care | sex | net | work
Unrast Verlag
978-3-89771-307-9 (ISBN)
Feministische Wissenschaft und Praxis analysieren und kämpfen mit vielfältigen Strategien; Queer Studies und Intersektionalität haben Perspektiven erweitert, blinde Flecken aufgezeigt und Positionen herausgefordert. Neue feministische Projekte wie die Care-Revolution oder der Netzfeminismus sind entstanden. Das Buch, das anlässlich des 60. Geburtstags von Gabriele Winker herausgegeben wird, sammelt feministische Positionen und Kritiken an den gegenwärtigen Verhältnissen und analysiert aktuelle feministische Kämpfe.
Feministische Kämpfe ebenso wie feministische Theorie stehen seit vielen Jahren vor vielfältigen und sich wandelnden Herausforderungen. Ökonomischer Wettbewerb, Neoliberalismus, Care-Krise, Rechtspopulismus und Antifeminismus sind nur einige Stichworte. Viele Menschen sind kaum oder nur unter großen Anstrengungen in der Lage, ihren Alltag und ihre - bezahlte und unbezahlte - Arbeit zu bewältigen. Erschöpfung und soziale Ungleichheit nehmen zu.Feministische Wissenschaft und Praxis analysieren und kämpfen mit vielfältigen Strategien; Queer Studies und Intersektionalität haben Perspektiven erweitert, blinde Flecken aufgezeigt und Positionen herausgefordert. Neue feministische Projekte wie die Care-Revolution oder der Netzfeminismus sind entstanden.Das Buch, das anlässlich des 60. Geburtstags von Gabriele Winker herausgegeben wird, sammelt feministische Positionen und Kritiken an den gegenwärtigen Verhältnissen und analysiert aktuelle feministische Kämpfe.
Tanja Carstensen, Soziologin, forscht und lehrt zu Gender, Internet, Digitalisierung und Arbeit.
Prof. Dr. Melanie Groß ist Mitarbeiterin des Feministischen Instituts Hamburg, einem Netzwerk, das sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis, Theorie und Politik versteht. (Stand: 2016)
Kathrin Schrader ist Professorin an der Frankfurt University of Applied Sciences, im Vorstand von ragazza e.V. Hamburg und Mitglied des Feministischen Instituts Hamburg. (Stand: 2016)
Kathrin Ganz beschäftigt sich mit Intersektionalität, Hegemonie und Digitalisierung.
Helene Götschel ist Professorin für Gender in Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Hannover. Sie forscht und lehrt interdisziplinär an der Schnittstelle von Physik, Geschichte, Hochschuldidaktik und Geschlechterforschung. (Stand: 2016)
Tina Habermann ist glücklich überwiegend lohnarbeitslos und nutzt die gewonnene Zeit dazu, sich mit weiteren Menschen in ihrem Stadtteil zu sozialen Kämpfen gegen Bürokratie und die Verwaltung des Lebens zusammenzufinden.
Dipl.-Ing. Wibke Derboven ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Hamburg in der Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik. (Stand: 2016)
Nina Degele ist Professorin für Soziologie und empirische Geschlechterforschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. (Stand: 2016)
Ann Wiesental lebt in Berlin, sie schreibt, gibt Workshops und hält Vorträge zu feministischer Ökonomiekritik. Sie beschäftigt sich mit der Kritik der politischen Ökonomie von Marx und mit feministischem Materialismus. Ann ist im Feministischen Institut Hamburg und im Netzwerk Care Revolution aktiv (Stand: 2016) und hat das Netzwerk vor drei Jahren mitgegründet. Eine Transformation der herrschenden Verhältnisse liegt ihr am Herzen.
Ulrike Erb ist Professorin für Medien- und Software-Engineering in den Studiengängen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Digitale Medienproduktion der Hochschule Bremerhaven. (Stand: 2016)
Dagmar Filter ist seit 1984 Leiterin der hochschulübergreifenden Einrichtung Frauen- und Geschlechterforschung, jetzt Zentrum GenderWissen, der Hamburger Hochschulen mit Zentraler Bibliothek zur Frauen- und Geschlechterforschung, Gender & Queer Studies. (Stand: 2016)
Jette Hausotter ist Doktorandin in der Forschungsgruppe Arbeit-Gender-Technik an der TU Hamburg-Harburg (Stand: 2016). Ihre Themengebiete sind Arbeits- und Geschlechtersoziologie, hochqualifizierte Angestellte und Intersektionalität. Politisch ist sie im Netzwerk Care Revolution aktiv.
Matthias Neumann lebt in Freiburg. Er ist Politikwissenschaftler und Verkäufer in einem Supermarkt. Gegenwärtig ist er bei Care Revolution Freiburg und in der Partei Die Linke aktiv. (Stand: 2016)
Stefan Paulus promovierte 2012 bei Gabriele Winker zum Thema »Geschlechterregime. Eine intersektionale Dispositivanalyse von Work-Life-Balance Maßnahmen«. Danach war er u.a. wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik der TU Hamburg-Harburg. Derzeit lehrt und forscht er an der FHS St. Gallen. (Stand: 2016)
Michel Raab promoviert im Rahmen der Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik an der TU Hamburg-Harburg zum Thema »Fürsorge in konsensuell-nichtmonogamen Beziehungsnetzwerken« und ist beim Bildungskollektiv Biko aktiv. (Stand: 2016)
Christina Schachtner ist Professorin für Medienwissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und war zuvor Professorin für Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Im Bereich digitale Netzwerke, Gender und Medien, Medienanthropologie, Technik und Mensch, soziale Bewegungen im Zeitalter des Internets, Transnationalität und Mediatisierung hat sie zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt. (Stand: 2016)
Heidi Schelhowe ist Professorin für Digitale Medien in der Bildung in der Informatik an der Universität Bremen. (Stand: 2016)
Simon Schmiederer ist Sozialwissenschaftler und arbeitete von Januar 2011 bis April 2012 an der TU Hamburg-Harburg in der Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik. Derzeit arbeit er an seiner Promotion mit dem Arbeitstitel »One day baby we’ll be old … – Eine intersektionale Analyse subjektiver Ruhestandsentscheidungen«. (Stand: 2016)
Arnold Schnittger ist Vater eines mehrfach schwerstbehinderten Sohnes. Aus Sorge um dessen Zukunft hat er den gemeinnützigen Verein »Nicos Farm e.V.« gegründet, ein Wohnprojekt für Eltern mit behinderten Kindern. Durch zahlreiche unterschiedliche Aktionen versucht der Verein zu sensibilisieren und dabei die Probleme von Eltern, die ihre Kinder pflegen, in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
Antje Schrupp ist Politikwissenschaftlerin und Journalistin und lebt in Frankfurt am Main. Sie forscht vor allem zur politischen Ideengeschichte von Frauen und promovierte über feministische Sozialistinnen im 19. Jahrhundert. In verschiedenen feministischen Netzwerken beschäftigt sie sich seit langem auch mit feministischer Wirtschaftsethik. Aktuelle feministische Themen kommentiert sie regelmäßig in ihrem eigenen Blog.
Christiane Wehr ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Kiel und außerdem als freischaffende Künstlerin tätig (Stand: 2016). Vor ihrer Promotion zum Thema »Freiräume« hat sie Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste studiert sowie Philosophie, Linguistik, Gender- und Queer Theorie an der Universität Hamburg.
Karin Vosseberg ist Professorin für IT Systemintegration in den Studiengängen Informatik und Wirtschaftsinformatik der Hochschule Bremerhaven. (Stand: 2016)
| Erscheinungsdatum | 17.10.2016 |
|---|---|
| Co-Autor | Kathrin Ganz, Helene Götschel, Tina Habermann, Wibke Derboven, Nina Degele, Ann Wiesental, Ulrike Erb, Dagmar Filter, Jette Hausotter, Matthias Neumann, Stefan Paulus, Michael Raab, Christina Schachtner, Heidi Schelhowe, Simon Schmiederer, Arnold Schnittger, Antje Schrupp, Christiane Wehr, Karin Vosseberg |
| Verlagsort | Münster |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 140 x 210 mm |
| Gewicht | 204 g |
| Einbandart | geklebt |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Spezielle Soziologien | |
| Schlagworte | care revolution • Familie und Gesundheit • Feminismus • feministische Kämpfe • Festschrift • Festschriften (Sozialwissenschaften) • Gender Studies: Frauen und Mädchen • Sorgearbeit • Soziale Diskriminierung und Gleichbehandlung • Soziologie: Arbeit und Beruf • Soziologie: Familie und Beziehungen • Winker, Gabriele |
| ISBN-10 | 3-89771-307-1 / 3897713071 |
| ISBN-13 | 978-3-89771-307-9 / 9783897713079 |
| Zustand | Neuware |
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