Geschlechtergerechtigkeit unter dem Deckmantel der Leitbildneutralität
Trennungs- und Scheidungsfolgen im Spiegel der Ehe- und Familienförderung
Seiten
2016
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-67899-2 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-67899-2 (ISBN)
Während der Ehe/Partnerschaft wird das Hausfrauenmodell rechtlich noch immer gefördert, obgleich es nach der Trennung keine Geltung mehr beanspruchen soll. Wie kann das deutsche Recht reformiert werden, um keine widersprüchlichen Anreize zu setzen und eine wirtschaftliche Unabhängigkeit beider Geschlechter zu verwirklichen?
Obwohl das Leitbild der Hausfrauenehe 1977 abgeschafft wurde, wird es noch immer gefördert. Das Buch beschäftigt sich mit der Geschlechterungerechtigkeit, die der vermeintlich freien, jedoch vor dem Recht nicht gleichbehandelten Wahl des Lebensmodells zugrunde liegt. Gerade nach einer Scheidung kann das finanzielle Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau gravierende Folgen haben. Schließlich verweist das Unterhaltsrecht die Ehegatten inzwischen auf ihre Eigenverantwortung, orientiert sich also an dem Modell der Zweiverdiener-Ehe. Welches Leitbild soll man leben, um keine Nachteile zu erleiden? Das deutsche Recht gibt darauf keine Antwort. Ausgehend von dieser Problematik beschäftigt sich die Autorin mit der Frage, wie der paradoxen Förderung begegnet werden kann, auch um einen Gleichlauf mit dem Scheidungsfolgenrecht zu erzielen.
Obwohl das Leitbild der Hausfrauenehe 1977 abgeschafft wurde, wird es noch immer gefördert. Das Buch beschäftigt sich mit der Geschlechterungerechtigkeit, die der vermeintlich freien, jedoch vor dem Recht nicht gleichbehandelten Wahl des Lebensmodells zugrunde liegt. Gerade nach einer Scheidung kann das finanzielle Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau gravierende Folgen haben. Schließlich verweist das Unterhaltsrecht die Ehegatten inzwischen auf ihre Eigenverantwortung, orientiert sich also an dem Modell der Zweiverdiener-Ehe. Welches Leitbild soll man leben, um keine Nachteile zu erleiden? Das deutsche Recht gibt darauf keine Antwort. Ausgehend von dieser Problematik beschäftigt sich die Autorin mit der Frage, wie der paradoxen Förderung begegnet werden kann, auch um einen Gleichlauf mit dem Scheidungsfolgenrecht zu erzielen.
Hüsniye Saygin studierte Rechtwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main, wo sie am Lehrstuhl für Zivil- und Zivilverfahrensrecht promoviert wurde.
Inhalt: Rechtstatsachen nach Trennung und Scheidung - Leitbildneutralität - Eheförderung - Ernährermodell - Doppelverdienermodell - Zuverdienermodell - Geschlechtergerechtigkeit - Gleichberechtigung - Nacheheliche Ausgleichssysteme - Leitbilder in Schweden und Frankreich - Nachehelicher Unterhalt - Zugewinnausgleich.
| Erscheinungsdatum | 25.06.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum deutschen und internationalen Familien- und Erbrecht ; 27 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 460 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | Deckmantel • Familienförderung • Geschlechtergerechtigkeit • Geschlechterrolle / Geschlechterbeziehung • Gleichberechtigung • Hüsniye • Leitbildneutralität • marina • Nacheheliche Ausgleichssysteme • Recht (juristisch) • Saygin • Scheidung • Scheidungsfolgen • Spiegel • Trennung • Trennungs • Trennungsfolgen • Unter • Wellenhofer |
| ISBN-10 | 3-631-67899-1 / 3631678991 |
| ISBN-13 | 978-3-631-67899-2 / 9783631678992 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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