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Die Wohlfahrtsverbande als föderale Organisationen (eBook)

Das Leistungspotential durch Innovationen sichern

Tobias Nowoczyn (Herausgeber)

eBook Download: PDF
2016 | 1. Aufl. 2017
XII, 269 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-658-12914-9 (ISBN)

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Die Wohlfahrtsverbande als föderale Organisationen -
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Die Wohlfahrtsverbände als föderale Organisationen stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Ihre föderale Organisationsform erfordert spezifische innovative Ansätze, um diesen Herausforderungen begegnen zu können. Der Band stellt in Grundsatzbeiträgen und Praxisberichten entsprechende Gestaltungsansätze zur Diskussion.  Dem Management der Verbände wird Orientierungs- und Handlungswissen geboten für die Suche nach angemessenen Lösungen für die  Ausrichtung ihrer Organisation an die neuen Rahmenbedingungen.  

Tobias Nowoczyn ist seit Januar 2016 als Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer tätig. Von 2008 bis 2015 war er Bereichsleiter Wohlfahrtspflege im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes.

Tobias Nowoczyn ist seit Januar 2016 als Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer tätig. Von 2008 bis 2015 war er Bereichsleiter Wohlfahrtspflege im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes.

Vorwort 6
Inhaltsverzeichnis 8
Autorenverzeichnis 11
Teil I Die Wohlfahrtsverbände als föderale Organisationen 13
Föderalismus in der Sozialwirtschaft: Hindernisse überwinden und Chancen nutzen. Innovative Antworten auf die Herausforderungen der föderalen Wohlfahrtsverbände 14
1Föderale Strukturen in Staat und Zivilgesellschaft 14
2Kernfragen des Sammelbandes 17
3Wie können föderale Organisationen so gestaltet werden, dass ihre Leistungserbringung neuen Rahmenbedingungen gerecht wird? 17
4Wie kann die Größe föderaler Gesamtorganisationen genutzt werden bei rechtlicher Selbstständigkeit der Mitglieder? 21
5Wie schaffen es Verbände, als föderale Organisationen in eine gemeinsame Richtung zu gehen? 25
6Fazit 29
Literatur 30
Fragen und Antworten im Kontext föderaler Organisationen. Chancen und Lösungsansätze in den Spannungsfeldern der föderal organisierten Wohlfahrtspflege 31
1Einleitung 31
2Föderale Organisation zwischen dezentraler Innovation und Fragmentierung, Prekärer Zentralisierung und Entscheidungsblockade 32
3Aktuelle Herausforderungen föderaler Organisationen der Sozialwirtschaft 36
4Auswege aus der Föderalismusfalle? Einige Beispiele 42
5Zwischen Kooperation und Entflechtung: Die Zukunft föderaler Organisationen 45
Literatur 47
Innovative Weiterentwicklung in den Netzwerkstrukturen der Wohlfahrtsverbände. Chancen für soziale Innovationen und deren Verbreitung 49
1Einleitung – Verständnis sozialer Innovation 49
2Die Rolle sozialer Investitionen im Prozess sozialer Innovation 51
3Soziale Innovation in den Wohlfahrtsverbänden 55
4Soziale Innovation und föderale Strukturen 57
5Soziale Innovation und innere Organisation 59
6Fazit: Soziale Innovation und die Chancen föderaler Wohlfahrt 60
Literatur 64
Netzwerken statt steuern. Strategische Ziele in föderalen Strukturen durch Netzwerkarbeit erreichen 66
1Föderale Strukturen sind hoch stabil in labilen Spannungsfeldern 66
2Die Balance von zentraler Steuerung und lokaler Autonomie 68
3Die Balance von Führung und Beteiligung 69
4Die Balance von Ehren- und Hauptamt 70
5Unsere gewohnte Organisationslogik stößt an ihre Grenzen 71
6Kooperation zwischen Netz und Organisation 72
7Das Konzept der fraktalen Strategieentwicklung oder: „zentrale Ziele durch den Netzwerkansatz erreichen“ 75
8Führung und Beteiligung in der Wandelarchitektur 77
9Zentrale Steuerung und lokale Autonomie in der Wandelarchitektur 79
10Hauptamt und Ehrenamt in der Wandelarchitektur 80
11Die Rolle von Beratung 81
12Abschluss 83
Literatur 84
Den Markterfordernissen Rechnung tragen. Die Wahl der richtigen Rechtsform für Problemstellungen sozialer Unternehmen 85
1Anschlussfähigkeit an Markterfordernisse durch Veränderung der Rechtsform von Unternehmen 86
2Der Status quo: Nachteile des eingetragenen Vereins für operativ arbeitende Wohlfahrtsverbandstrukturen 86
2.1Haftungsrechtliche Implikationen 88
2.2Implikationen der Corporate Governance 88
2.3Steigende Anforderungen an die Professionalität der Gremien 89
2.4Transparenzfragen 90
2.5Implikationen der Marktgängigkeit 90
3Erhalt der föderalen Struktur als Ziel – Zielrichtungen möglicher Rechtsformen 91
4Erläuterungen der Rechtsformen 92
4.1Die gGmbH 92
4.2Die GmbH-Konzernstruktur 93
4.3Alternative: Verein und Tochter-GmbH’s 94
4.4Selten: Die gemeinnützige Aktiengesellschaft 94
4.5Konzerne mit einer Aktiengesellschaft als Mutter 95
4.6Die Europäische Aktiengesellschaft (SE Societas Europaea) 96
4.7Die Stiftung 96
4.8Die GmbH & Co. KG
5Fazit 98
Chancen und Herausforderungen bei der Personalgewinnung und -entwicklung. Ein Expertengespräch gibt innovative Antworten für föderale Organisationen 99
Damit Fusionen nicht schief gehen. Hinweise für erfolgreiche Fusionsprozesse in Verbänden 104
1Definitionen 105
2Grundsätzliche Bemerkungen 105
3Wer ist an Zusammenschlüssen interessiert? 106
4Wer ist gegen Zusammenschlüsse? 108
5Was bei Fusionen zu beachten ist 109
6Wann ist ein Zusammenschluss gelungen? – Erfolgsfaktoren nutzbringender Fusionen 110
7Wann ist ein Zusammenschluss misslungen? 111
8Welche objektiven und sachlichen Gründe könnten für eine Fusion sprechen? 112
Franchising. Lösungsansätze aus der Privatwirtschaft zur Effektivitätssteigerung in Wohlfahrtsverbänden 113
1Ausgangslage 113
2Die fünf wesentlichen Erfolgsfaktoren von Franchisesystemen 114
2.1Das Maß aller Dinge: Zufriedene Franchisenehmer 114
2.2Klare Verhältnisse durch Leistungen und Gegenleistungen 115
2.3Dem Wettbewerb voraus durch Know-how-Transfer und Kommunikation 117
2.4JahrestagungenErfa-Tagungen 118
2.5(Franchisenehmer-)Beirat 119
2.6Ausschüsse 120
2.7Intranet und neue Kommunikationskanäle 120
2.8Standardisierung und Corporate Identity 121
2.9Die Schaffung und Einhaltung von StandardsQualitätsmanagement 122
2.10Corporate Identity als Wachstumsbeschleuniger 123
3Übertragbarkeit der Erfolgsfaktoren auf die föderale Sozialwirtschaft? 124
4Fazit 126
Teil II Fallbeispiele 128
Reformprozesse unterschiedlicher Geschwindigkeiten. Ideale wahren und Marktfähigkeit sichern durch strategische Neuausrichtung eines Landesverbandes* 129
1Einführung 129
2Der ideelle Kern 131
3Wohlfahrtsverband als sociale entrepreneur? 133
3.1Zu 1. Strategische Leistungsausrichtung 134
3.2Zu 2. Anpassung der Corporate Governance an Markt- und Transparenzerfordernisse 135
3.3Zu 3. Sicherung der wirtschaftlichen Ressourcen für die Idealverbandlichen Aufgaben 137
3.4Exkurs 140
4Strategische Verbandsreform 141
4.1Vorteile und Chancen 143
4.2Nachteile und Risiken 144
4.3Lösungen zum Umgang mit den Risiken 144
4.4Weitere Optionen durch den Lösungsansatz 145
5Fazit 146
Literatur 147
Tausende von Anschlüssen unter dieser Nummer. Ein Modell für bundesweite Erreichbarkeit in einem föderalen Verband 149
1Das Projekt „Beratungszentren“ als Lösung des Problems 151
2Die Durchsetzung im Verband 153
2.1Mehrfachnutzung vorhandener Komponenten 153
2.2Beschlüsse sind nötig – aber Beschlüsse reichen nicht aus 155
2.3Alle Verbandsebenen beteiligen und Gestaltungsspielräume an die Basis geben 156
2.4Nutzen für möglichst viele Einflussgruppen im Verband erhöht die Akzeptanz 157
2.5Transparenz über den Umsetzungsstand und auch ein bisschen „Naming and Shaming“ 158
3Absicherung der Qualität 159
4Schlussfolgerungen und weitere Perspektiven 159
Literatur 161
Bedarfe bundesweit zentral decken trotz föderaler Struktur. Die ElternService AWO GmbH 162
1Einleitung 162
2Voraussetzung für erfolgreiche Implementation ist eine verbandspolitische Positionierung für familienbewusstes Engagement 163
3Entwicklung der zentral gesteuerten Angebotsstruktur 165
4Spannungsfeld zwischen regionalen Strukturen, gesamtverbandlichen Aufgaben und dem neuen Aufgabenspektrum 165
5Struktur und Prozesse 166
6Zentrale Steuerung bringt den Erfolg 168
7ElternService AWO initiiert Nachfrage nach anderen Dienstleistungen 169
8Fazit und Ausblick: Mit innovativen Angeboten in die Zukunft 170
Literatur 171
Einheitliche Qualitätspolitik in föderaler Struktur. Langfristige gesamtverbandliche Managementstrategie bei der Arbeiterwohlfahrt 172
1Einführung 172
2QM-Strategie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) 173
3Interessensgemeinschaft AWO-QM 174
4Qualifizierungs- und Entwicklungsoffensive 175
5Zwischenevaluation 176
6Magdeburger Beschlüsse zur Verbandsentwicklung 178
7Umsetzungsprozess seit 2007 180
8Trägerübergreifende QM-Verbünde 183
9Fazit: Wirkungen – welche Erfolgsfaktoren sind entscheidend? 184
Literatur 188
Markenbildung mit einheitlicher Qualität in föderalen Organisationen. Das Gütesiegel BLAUER ELEFANT® – Kinderhaus im Deutschen Kinderschutzbund 190
1Einleitung 190
2Der Deutsche Kinderschutzbund – die Lobby für Kinder in Deutschland 191
3Das Gütesiegel BLAUER ELEFANT® – Kinderhaus im DKSB 193
4(Erfolgs-)Faktoren für die Markenbildung mit einheitlicher Qualität des Gütesiegels 199
5Fazit 202
Literatur 203
Wachsen mit Gebühren – Social Franchising zur Verbreitung von Innovationen. Gestaltungsvarianten und Entscheidungskriterien 204
1Einleitung 204
2Das Modell 204
3Unterschiede zum kommerziellen Franchising 205
4Best practice: wellcome 206
5Einnahmen-Gebühren-Modelle 207
6Den richtigen Franchise-Partner finden 209
6.1Und wenn es auseinandergeht … 209
7„Aspire“: Wie ein Social Franchise scheitert 210
8Für wen eignet sich Social Franchising? 211
9Vor- und Nachteile des Social Franchising für den Geber auf einen Blick 211
10Vor- und Nachteile des Social Franchising für den Nehmer auf einen Blick 212
11Die anderen Optionen: Filialen und offene Verbreitung 212
11.1Offene Verbreitung 212
11.2Das Filial-System 213
11.3Ergebnis 214
12Fazit: Wann eignet sich Social Franchise als Verbreitungs-Modell 214
Literatur 215
Personalrekrutierung, -entwicklung und -auslastung in föderalen Verbänden. Mit gezielter Kooperation neuen Anforderungen begegnen 216
1Einführung 216
2Fallbeispiele 218
2.1Beispiel 1: Personalrekrutierung bei einem Altenhilfeträger 219
2.2Beispiel 2: Personalentwicklung bei einem Krankenhausträger 222
2.3Beispielfall: Personalauslastung bei einem Komplexträger 223
3Fazit 225
Literatur 226
Die Wirtschaftliche Überlebensfähigkeit sichern. Fusion von Regionalgliederungen in föderalen ehrenamtlichen Organisationen 227
1Einleitung 227
2Vom Spitzenverband beförderte Fusionsgedanken als Zukunftsvision 228
3Grundlagen der Verschmelzungspartner im Fallbeispiel 228
4Verschmelzung als bester Lösungsweg 232
5Verschmelzungskonferenz 234
6Fazit 237
Die Finanzierung von Sozialimmobilien in föderalen Organisationen. Mobilisierung von Kapital über geschlossene Fonds und Mitarbeiterbeteiligung 238
1Einleitung 238
2Motive für Mitarbeiterbeteiligungskonzepte 239
3Das Fondsmodell als Mitarbeiterbeteiligungsmodell 241
4Schlussbetrachtung 247
Literatur 248
Kompetenzzentrum für Mitgliedsorganisationen zur Beratung und Finanzierung. Die Paritätische Geldberatung bündelt Ressourcen für Innovative Projekte 249
1Einleitung 249
2DarlehenMikrokredite 250
3Finanzierungsberatung 251
4Fundraising 252
5Krisenmanagement und Sanierungsberatung 252
6Analyse und Konzept 253
7Sanierungsdurchführung 254
8Kleinstzuschüsse 254
9Fazit 254
Alle Angaben ohne Gewähr. Wie Spitzenverbände in der föderalen Wohlfahrtspflege Risiken bei der Beratung minimieren 256
1Einleitung 256
2Förderung durch Soziallotterien 257
3Haftungsfragen für beratende Spitzenverbände 258
4Fazit: Empfehlungen für die Praxis 259
Kooperation zwischen föderalen Verbänden und einem Konzern. Besonderheiten und Erfolgsfaktoren 262
1Einleitung 262
2Projektverlauf 263
3Fazit 267
Literatur 268

Erscheint lt. Verlag 1.12.2016
Reihe/Serie Sozialwirtschaft innovativ
Sozialwirtschaft innovativ
Zusatzinfo XII, 269 S. 23 Abb., 6 Abb. in Farbe.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie
Wirtschaft
Schlagworte Best Practice • föderale Organisation • Freie Wohlfahrtspflege • Organisationsentwicklung • Sozialwirtschaft • Steuerung
ISBN-10 3-658-12914-X / 365812914X
ISBN-13 978-3-658-12914-9 / 9783658129149
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