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Die kompakte Stadt der Zukunft (eBook)

Auf dem Weg zu einer inklusiven und nachhaltigen Stadtgesellschaft
eBook Download: PDF
2017 | 1. Aufl. 2018
349 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden (Verlag)
978-3-658-18734-7 (ISBN)

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Die kompakte Stadt der Zukunft -
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Das Buch greift die Diskussion um Inklusion in den letzten Jahren in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Zusammenhängen kritisch auf. Ausgangspunkt der Betrachtung ist die Stadt und das urbane Zusammenleben. Denn insbesondere Städte und hier kompakte, also dichte und gemischte Quartiere bieten sich für die Inklusionsforschung und -praxis an, da sie adäquate Sozialräume darstellen, die das heute immer stärker urban geprägte Zusammenleben reflektieren und neu durchbuchstabieren. Vor diesem Hintergrund setzen sich die Autorinnen und Autoren empirisch und theoretisch mit der Frage nach der Gestaltung eines zukunftsorientierten und professionellen Referenzrahmens für eine inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung auseinander, die auch einer weiter zunehmenden Mobilität und Diversität gerecht wird.

Nina Berding arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungskolleg 'Zukunft menschlich gestalten' der Universität Siegen.
Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow ist Seniorprofessor am Forschungskolleg 'Zukunft menschlich gestalten' der Universität Siegen.
Dr. Karin Cudak,  Universität Hamburg.

Nina Berding arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“ der Universität Siegen.Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow ist Seniorprofessor am Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“ der Universität Siegen.Dr. Karin Cudak,  Universität Hamburg.

Inhaltsverzeichnis 5
Die kompakte Stadt der Zukunft. Das Quartier als Referenzrahmen für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Stadtgesellschaft 7
Literatur 31
Teil I Von der Stadtentwicklung zur Quartiersentwicklung 35
Städtebau: Quartiere offen für Vielfalt 36
1Quartiersstrukturen als städtebauliche Thematik 37
2Nutzungsmischung und kurze Wege als politisch zu gewährleistende Option 40
3Das fordistische Stadtmodell war von Beginn an ein intellektuelles Konstrukt 48
4Lösungsansätze für die gebaute, inklusive und nachhaltige Stadt und Region 52
Literatur 56
Aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung – Was jetzt für die „Europäische Stadt“ auf der Tagesordnung steht. Eine Agenda für Politik und Gesetzgebung 58
1Das europäische Stadtmodell 58
2Gefährdungen 60
2.1Starker demografischer und sozialer Wandel 61
2.2Ökonomisierung der Verwaltung 61
2.3Fragmentierung des politischen Steuerungssystems 62
2.4Strukturelle Schieflage der Kommunalfinanzen 63
2.5Fehlende Steuerung der Suburbanisierung, Vernachlässigung der Nutzungsmischung in den städtischen Zentren und unzureichender Ausbau nachhaltiger Mobilitätsstrukturen 63
2.6Verwaltungsstrukturreformen zulasten der Gemeindeebene 64
3Chancen 65
3.1Stadtkerne und Stadtbild bewahren, pflegen und vitalisieren 65
3.2Chancen des demografischen Wandels nutzen 66
3.3Steuerungsfähigkeit der kommunalen Ebene wiederherstellen 67
3.4Lokale Autonomie sichern 68
3.5Gemeindefinanzen verbessern und neu strukturieren 69
3.6Regionale Kooperation in Städteregionen organisieren 71
4Lösungsansätze und Forderungen 73
4.1Dezentrale (Siedlungs-)Strukturen stärken 73
4.2Nutzungsmischung ermöglichen 74
4.3Ausgewogene Sozialstruktur sichern 74
4.4Flächenpolitik in den Regionen abstimmen 75
4.5Vorhandenes Bauland mobilisieren 75
4.6Großflächigen Einzelhandel auf der „grünen Wiese“ verhindern 76
4.7Stadtplanung und Verkehrsplanung integrieren 76
5Fazit 77
Literatur 78
Wandel der Urbanität. Die Wiederentdeckung des Quartiers als Raum glokal-gesellschaftlicher Wirklichkeit 83
1Die Stadt basiert seit je auf einem eigenen Gesellschaftsformat 84
2Die überkommene Stadtgesellschaft erlebt eine umfassende Neuformatierung 87
2.1Die Erfindung und Entwicklung eines eigenständigen Formats 88
2.2Auf dem Weg zur Neuformatierung der Stadtgesellschaft 91
3Mit der Neuformatierung der Stadtgesellschaft rückt das Quartier gleich dreifach ins Blickfeld 95
3.1Das urbane Quartier als neuer Möglichkeitsraum für ein Recht auf Inklusion 96
3.2Das urbane Quartier als individuelle Referenz in einer glokalisierten Stadtgesellschaft 98
3.3Von der konkreten Betroffenheit zum einem glokalen Bewusstsein und zu einem neuen Engagement im zivilgesellschaftlichen Zusammenleben 102
4Ausblick: Die Wiederentdeckung des Quartiers als Raum glokaler gesellschaftlicher Wirklichkeit 105
Literatur 106
Perspektiven auf das Zusammenleben im Quartier – Das Beispiel Düsseldorf Oberbilk 109
1Verbesonderungspraktiken im Quartier Oberbilk 111
2Ein Blick auf das Alltagsleben im Quartier 117
3Selbstverortung der Bewohner im Quartier – am Beispiel Lessingplatz 121
4Von der gelebten Vielfalt im Quartier lernen 125
Literatur 126
Third Places. Orte sozialer Inklusion im Kontext digitaler Kommunikation und Kommerzialisierung öffentlicher Räume 130
1Öffentlicher, sozial inklusiver Stadtraum 132
2Digitale Kommunikation und öffentlicher Stadtraum 135
3Lesesaal als Third Place: Veraltete Community Romantik oder Chance für soziale Inklusion? 137
Literatur 140
Willkommene Flüchtlinge, ungeliebte Nachbarn 143
1Der unbekannte Nachbar 145
2Der willkommene Flüchtling 148
3Die besorgten Bürger 151
4Die ortlose Stadt 154
5Schlussfolgerungen 156
Literatur 157
Das Quartier als Experimentierwelt einer inklusiven Stadt 160
1Migration oder Mobilität: eine Frage der Perspektive? 161
2Dogma der Sesshaftigkeit 162
3Ein kontrapunktischer Blick 165
4Stadt ist Migration – die Stadt der Vielen 166
5St. Nikolaus – ein weltoffenes Quartier 169
6Die weltoffene Stadt als Bildungsraum 173
7Migration und Diversität als Perspektive 174
Literatur 177
Teil II Akteure in der Inclusive City 180
Globalisierte Biografien an globalisierten Orten und wie eingewanderte ‚Roma‘-Kinder und -Jugendliche in Stadt und Schule aufgenommen werden 181
1Einleitung 181
2Zur Mobilitätsdynamik gegenwärtiger Stadtgesellschaften 184
3Zum Umgang mit Mobilität und Vielfalt in Stadt und Schule 188
3.1Bildungskulturelle Schließungstendenzen 190
3.2Kommunale Schließungstendenzen 195
4Hinweise für zukünftige, inklusivere Städte und Schulen 197
Literatur 199
Inklusive Bildungsförderung im öffentlichen Raum – Evaluation einer migrations-pädagogisch orientierten Spiel.Raum-Konzeption für den Stadtteil Jungbusch/Mannheim 202
1Inklusive Bildungsförderung im Spiel.Raum Beil-/Böckstraße im Stadtteil 204
2Der Spiel.Raum als Forschungsfeld 207
3Spiel.Raum-Beobachtungen 209
4Exemplarische Angebotsdokumentation und -auswertung: „Wandmalerei“ 212
5Generierte Interessen und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen 219
6Fazit 222
Literatur 223
Inklusive Korrektive im Quartier: ein Edukatives Quartierszentrum am Beispiel der Heliosschule – »Inklusive Universitätsschule der Stadt Köln« 226
1Einspruch: Urbanität als Habitus 227
2Gelebte Inklusion – Das Miteinander im urbanen Alltag 229
3Inklusive Korrektive als gesellschaftlicher Prozess 231
4‚Shared Space‘ – die Heliosschule – Primar- und Sekundarstufe – »Inklusive Universitätsschule der Stadt Köln« als Edukatives Quartierszentrum 238
5next practice 248
Literatur 249
Gesetze brauchen Menschlichkeit – Teilhabechancen werden in den Rathäusern gegeben oder verwehrt 253
Literatur 262
Die soziale Mischung im Quartier – ein Garant für soziale Inklusion und für die Schaffung sozialer Stabilität benachteiligter Bevölkerungsgruppen? 264
1Einleitung 265
2Die soziale Mischung – eine Annäherung an die zugrunde liegenden Konzepte 267
3Die soziale Mischung am Ackermannbogen 270
4Soziale Netzwerkanalyse sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen am Ackermannbogen 275
5Fazit 279
Literatur 281
Wie kann eine kooperative Koordination kommunaler Integrationsnetzwerke gelingen? 285
1Einleitung 285
2Forschungsstand 286
3Methodische Herangehensweise 288
4Ergebnisse 289
5Fallbeschreibungen 289
5.1Berufliche Vorerfahrungen und Erwartungen 289
5.2Kontextbedingungen 291
5.3Netzwerkpraxis 294
5.4Kooperationen unter den Netzwerkakteuren fördern 296
6Theoretische Ergebnisse 297
7Diskussion und Ausblick 300
Literatur 302
Inklusive Quartiere – Optionen intermediären Quartiermanagements zur Gestaltung des demografischen Wandels 303
1Einleitung 303
2Inklusive Quartierentwicklung und Quartiermanagement 305
2.1Herausforderungen für die städtische Entwicklungspolitik 305
2.2Intermediarität 308
3Intermediären Optionen in Quartierprojekten des Deutschen Hilfswerks 312
3.1Projektentwicklung 312
3.2Projektumsetzung 316
Literatur 322
Inklusion von Bedürftigen durch Essenstafeln? Kritische Perspektiven auf sozialräumliche Inklusion im gewandelten Wohlfahrtsstaat 326
1Einleitung 326
2Inklusion und Exklusion 327
3Armut und Lebensmittelknappheit im gewandelten Sozialstaat 328
4Methode und Daten 331
5Sozialräumliche Inklusion von Bedürftigen in Nürnberger Tafeln 332
6Fazit: Tafeln als Orte der sozialen Inklusion? 339
Literatur 340

Erscheint lt. Verlag 18.10.2017
Zusatzinfo VI, 349 S. 6 Abb. in Farbe.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Technik Architektur
Schlagworte Einwanderung • Ethnische Segregation • Kommunalpolitik • Minderheiten • Quartiersmanagement • Sozialräume • Stadtentwicklung • Stadtplanung
ISBN-10 3-658-18734-4 / 3658187344
ISBN-13 978-3-658-18734-7 / 9783658187347
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