Politik für oder gegen den Sport?
Arete Verlag
978-3-942468-77-0 (ISBN)
Das Buch spielt den Gegensatz einer Politik für oder gegen den Sport an einer Reihe von Fallbeispielen durch: Wird das Rennen zwischen Pflicht und Skepsis gegenüber der Ausrichtung von Sport-Großveranstaltungen durch westeuropäische "Olympiamüdigkeit" entschieden? Signalisiert die Überlastung des Ausrichters Brasilien durch die Spiele 2016 eine olympische Zeitenwende? Welche sportpolitischen Botschaften haben die Olympischen und Paralympischen Spiele von Rio sowie die Euro 2016 ausgesandt? War der Denkmalsturz der Lichtgestalt des deutschen Sports, des "ewigen Kaisers Franz", berechtigt? Was spricht dagegen, das Dauer-Ärgernis um die Handspiel-Regel im Fußball durch eine radikale Regel-Vereinfachung in Richtung "Hand ist nur Hand" zu beenden? Sind Hoffnungen auf den Fußball als Mittel des Nation Building vereinbar mit seinem politisch neutralen kulturellen Eigensinn?
Dr. habil. Sven Güldenpfennig, Jg. 1943, Sport- und Kulturwissenschaftler, freier Autor in Vohburg a.d. Donau. Buchpublikationen insbesondere: Frieden – Heraus-forderungen an den Sport (1989), Der politische Diskurs des Sports (1992), Sport: Autonomie und Krise (1996), Sport: Kunst oder Leben? (1996), Sport: Kritik und Eigensinn (2000), Olympische Spiele als Weltkulturerbe (2004), Denkwege nach Olympia (2006), Sport verstehen und verantworten (2007), Wohlbegründete olym-pische Politik? Lernort Peking 2008 (2009), Die Würde des Sports ist unantastbar (2010), Auf’m Platz – und daneben (2011), Macht und Ohnmacht der Sportidee (2012), Rückbesinnung auf ein puristisches Sportverständnis (2013), Vom Missbrauch des Sports (2014), Weltsport in der Weltpolitik (2015).
Vorwort
1. Bewerbung um die Ausrichtung von Großveranstaltungen als sportpolitischer Streitgegenstand
2. Olympische Zeitenwende? Der Prolog zu den Spielen von Rio de Janeiro 2016
3. Rio de Janeiro 2016.Olympische und paralympische Miniaturen
4. Sturm auf das Denkmal des „ewigen Kaisers“. Postscriptum zu den Tagen von Rio
5. Euro 2016: Eine Fußball-EM zum Ärgern? Ja, aber nicht aus den „üblichen verdächtigen“ Gründen
6. Hand ist Hand! Gründe und Plädoyer für eine Regeländerung
7. Der politisch neutrale Eigensinn des Fußballs.Eine Standortbestimmung
8. Vom zerstörerischen Selbstwiderspruch eines instrumentellen Sportbegriffs.Sportbezüge in Adolf Hitlers Mein Kampf
9. Fußball im Spannungsfeld von Gleichschaltung und Widerständigkeit
10. Begründete Sportpolitik ist Politik zur Förderung der Sportidee. Sonst nichts. Eine politiktheoretische Skizze
11. Politik für einen Sport im weiten Sinne
Literatur
von Gleichschaltung und Widerständigkeit 377
10. Begründete Sportpolitik ist Politik zur Förderung
der Sportidee. Sonst nichts. Eine politiktheoretische Skizze 397
11. Politik für einen Sport im weiten Sinne 425
Literatur 455
| Erscheinungsdatum | 21.12.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Sport als Kultur ; 14 |
| Verlagsort | Hildesheim |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 150 x 220 mm |
| Gewicht | 726 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Theorie |
| Schlagworte | DFB • DOSB • Euro 2016 • FIFA • Geschichte des Sports • IOC • Olympische Spiele • Olympische Spiele und Paralympics • Paralympics • Politikwissenschaft • Regelwerk • Rio de Janeiro • Sportgroßveranstaltung • Sportkultur • Sportmannschaften und Vereine • Sportpolitik • Sportverbände • UEFA |
| ISBN-10 | 3-942468-77-8 / 3942468778 |
| ISBN-13 | 978-3-942468-77-0 / 9783942468770 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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