Das andere Bild Christi
Spätmoderner Protestantismus als kritische Bildreligion
Seiten
2017
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-154584-9 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-154584-9 (ISBN)
Malte Dominik Krüger zeigt, dass die (evangelische) Religion im menschlichen Bildvermögen verankert ist. Damit werden religionskritische Vorbehalte und neueste Entdeckungen der Kulturwissenschaften aufgenommen. Der spätmoderne Protestantismus erscheint so als kritische, inszenierungssensible und kreative Bildreligion.
In dieser Studie zeigt Malte Dominik Krüger, dass die (evangelische) Religion im menschlichen Bildvermögen verankert ist. Damit werden religionskritische Vorbehalte und neueste Entdeckungen der Kulturwissenschaften aufgenommen. Der Autor verweist darauf, dass es für den Menschen und seine Freiheit grundlegend ist, mit inneren wie äußeren Bildern umgehen zu können. Auch Sprache und Vernunft bleiben darauf angewiesen. Menschen können gar nicht anders, als dass sie immer wieder dieses Bildvermögen vergegenständlichen. Geschieht dies im Horizont des Unbedingten, hat man es mit Religion zu tun. Im christlichen Glauben wird dies innerhalb der Religion selbst wirklich, wenn Jesus von Nazareth als Gottes Bild vorstellig wird. Diese Einsicht kultiviert der spätmoderne Protestantismus, wenn er Glaube und Bibel als Weisen innerer und äußerer Bildlichkeit versteht. Freiheit und Kreativität, Gedächtnis und Inszenierung werden so zu protestantischen Leitbegriffen. Diese Arbeit wurde mit dem fächer- und fakultätenübergreifenden "Christian-Wolff-Preis" 2015 für die beste Habilitationsschrift der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ausgezeichnet.
In dieser Studie zeigt Malte Dominik Krüger, dass die (evangelische) Religion im menschlichen Bildvermögen verankert ist. Damit werden religionskritische Vorbehalte und neueste Entdeckungen der Kulturwissenschaften aufgenommen. Der Autor verweist darauf, dass es für den Menschen und seine Freiheit grundlegend ist, mit inneren wie äußeren Bildern umgehen zu können. Auch Sprache und Vernunft bleiben darauf angewiesen. Menschen können gar nicht anders, als dass sie immer wieder dieses Bildvermögen vergegenständlichen. Geschieht dies im Horizont des Unbedingten, hat man es mit Religion zu tun. Im christlichen Glauben wird dies innerhalb der Religion selbst wirklich, wenn Jesus von Nazareth als Gottes Bild vorstellig wird. Diese Einsicht kultiviert der spätmoderne Protestantismus, wenn er Glaube und Bibel als Weisen innerer und äußerer Bildlichkeit versteht. Freiheit und Kreativität, Gedächtnis und Inszenierung werden so zu protestantischen Leitbegriffen. Diese Arbeit wurde mit dem fächer- und fakultätenübergreifenden "Christian-Wolff-Preis" 2015 für die beste Habilitationsschrift der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ausgezeichnet.
Geboren 1974; Studium der Ev. Theologie und Philosophie in Tübingen, Wien und Göttingen; 2007 Promotion; 2014 Habilitation; Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie, sowie Direktor des Rudolf-Bultmann-Instituts für Hermeneutik an der Philipps-Universität Marburg.
| Erscheinungsdatum | 01.02.2017 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Dogmatik in der Moderne |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 154 x 231 mm |
| Gewicht | 928 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie | |
| Schlagworte | Bibel • Bildertheologie • Bilderverbot • Bildwissenschaft • Glaube • Inszenierung • Protestantismus |
| ISBN-10 | 3-16-154584-2 / 3161545842 |
| ISBN-13 | 978-3-16-154584-9 / 9783161545849 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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