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Subjektive und objektivierte Bedingungen von (Un-)Sicherheit.

Studien zum Barometer Sicherheit in Deutschland (BaSiD).

Rita Haverkamp, Harald Arnold (Herausgeber)

Buch | Softcover
VIII, 384 Seiten
2016
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-14894-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Subjektive und objektivierte Bedingungen von (Un-)Sicherheit. -
CHF 53,20 inkl. MwSt
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Wie sicher ist Deutschland? Und wie sicher fühlen sich die Menschen in Deutschland? Diese beiden grundlegenden impliziten Fragestellungen verbinden die multiplen Perspektiven des interdisziplinären Forschungsprojekts »Barometer Sicherheit Deutschland« (BaSiD) um den Themenkomplex »(Un)Sicherheit« mit Schwerpunkt auf Kriminalität, Terrorismus, Naturkatastrophen und technischen Großunglücken. Auf Basis eines breit gefächerten konzeptuellen Ansatzes wurden Unsicherheitseinschätzungen und Viktimisierungserfahrungen erfasst, die soziale Konstruktion von Sicherheit durch Laien und Experten genauer untersucht, Kontexteffekte auf individuelles Sicherheitsempfinden geprüft sowie die Relevanz von Vertrauen und Kontrollüberzeugungen für subjektive Sicherheit und Lebenszufriedenheit bestimmt.
Wie sicher ist Deutschland? Und wie sicher fühlen sich die Menschen in Deutschland? Diese beiden grundlegenden impliziten Fragestellungen verbinden die multiplen Perspektiven des interdisziplinären Forschungsprojekts »Barometer Sicherheit Deutschland« (BaSiD) um den Themenkomplex »(Un-)Sicherheit« mit Schwerpunkt auf Kriminalität, Terrorismus, Naturkatastrophen und technischen Großunglücken.In dem Forschungsverbund wurden sowohl explorative als auch national repräsentative Erkenntnisse über Sicherheiten und Sicherheitsbefindlichkeiten mittels eines inhaltlich und methodisch weiten, empirisch basierten Konzepts mit qualitativen und quantitativen Zugängen gewonnen. Ein übergreifendes Ziel war dabei die Integration objektivierter und subjektiver Erkenntnisse zu Sicherheitslage und -empfinden.Auf Basis eines breit gefächerten konzeptuellen Ansatzes wurden Unsicherheitseinschätzungen und Viktimisierungserfahrungen erfasst, die soziale Konstruktion von Sicherheit durch Laien und Experten genauer untersucht, Kontexteffekte auf individuelles Sicherheitsempfinden geprüft sowie die Relevanz von Vertrauen und Kontrollüberzeugungen für subjektive Sicherheit und Lebenszufriedenheit bestimmt. Mit Blick auf eine mögliche praktische Umsetzung wurden zudem soziotechnische Sicherheitslösungenund die Technisierung der Sicherheitsproduktion mit ihren Ambivalenzen erörtert.Die vorliegenden Beiträge stellen einen summarischen Querschnitt der Zugänge und wesentliche Resultate aus den verschiedenen Teilprojekten vor.

Rita Haverkamp (Dr. jur.) ist wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg.

Geleitwort – Vorwort

Rita Haverkamp und Harald Arnold
Einführung

Jessica Heesen und Michael Nagenborg
Der Sicherheitsbegriff in systematischer und historischer Perspektive

Christoph Birkel, Meike Hecker und Rita Haverkamp
Datenbasis objektivierte Schadensereignisse zu Kriminalität in Deutschland

Christoph Birkel, Meike Hecker und Rita Haverkamp
Datenbasis objektivierte (Schadens-)Ereignisse zu Terrorismus in Deutschland

Daniel F. Lorenz, Martin Voss und Bettina Wenzel
Zur Katastrophenstatistik in Deutschland – Eine (katastrophensoziologische) Bestandsaufnahme

Christoph Birkel und Nathalie Guzy
Die Dunkelfeldbefragung – Konzeption und erste Ergebnisse

Baldo Blinkert, Judith Eckert und Hans Hoch
(Un-)Sicherheitsbefindlichkeiten – Explorative Studieüber Sicherheitseinschätzungen in der Bevölkerung

Dina Hummelsheim
Subjektive Sicherheit und Lebenszufriedenheit – Die besondere Bedeutung von Vertrauen und Kontrollüberzeugungen

Julian Pritsch und Dietrich Oberwittler
Kriminalitätsfurcht in Deutschland – Kontexteffekte auf ein individuelles Empfinden

Daniel F. Lorenz, Martin Voss und Bettina Wenzel
Experten, Laien und die soziale Konstruktion von Sicherheit im Raum – Die Methode der Partizipativen Fotobegehung in der Sicherheits- und Katastrophenforschung

Bruno Gransche, Philine Warnke und Peter Zoche
Soziotechnische Konstellation künftiger Sicherheitslösungen – Der Einfluss von intelligenter Videokommunikation, Drohnentechnologie und Web 2.0-Anwendungen auf das Sicherheitsempfinden von Bürgern

Ricky Wichum und Stefan Kaufmann
Die Technisierung der Sicherheitsproduktion und ihre Ambivalenzen – Das Beispiel biometrischer Identifikation

Rita Haverkamp und Harald Arnold
Zur Messung von objektivierten und subjektiven Sicherheiten – Eine Operationalisierung anhand des Sicherheitsquadrats

Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht. Reihe K: Kriminologische Forschungsberichte ; 171
Zusatzinfo Tab., Abb. (z.T. farbig); VIII, 384 S.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 148 x 224 mm
Gewicht 498 g
Themenwelt Recht / Steuern Strafrecht Kriminologie
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Barometer Sicherheit in Deutschland (BaSiD) • Deutschland • Kriminalität • Sicherheitslage • Soziologie • Verbrechen und Kriminologie (Kriminalistik) • Viktimisierungserfahrungen
ISBN-10 3-428-14894-0 / 3428148940
ISBN-13 978-3-428-14894-3 / 9783428148943
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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