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Sprachenunterricht im Kontext gesellschaftlicher und politischer Ereignisse und Entwicklungen -

Sprachenunterricht im Kontext gesellschaftlicher und politischer Ereignisse und Entwicklungen (eBook)

Historische Vignetten
eBook Download: PDF
2017 | 1. Auflage
204 Seiten
Waxmann Verlag GmbH
978-3-8309-8483-2 (ISBN)
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(CHF 35,15)
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Welche Sprachen zu einer Zeit gelernt und unterrichtet werden, hängt eng mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zusammen. Die Beiträge des Sammelbandes zeigen an zahlreichen Beispielen, die zeitlich von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert und geographisch von Georgien über Osteuropa und den deutschsprachigen Raum bis in die USA reichen, wie Sprachenwahl und auch die Gestaltung von Unterricht, Lehrmaterialien und Lernsituationen im politischen Kontext verankert waren.

Buchtitel 1
Impressum 4
Inhalt 5
Einleitung (Friederike Klippel) 7
1 Sprachenlernen in der Vergangenheit aus privatem und öffentlichem Interesse 7
2 Zu diesem Band 8
Literatur 9
Mobilität und Fremdsprachenlernen im Europa der Frühen Neuzeit (Annette Haseneder) 11
1 Historische Rahmenbedingungen 11
2 Exil und Migration 12
3 Fremdsprachenlernen im England des 16. Jahrhunderts 13
4 Englischunterricht im Exil 16
5 Unterrichtsmaterialien für den Fremdsprachenunterricht 20
Literatur 21
Französischunterricht für Reisen, Krieg und Frieden. Der Straßburger Sprachlehrer Daniel Martin während des Dreißigjährigen Krieges (Walter Kuhfuß) 23
Institutionalisierter Fremdsprachenunterricht zwischen Aufklärung und Staatsräson. Fremdsprachenlernen im Wien der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Stefan Michael Newerkla) 39
1 Einleitung 39
1.1 Historischer Abriss mit besonderer Berücksichtigung der Schulpolitik 39
1.2 Historischer Abriss mit besonderer Berücksichtigung der Sprachenpolitik 41
2 Die Anfänge des institutionalisierten Unterrichts in lebenden Sprachen – Vom Drill in Großgruppen hin zu ausdifferenzierten Unterrichtsmaterialien 43
2.1 Sprachunterricht am Collegium Theresianum (ab 1746) 43
2.2 Sprachunterricht an der Adeligen Militärakademie (ab 1755) 43
2.3 Sprachunterricht an der Theresianischen Militärakademie (ab 1752) 44
3 Josef Valentin Zlobickýs Methode der Sprachvermittlung des Tschechischen als Vorbild für den Unterricht lebender Sprachen 47
4 Schluss 50
Literatur 51
Deutsch als Zweitsprache im elementaren und sekundären Bildungsbereich Böhmens unter der Herrschaft Maria Theresias und Josephs II. (Ulrike Eder) 55
1 War Deutsch damals in Böhmen eine Zweitsprache? 55
2 Deutsch als Zweitsprache im elementaren Bildungswesen Böhmens 56
3 Deutsch als Unterrichtssprache an böhmischen Gymnasien 63
Literatur 70
Deutschunterricht in Georgien – eine Retrospektive (von den Anfängen bis zur Sowjetzeit) (Marina Andrazashvili) 75
1 Einleitung 75
1.1 Voraussetzungen 75
1.2 Chronologische Einteilung 76
1.3 Ziel 76
1.4 Ausgangspostulate 77
2 Die Zeitspanne von den Anfängen bis zum späten Mittelalter 77
2.1 Geschichtlicher Überblick 77
2.2 Westeuropäische Sprachen im Schulsystem Georgiens bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts 79
3 Die Zeit unter dem zaristischen Regime – Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Sowjetisierung (1805–1921) 81
3.1 Geschichtlicher Überblick 81
3.2 Sprachenpolitik unter dem zaristischen Regime und in der vorsowjetischen Zeit (1805–1921) 82
3.3 Lehrkräfte, Unterrichtsmethoden, Lehrbücher 84
4 Anstelle einer Zusammenfassung 86
Literatur 87
Fremdsprachenpolitik und die Rolle des Deutschen als Fremdsprache in Sowjetgeorgien (Ekaterine Shaverdashvili) 91
1 Frühsowjetische Phase 91
2 Die 30er Reform 94
3 Die 60er Reform 95
4 Die 80er Reform 98
Literatur 99
Eton oder Sorbonne – Hauptsache England. Norddeutsche Englischlehrerbiographien im 19. Jahrhundert (Tim Giesler) 103
1 Einleitung 103
2 Englischunterricht an norddeutschen Mittelschulen 105
3 Die Englischlehrer 108
3.1 Die Sprachmeister (bis ca. 1850) 108
3.2 Die mittlere Generation (1855–1870) 109
3.3 Die „preußischen Profis“ (nach 1868) 113
4 Schluss 117
Literatur 118
“Had it not been for the exchange system I believe I would never have been able to speak French.” Geschichte des internationalen Schüleraustauschs: Erste Ansätze zur systematischen Organisation um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert (Marlis Schleich) 121
1 Einleitung: Was zuvor geschah … 121
2 Historischer Kontext 122
2.1 Verkehr: Eisenbahn und Tourismus 122
2.2 Völkerverständigung: Fremdsprachenunterricht und Friedensbewegung 123
3 Der internationale Schülerbriefwechsel 124
3.1 Akteure 124
3.2 Organisation 125
3.3 Vom Schülerbriefwechsel zum Schüleraustausch 126
4 Schüleraustausch: Weitere Initiativen und Entwicklungen 128
4.1 J. Toni?Mathieu und die Société d’Échange International des Enfants et des Jeunes Gens pour l’Étude des Langues étrangères 129
4.2 Victor Willemin und das Bureau scolaire international 131
4.3 Weitere Entwicklungen: Großbritannien und Deutschland 132
5 Fazit 136
Literatur 137
„Wie spreche ich mit meinen Arbeitern?“ Ein ungeliebtes Erbe des Fremdsprachenunterrichts Deutsch (Camilla Badstübner?Kizik) 143
1 Einleitung 143
2 Sprachliche Hierarchien 144
3 Wirtschaftliche Hierarchien 149
4 Johann Malchers „Deutsch?polnischer Sprachführer“ 150
5 Lehrmaterialien für den Fremdsprachenunterricht aus postkolonialer Perspektive? 160
Literatur 162
Fremdsprachenunterricht als Vehikel für Demokratieerziehung und Völkerverständigung in der Orientierungsdebatte US?amerikanischer Neusprachler der Nachkriegszeit. Ein Vorbild für Deutschland? (1945–1950) (Dorottya Ruisz) 165
1 Fragestellung 165
2 Quellenbasis 167
3 Demokratisierung und Völkerverständigung als Ziele des Fremdsprachenunterrichts? Die Sicht amerikanischer Neusprachler 169
4 Amerikanische Neusprachler zum Fremdsprachenunterricht im Nachkriegsdeutschland 175
5 Der amerikanische Diskurs als Erklärungshilfe für die Art der politischen Bildung im Englischunterricht in Deutschland 178
Literatur 180
„Es versteht sich von selbst, daß ein Lesebuch die Meisterwerke der Literatur nicht verdrängen kann.“ Zum Stellenwert von Literatur im westdeutschen Französischunterricht der „langen“ 1950er Jahre (Meike Hethey) 185
1 Ausgangsüberlegungen 185
2 Zurück zu den Ursprüngen? Der Rückbezug zur Kulturkunde – dasAnknüpfen an Vergangenes und vorsichtige Neuorientierung vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg 187
2.1 Richerts Konzept der „Kulturkunde“ (1920/25): Überlegungen zum Stellenwert von Literatur im (Fremd?)Sprachenunterricht 187
2.2 Zentrale bildungspolitische und fremdsprachendidaktische Überlegungen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Adolf Bohlens „Moderner Humanismus“ (1959) 189
2.3 Literatur als „höchste[r] Ausdruck der Geistigkeit eines Volkes“ 190
3 Anmerkungen zur Auswahl der Lehrmaterialien und Analysekriterien 191
4 Die Lesebücher der „langen“ 1950er Jahre 193
4.1 Zeitgenössische Überlegungen zu Zielen und Aufbau der Lesebücher sowie zur Auswahl literarischer Texte für den Französischunterricht 193
4.2 Réconciliation – Friedenswahrung – Europagedanke 196
4.3 Les relations franco?allemandes – das Ende der „Erbfeindschaft“ 197
5 Fazit 199
Literatur 200

Erscheint lt. Verlag 1.12.2017
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik
ISBN-10 3-8309-8483-9 / 3830984839
ISBN-13 978-3-8309-8483-2 / 9783830984832
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