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Entzauberung eines Berufs

Was die Deutschen vom Journalismus erwarten und wie sie enttäuscht werden Herausgegeben vom Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses
Buch | Softcover
III, 172 Seiten
2009 | 1. Auflage
Herbert von Halem Verlag
978-3-7445-0193-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Entzauberung eines Berufs - Wolfgang Donsbach, Mathias Rentsch, Anna-Maria Schielicke, Sandra Degen
CHF 34,85 inkl. MwSt
Schlechte Noten für Journalisten
Was erwarten die Bürger vom Journalismus? Sie verbinden mit Journalismus die »vierte Gewalt« im Staat, mutige und investigative Berichterstattung, herausragende Journalistenpersönlichkeiten - aber eben auch Sensationsberichterstattung, Medienskandale, zweifelhafte Recherchemethoden und Boulevardisierung. Das Image des Journalismus leidet zunehmend, die Medien geraten in eine Glaubwürdigkeitskrise, und schließlich wenden sich mehr und mehr Menschen von den Informationsangeboten der Medien ab. Ähnlich wie Politikverdrossenheit ist dies ein Phänomen, das geeignet ist, die Demokratie zu destabilisieren, denn Medien sind für die öffentliche Meinungs- und Willensbildung von ganz wesentlicher Bedeutung. Die vorliegende, repräsentative, bundesweite Umfrage unter mehr als 1.000 Deutschen wurde im Jahr 2008 auf Initiative des Institutes zur Förderung des publizistischen Nachwuchses durchgeführt. Im Zentrum der Analysen steht das Verhältnis zwischen den Erwartungen der Bürger und ihren Bewertungen von journalistischem Verhalten und von Medieninhalten. Die Ergebnisse der Studie zeichnen das bislang umfassendste Bild von öffentlicher Wahrnehmung des Journalismus in Deutschland. Die Autoren beschreiben die Vertrauenskrise, zeigen mögliche Ursachen auf und geben praktische Handlungsempfehlungen für die Journalistenausbildung.

Wolfgang Donsbach ist Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden. Mathias Rentsch ist wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden. Anna-Maria Schielicke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden. Sandra Degen war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden und arbeitet jetzt bei einer Kommunikationsagentur.

Die Autoren zeichnen ein umfassendes Bild der öffentlichen Wahrnehmung von Journalismus in Deutschland und beschreiben zugleich eine Vertrauenskrise im Beruf und seiner Vertreter. (BDZV Intern, 29/2009)

Für Journalisten ist diese Studie Pflichtstoff. (lesenblog.de, 07.01.2010)

Erscheinungsdatum
Zusatzinfo 25 s/w Abb.
Sprache deutsch
Maße 145 x 220 mm
Gewicht 269 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Journalistik
Schlagworte Bevölkerung • Deutsche • Image • Jounalismus • Journalismus • Öffentlichkeit • Publikum • Vertrauenskrise
ISBN-10 3-7445-0193-0 / 3744501930
ISBN-13 978-3-7445-0193-4 / 9783744501934
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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