Umgang mit religiöser Differenz im Kindergarten
Waxmann (Verlag)
978-3-8309-3648-0 (ISBN)
Ass.Prof. Dr. Helena Stockinger studierte Katholische Fachtheologie, Religionspädagogik, Psychologie, Philosophie sowie das Lehramtsstudium Katholische Theologie und Psychologie, Philosophie. Sie ist Assistenz-Professorin und Universitätslektorin an der Katholischen Privat-Universität Linz sowie Supervisorin und Organisationsentwicklerin. Derzeit vertritt sie den Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veröffentlichung bereichert gerade auch dadurch, dass sie vielfach qualitativ-empirisches Datenmaterial enthält, die Diskussion um religiöse und kulturelle Vielfalt und Differenz und die Notwendigkeit gelebter Kultur der Anerkennung schon im elementaren Bildungsbereich und darüber hinaus, weil es um Identitätsentwicklung und Selbstfindung der Kinder geht. Hans Neuhold, in: Österreichisches Religionspädagogisches Forum 27 (2019), S. 320.
Die Veröffentlichung bereichert gerade auch dadurch, dass sie vielfach qualitativ-empirisches Datenmaterial enthält, die Diskussion um religiöse und kulturelle Vielfalt und Differenz und die Notwendigkeit gelebter Kultur der Anerkennung schon im elementaren Bildungsbereich und darüber hinaus, weil es um Identitätsentwicklung und Selbstfindung der Kinder geht.
Helena Stockinger [gelingt] ein wichtiger und bemerkenswerter religionspädagogischer Beitrag zur religiösen Bildung im Elementarbereich allgemein und zum Umgang mit religiöser Differenz im Speziellen. Die Arbeit zeichnet sich dabei besonders durch die konsequente Verknüpfung von Theorie und Praxis aus. Die wechselseitigen Beziehungen von wissenschaftlicher Analyse, empirischer Forschung, Erkenntnisgewinnung und praktischer Umsetzung kommen in vielfachen Zusammenhängen zur Geltung und machen diese Arbeit zu einem wichtigen Beitrag für den wissenschaftlichen (religions-)pädagogischen Diskurs und die praktische Arbeit im Bereich frühkindliche Pädagogik.
In der Summe entwickelt Stockinger ein Leitbild von religiöser Bildung im Kindergarten, das die Einrichtung als geschützten Raum versteht, in dem den unterschiedlichen kulturellen und religiösen Prägungen der Kinder mit Respekt und Anerkennung begegnet werden soll. Nur dann können die Differenzerfahrungen der Kinder auch produktiv als Lernchancen für alle Beteiligten in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden.
Die Stärke der vorliegenden Studie kann zusammenfassend mit drei Punkten unterstrichen werden: Die hohe theoretische Sensibilität für ein hochspannendes Forschungsfeld der religiösen Differenz im Vorschulsektor (Teil I und II); die methodische Triangulation in der Datenerhebung (Teil III u. IV); die Theoretisierung der aufgearbeiteten Daten durch die Einbindung der Ergebnisse in aktuelle Theoriediskurse (Teil V u. VI).
| Erscheinungsdatum | 17.11.2017 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Religious Diversity and Education in Europe ; 35 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 235 mm |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie | |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Vorschulpädagogik | |
| Schlagworte | Elementarbildung • Frühe Kindheit • frühe Kindheit Religion Kita Elementarbildung interreligiös religiöse Diversität • Interreligiös • Kita • Religion • Religionspädagogik • religiöse Diversität • Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit |
| ISBN-10 | 3-8309-3648-6 / 3830936486 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-3648-0 / 9783830936480 |
| Zustand | Neuware |
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