Koranauslegung und Rechtsprechung zu Frauen
Waxmann (Verlag)
978-3-8309-3755-5 (ISBN)
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Die Untersuchung ermöglicht dem Leser eine differenzierte Sichtweise auf die innerislamische AuseinanderSetzung in Bezug auf Frauen. Damit wird der deutsche Diskurs an internationale muslimische Debatten angeschlossen.
Die Rolle der Frau im Islam wird gegenwärtig stark kritisiert. Der Islam scheint frauenfeindlich und schlecht vereinbar mit dem europäischen Frauenbild. Um das Ansehen, die Rechte und die Pflichten von Frauen im Islam zu erörtern, untersucht Hamida Sarah Behr in ihrer Magisterarbeit die Veröffentlichungen zweier Experten der Scharia und Koranauslegungen: des Rechtswissenschaftlers Abou El Fadl und des Koranexegeten Abu Zaid. Beide Wissenschaftler haben sich darum verdient gemacht, methodisch unsaubere Interpretationen aufzudecken und Positionen, die Frauen abwerten und Männer erhöhen, zu widerlegen.
Diese Analyse zeitgenössischer Korankommentare und Rechtsauslegung ist ein Schlüssel zum Verständnis der gegenwärtigen Debatten. Dem Leser wird eine differenzierte Sichtweise auf die innerislamische Auseinandersetzung in Bezug auf Frauen ermöglicht. Somit ist diese Arbeit ein wertvoller Meilenstein islamischer Studien in Deutschland, die den deutschen Diskurs an internationale muslimische Debatten anschließt.
Hamida Sarah Behr studierte Erziehungswissenschaften und Islamwissenschaft an der Universität Hamburg sowie Arabisch in Khartum, Sudan. Heute unterrichtet sie an der Universität Hamburg angehende Religionslehrer in Islamischer und Interreligiöser Pädagogik.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Hamida Sarah Behr mit ihrer Magisterarbeit einen wertvollen Beitrag zum zeitgenössischen Diskurs bezüglich der Stellung der Frau im Islam leistet. Sie gewährt dabei Einblicke, die sowohl für Muslime als auch für Nichtmuslime aufschlussreich sein können. Hamit Duran, auf: islam.ch
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Hamida Sarah Behr mit ihrer Magisterarbeit einen wertvollen Beitrag zum zeitgenössischen Diskurs bezüglich der Stellung der Frau im Islam leistet. Sie gewährt dabei Einblicke, die sowohl für Muslime als auch für Nichtmuslime aufschlussreich sein können.
Die Hamburger Islamwissenschaftlerin Hamida Behr kämpft für eine geschlechtergerechte Auslegung des Korans und kritisiert öffentlich Fatwas aus Saudi-Arabien. Die rigiden Rechtsgutachten beruhten auf Fehlinterpretationen, sagt sie. Sie möchte auch andere Frauen zum Widerspruch ermutigen.
| Erscheinungsdatum | 01.02.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum interreligiösen Dialog ; 13 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Islam |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Theorie | |
| Schlagworte | Ägypten • Arabisch • Frauen • Islam • Katajun Amirpur • Khaled Abou El Fadl • Khaled Abou El Fadl Nasir Hamid Abu Zaid Mohammed Al Albani Yusuf Al Qaradawi Mohammed Al Ghazali Ka • Khaled Abou El Fadl Nasir Hamid Abu Zaid Mohammed Al Albani Yusuf Al Qaradawi Mohammed Al Ghazali Katajun Amirpur Saudi Arabien Ägypten Arabisch Islam Scharia Koran Frauen Koranauslegung Korankommentare • Koran • Koranauslegung • Korankommentare • Mohammed Al Albani • Mohammed Al Ghazali • Nasir Hamid Abu Zaid • Saudi Arabien • Scharia • Yusuf Al Qaradawi |
| ISBN-10 | 3-8309-3755-5 / 3830937555 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-3755-5 / 9783830937555 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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