISBN)
edition text + kritik (Verlag)
978-3-86916-740-4 (ISBN)
Formen, messen, planen, ordnen - Industrie- und Werbefilme zeigen wirtschaftliche Verfahren und führen sie zugleich mit ihren Mitteln aus. Damit berichten sie von Film als einem Medium, das mit Details wirtschaftet.Die Geschichte des Films ist vielschichtig verbunden mit der Geschichte ökonomischer Rationalisierungsbemühungen. Einerseits führt Film Zeit der Zerlegung und Standardisierung zu. Andererseits bietet die Aufzeichnung von Bewegung dem Unerwarteten, Zufälligen und Unübersichtlichen eine Bühne. Besonders deutlich wird diese moderne Spannung zwischen Rationalisierung und Kontingenz in Filmen, die in wirtschaftlichen Zusammenhängen entstanden sind. Werbe- und Industriefilme aus den Jahren 1915 bis 1965 bezeugen Möglichkeiten des Films, die in der Wirtschaft wahrgenommen wurden.
Joachim Schätz ist Filmwissenschaftler und arbeitet als Wissenschaftskoordinator am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft in Wien. Er forscht zum Gebrauchsfilm, zu Theorien des Details und Politiken der Komödie.
| Erscheinungsdatum | 31.01.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Film-Erbe |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Chris Wahl |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 150 x 230 mm |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Film / TV |
| Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Medienwissenschaft | |
| Schlagworte | Filmemacher • Film-Erbe • Filmgeschichte • Filmwissenschaft • Filwissenschaft • Industriefilm • Werbefilm |
| ISBN-10 | 3-86916-740-8 / 3869167408 |
| ISBN-13 | 978-3-86916-740-4 / 9783869167404 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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