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Erfahrungen mit dem Index für Inklusion -

Erfahrungen mit dem Index für Inklusion (eBook)

Kindertageseinrichtungen und Grundschulen auf dem Weg

Ines Boban, Andreas Hinz (Herausgeber)

eBook Download: PDF
2015 | 1. Auflage
186 Seiten
Verlag Julius Klinkhardt
978-3-7815-5421-4 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
12,90 inkl. MwSt
(CHF 12,60)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
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Alle Kitas und Grundschulen stehen vor der menschenrechtlich begründeten Aufgabe, sich zu inklusiven Bildungseinrichtungen weiterzuentwickeln.
Dabei bieten ihnen die drei Fassungen des Index für Inklusion Unterstützung. Wie sie ihn nutzen und welche Erfahrungen sie mit ihm machen, stellt dieser Band dar. Mit seinen Praxisberichten, die von unterschiedlichen Punkten ausgehen und verschiedene Zielrichtungen verfolgen, bietet er ein Spektrum von Anregungen für Menschen, die sich auf dem Weg zu mehr Inklusion befinden – auch unter den aktuellen, mitunter schwierigen Bedingungen.
Gerahmt werden sie durch einen Rundblick auf die Diskussion, die aktuelle Umsetzung und Herausforderungen Inklusiver Bildung sowie Beiträge zu den Fragen, wie Qualifikation für und Unterstützung von inklusiven Entwicklungsprozessen gestaltet sein können.

Ines Boban Andreas Hinz (Hrsg.): Erfahrungen mit demIndex für Inklusion 1
Impressum 4
Inhaltsverzeichnis 6
Vorwort 8
1 Grundlagen 12
Ines Boban und Andreas HinzDer Index für Inklusion – eine Einführung 12
1 Rückblick 13
2 Entwicklung des deutschsprachigen Index für Schulen und weitere Versionen 13
3 Menschenrechte – Orientierung für Inklusion 17
4 Idee des Index – Inklusion als Prozess 18
5 Vorschläge und Materialien des Index 23
6 Schlüsselelemente inklusiver Pädagogik 33
7 Kern inklusiver Pädagogik: Lernprozesse gestalten 34
8 Zwischenfazit 38
Literatur 39
2 Erfahrungen – Schwerpunkt Kindertageseinrichtungen 44
Andrea Platte und Brigitte GronowskiWillkommen?! – Fragen am Anfangder (institutionellen) Bildungslaufbahn 44
1 Willkommen im Index für Inklusion – Willkommen in der inklusiven Kita 45
2 Qualitätsentwicklung zu einer Kita für alle Kinder – ein Neu-Anfang 47
3 Fragen begleiten Anfänge 52
Literatur 53
Jacqueline Erk und Christine SchubertTeilhabe als zentraler Aspekt inklusiver Praxisin der Kita 54
1 Ausgangssituation 54
2 Teilhabe – ein inklusiver Wert 56
3 Gelebte Teilhabe im Alltag 57
4 Teilhabe durch Unterstützung auf allen Ebenen 59
5 Bedeutung von Teilhabe in unserem Veränderungsprozess 61
Literatur 63
Jo Jerg, Sabine Kaiser und Stephan Thalheim„Inklusion als Rahmen, in dem alles,die ganze pädagogische Arbeit abläuft“ –Erfahrungen mit dem Index für Inklusion in vierKindertageseinrichtungen als Teil des Sozialraumsund der Kommune 64
1 Der Index arbeitet mit Fragen (nicht mit Standards) und ermöglicht dadurch einen Dialog, der in den Einrichtungen überwiegend entwicklungsfördernd und öffnend wirkt. Ohne Einführung wirkt der Index jedoch auf den ersten Blick mit seinen vielen Fragen für viele Fachkräfte störrisch, trocken, überfordernd. 65
2 Der Index ist gut geeignet, die Einrichtungssituation im Hinblick auf inklusive Gestaltung und Strukturen zu beleuchten und dadurch die zu bearbeitenden Handlungsfelder zu identifizieren. 66
3 Der Index gibt jedem Team die Möglichkeit, an der eigenen Situation anzusetzen, eigene Themen zum Anlass zu nehmen, um gleichberechtigte Vielfalt als Sinnbild für Inklusion zu entwickeln und dem Interesse näher zu kommen, kein Kind auszugrenzen. Die Indexfragen werden deshalb als Unterstützung einer gemeinsamen Wertebasis und gemeinsamen Handelns in der Kindertagesstätte gesehen. 67
4 Einrichtungen, die schon virulente Probleme benennen können, erhalten durch das systematische Befragen mittels des Index Anregungen, wie offene Fragen lösungsorientiert bearbeitet werden können. 68
5 Vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen und Veränderungen in der Frühpädagogik sind zusätzliche Projekte in der Praxis wenig erwünscht. Der Index bietet einen Referenzrahmen für eine inklusive Ausrichtung, in dem andere Konzepte, Herangehensweisen bzw. Methoden wie Lerngeschichten, Sprachförderung etc. eingebunden werden können. Das entlastet die Praxis und schafft Synergieeffekte. 69
6 Der Index zielt darauf, das ‚Zwei-Gruppengebäude‘ von ‚normal‘ und‚ behindert‘ zu überwinden und gemeinsames Spielen, Lernen und Partizipation für jedes Kind in seiner je individuellen Situation zum Ausgangspunkt pädagogischer Arbeit zu nehmen. 69
7 Das Arbeiten mit dem Index regt dazu an, eine andere Perspektive einzunehmen. Es ermöglicht auch eine positive Wertschätzung für das, was an guten Ansätzen in der Einrichtung schon da ist, und hilft, vorhandene Grenzen zu überwinden. 70
8 Der Index kann helfen, die Kooperationsbeziehungen im Sozialraum zu strukturieren und schafft eine Basis für gelingende Vernetzung. Gleichzeitig hilft der Index-Prozess, auch zu lernen, Grenzen zu setzen und Standpunkte zu vertreten, vor allem in Situationen, in denen zusätzliche Unterstützung notwendig wird. 71
9 Die Arbeit mit dem Index und die nachhaltige Umsetzung von entwickelten Lösungsansätzen benötigen Prozessbegleitung und Moderation von außen, um die Prozesse der Inklusionsorientierung in Gang zu halten, sie nicht durch die alltäglichen Herausforderungen aus dem Blick zu verlieren und kleine Schritte systematisch und kontinuierlich entwickeln zu können. 72
10 Die Bereitschaft des Teams, Gewohntes und Alltagstheorien zu hinterfragen, den Alltag zu reflektieren sowie ein eigenes Interesse an qualitativer Weiterentwicklung erweisen sich als hilfreich für eine erfolgreiche, inklusive Prozessbegleitung. 72
Zusammenfassend 73
Literatur 74
3 Erfahrungen – Schwerpunkt Grundschule 76
Christina Lang-Winter und Mark WinterSchul- und Inklusionsentwicklung an derKettelerschule Bonn 76
1 Donnerstag Mittag, 13.15 Uhr im September: 1. Treffen der Inklusionsgruppe des Schuljahres in der Kettelerschule 76
2 Rahmen und Struktur der Arbeit mit dem Index für Inklusion an der Kettelerschule 78
3 Bedeutung des Index für Inklusion für uns und unsere Arbeit in der Kettelerschule 84
Literatur 85
Philine Schubert und Johanna GermerErfahrungen mit dem Index für Inklusion in derKinderschule Bremen 86
1 Die Kinderschule in Bremen 86
2 Erfahrungen mit dem Index an der Kinderschule in Bremen 89
3 Die Schulsituation beleuchten 89
4 Kontinuität in der Arbeit mit dem Index als Schulentwicklungsinstrument 91
5 Meilenstein Tagung „vielfalt leben: inklusion“ 92
6 Meilenstein „Inklusionstag“ 92
7 Inklusion als Thema beim Bundestreffen Freier Alternativschulen – Netzwerk stärkt 93
8 Inklusion als Möglichkeitsraum für Freundschaftsentwicklung 94
9 Das Projekt „Ich, ich, ich“ 95
10 Der Nordstern Index für Inklusion – viel ist ‚da‘ und viel bleibt zu tun 96
Literatur 97
Anke GrafeMit dem Index für Inklusion ein Leitbild entwickeln –erste Schritte zur inklusiven Schule in Buchholz 99
1 Wege entstehen beim Gehen – von der Kooperation zur Inklusion 99
2 System allgemeine und Förderschule – Paradoxien in der Zusammenarbeit und erste Ideen 99
3 Vom Impuls zu den ersten Schritten 101
4 Ergebnis 106
Literatur 107
Raymund Elfring und Georg HermannsPädagogik der Vielfalt als Entwicklungschance –auf dem Weg zum Gemeinsamen Lernen in Stolberg 108
1 Pädagogik der Vielfalt als Entwicklungschance – Schritte zur Inklusion 108
2 Öffnung des laufenden Entwicklungsprozesses der Förderschule für alle Grundschulen der Region Stolbergmit dem Index 109
3 Regionale Bildungsinitiative Stolberg 110
4 Weitere Entwicklung 113
5 Fazit 119
Literatur 119
Dörte Fandrey, Britta Funda, Petra Gutsche,Corinna Havenstein und Christiane Winter-WitschurkeDer Index für Inklusion in Schulen, Schulbegleitungund Fortbildung in Schulen im Pilotprojekt„Inklusive Grundschule“ in Brandenburg 120
1 Perspektive des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) 121
2 Perspektive der Beraterinnen 123
3 Perspektive der Schule 128
Literatur 129
Irene Gebhardt und Angela GredlerDer Index für Inklusion als Basis für Vernetzung vonBildungseinrichtungen und die inklusive Entwicklungder Gemeinde 130
1 Einleitung 130
2 Der Index als Basis für Vernetzung der Bildungseinrichtungen 132
3 Die inklusive Entwicklung der Gemeinde – Einblick und Ausblick 136
Literatur 137
Ines BobanErfahrungen von Kindern mit inklusiverSchulentwicklung auf der Basis des Index für Inklusion 139
1 Verschiedene Akteur*innen als Expert*innen-Team für Veränderungen 141
2 Ergänzungserfahrungen stärken 142
3 Sich mit dem Index und miteinander vertraut machen 147
4 Die eigene Schulwirklichkeit erkunden und Veränderungsvorhaben festlegen 148
3 Veränderungen umsetzen 149
4 Das gemeinsam Geschaffte feiern und überdenken 150
5 Ermutigen, das bisher für unmöglich Gehaltene als möglich anzusehen 153
Literatur 153
4 Der Index für Inklusion als Basis für Qualifizierung und Unterstützung 156
Barbara BrokampExterne Prozessbegleitung mit dem Index fürInklusion – wie lernt man das? 156
Warum Prozessbegleitung? 156
Besondere Anforderungen an inklusive Begleitung 157
Die Qualifizierung für Begleitung mit dem Index für Inklusion 158
Grundlagen der Fortbildung 159
Denkanstöße aus unseren Erfahrungen 161
Erfahrungen nachhaltig verstetigen! 163
Literatur 164
Robert Kruschel und Andreas HinzDer Index für Inklusion als Basismaterial fürlandesweite Unterstützung inklusiver Schulentwicklung 165
1 InPrax – ein landesweites Unterstützungssystem für inklusive Schulentwicklungsprozesse in Schleswig-Holstein 165
2 Die Verwendung des Index aus Sicht der InPrax-Moderator*innen 167
3 Fazit 171
Literatur 171
5 Zusammenfassung 174
Ines Boban und Andreas HinzEin Zwischenfazit 174
Literatur 177
Autor*innen dieses Bandes 178
Rückumschlag 186

Erscheint lt. Verlag 1.6.2015
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik
ISBN-10 3-7815-5421-X / 378155421X
ISBN-13 978-3-7815-5421-4 / 9783781554214
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