Traditionen, Zukünfte und Wandel in Bildungsnetzwerken (eBook)
200 Seiten
Waxmann Verlag GmbH
978-3-8309-8362-0 (ISBN)
Im ersten Teil des Bandes wird die Relevanz theoretischer und methodischer Studien über Netzwerke im Bildungsbereich diskutiert, indem die Analyse institutionellen Wandels anhand einer neoinstitutionalistischen Perspektive sowie die Bedeutung der sozialen Netzwerkanalyse für die empirische pädagogische Forschung herausgearbeitet werden. Im zweiten Teil setzen sich Autorinnen und Autoren mit Fragen des Wandels in schulischen Netzwerken auseinander. Im dritten Abschnitt werden anhand ausgewählter Beispiele die zeitliche Dimension hinsichtlich der Etablierung oder Entwicklung von Bildungsregionen und Bildungslandschaften erörtert.
Die Beiträge des Bandes wurden im Rahmen von Symposien auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) im Jahr 2014 in Berlin bzw. auf der Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) im Jahr 2014 in Hamburg vorgestellt.
Buchtitel 1
Inhalt 5
Traditionen, Zukünfte und Wandel in Bildungsnetzwerken – Einleitung (Nina Kolleck, Sabrina Kulin, Inka Bormann, Gerhard de Haan und Knut Schwippert) 7
Relevanz theoretischer und methodischer Perspektiven für die empirische Netzwerkforschung 8
Wandel in schulischen Netzwerken 10
Traditionen und Zukünfte in und durch Bildungsregionen und Bildungslandschaften 11
Institutioneller Wandel durch Politiknetzwerke? Zur Analyse von Politiknetzwerken aus neoinstitutionalistischer Perspektive am Beispiel der Berliner Schulstrukturentwicklung (Rita Nikolai) 17
1. Einleitung 17
2. Historischer Institutionalismus: Konzepte der Pfadabhängigkeit und des institutionellen Wandels 18
2.1 Das Konzept der Pfadabhängigkeit 19
2.2 Institutioneller Wandel: Rolle von Akteuren und Interessen 21
3. Ergebnisdarstellung: Der Wandel von der vier- zur zweigliedrigen Schulstruktur in Berlin 23
4. Fazit und Ausblick 30
Literatur 31
NEPF – Netzwerke in der empirischen pädagogischen Forschung (Markus Hirschmann und Hans Gruber) 37
1. Theoretischer Hintergrund 37
1.1 Expertiseentwicklung in der Wissenschaft 37
1.2 Bedeutung sozialer Beziehungen 38
2. Forschungsfragen 39
3. Studie A 40
3.1 Methode 40
3.1.1 Stichprobe 40
3.1.2 Instrumente und Durchführung 40
3.1.3 Analyse 41
3.2 Ergebnisse 42
3.2.1 Struktur der Netzwerke von Doktorandinnen und Doktoranden (Forschungsfrage 1) 42
3.2.2 Relation zwischen sozialer Vernetzung und Maßen professioneller Entwicklung (Forschungsfrage 2) 44
4. Studie B 45
4.1 Methode 45
4.1.1 Stichprobe 45
4.1.2 Instrument und Durchführung 45
4.1.3 Analyse 46
4.2 Ergebnisse 46
4.2.1 Struktur des SIG-Netzwerks (Forschungsfrage 1) 46
4.2.2 Prädiktion wissenschaftlicher Sichtbarkeit durch Netzwerkpositionen (Forschungsfrage 3) 48
5. Diskussion und Ausblick 49
Literatur 51
Schulentwicklung durch soziale Ressourcen?Veränderungen durch Beziehungsstrukturen zwischen Lehrkräften (Sabrina Kulin und Knut Schwippert) 57
1. Einleitung 57
2. Theoretischer Hintergrund: Wie hängen Lehrkraftkooperation im JeKi-Programm, Sozialkapital und Schulentwicklung zusammen? 57
2.1 Lehrkraftkooperation im Programm Jedem Kind ein Instrument (JeKi) 57
2.2 Sozialkapital durch neue Beziehungsstrukturen und Netzwerke 59
2.3 Schulentwicklungsprozesse durch Sozialkapital von Lehrkräften anregen 60
3. Forschungsfragen und Studiendesign 61
3.1 Forschungsfragen 61
3.2 Studiendesign 61
4. Interviewergebnisse: Personelle, organisationale und unterrichtsbezogene Veränderungen durch berufliche Beziehungsstrukturen 65
4.1 Personelle Erträge 66
4.2 Organisationale Erträge 70
4.3 Unterrichtsbezogene Erträge 71
5. Diskussion der Befunde: Wandel und Schulentwicklung durch Sozialkapital? 72
6. Ausblick 74
Literatur 76
Schulische Netzwerke aus relationaler Perspektive. Beziehungserleben und -verhalten im Netzwerk Hochbegabtenförderung NRW (Robin Junker und Nils Berkemeyer) 79
1. Einleitung 79
2. Die Bedeutung des Relationalen im Netzwerk 81
3. Erste methodische Zugänge im Rahmen schulischer Netzwerkforschung 83
4. Diskussion und Ausblick 89
Literatur 92
Die kommunale Gestaltung des Übergangs von der Primar- zur Sekundarstufe. Erste netzwerkanalytische Erkundungen (Norbert Sendzik, Katharina Sartory und Hanna Järvinen) 97
1. Einführung 97
2. Übergangsmanagement in der Region 99
3. Netzwerkmanagement – Forschungsstand und theoretischer Analyserahmen 101
4. Forschungsleitende Annahmen zum Übergangsmanagement durch Regionale Bildungsbüros 103
5. Fallbeschreibung und Forschungsdesign 104
5.1 Egozentrierte Netzwerkanalyse 106
5.1.1 Methodisches Vorgehen 106
5.1.2 Befunde 109
5.2 Inhaltsanalyse 113
5.2.1 Methodisches Vorgehen 113
5.2.2 Befunde 115
6. Zusammenfassende Diskussion und Ausblick 119
Literatur 122
Schule im Kontext regionaler Übergangsstrukturen. Zur Reziprozität und Balance in Bildungsnetzwerken (Inga Truschkat) 129
1. Einleitung 129
2. Eine qualitative Netzwerkanalyse zur regionalen Einbettung von Schule am Übergang Schule – Beruf 130
2.1 Die regionale Einbettung von Schule im Kontext des Übergangsmanagements 130
2.2 Von Clustern, Nähe und Distanz – die Netzwerkkarte 132
2.3 Von Stabilität, Beziehungen und Richtungen – das Interview 138
3. Von Reziprozität und Balance und Bildungsnetzwerken – ein Fazit und weiterführende Fragen 140
Literatur 142
Netzwerkartige Formen als „Weichspülerzusatz“ der Hierarchie? Zur Organisation von lokalen Bildungsnetzwerken (Thomas Brüsemeister und Kathleen Franz) 145
1. Einleitung 145
2. Verhältnisbestimmungen 146
3. Handlungs- und Erfahrungsbereiche 149
3.1 Handlungsbereich Profession 149
3.2 Handlungsbereich Wissen 151
3.3 Handlungsbereich Organisation 153
3.4 Handlungsbereich Politik 154
3.5 Handlungsbereich Repräsentation 155
4. Fazit 156
Literatur 157
Stiftungen als Akteure in Bildungslandschaften (Nina Kolleck und Julia Brix) 161
1. Einleitung 161
2. Bestandsaufnahme und Relevanz des Themas 162
2.1 Bildungslandschaften 162
2.2 Stiftungen in Bildungslandschaften 164
2.3 Stiftungen und Advocacy-Arbeit 165
3. Theoretischer Hintergrund 167
3.1 Relationale Soziologie und soziale Netzwerke 167
3.2 Soziale Netzwerke und soziales Kapital 167
4. Methodisches Vorgehen 168
4.1 Expertengespräche und Dokumentenanalyse 169
4.2 Standardisiert-strukturierte egozentrierte Netzwerkkarten 169
5. Diskussion der empirischen Ergebnisse 171
5.1 Art und Weise der Beteiligung von Stiftungen 171
5.2 Motivationen für die Errichtung und Beteiligung an Bildungslandschaften 174
6. Fazit und Ausblick 175
Literatur 176
Zum Begriff der Bildungsnetzwerke (Sabrina Kulin) 181
1. Begriffsverständnis 181
2. Genese, Funktion und Entwicklung von Bildungsnetzwerken 182
2.1 Genese und Funktion von Bildungsnetzwerken 182
2.2 Entwicklung von Bildungsnetzwerken 183
2.3 Empirische Analysen von Bildungsnetzwerken 184
3. Zusammenfassung 186
Literatur 186
Traditionen, Zukünfte und Wandel in Bildungsnetzwerken. Ein Ausblick auf weiterführende Forschungsperspektiven (Nina Kolleck, Sabrina Kulin, Inka Bormann, Gerhard de Haan und Knut Schwippert) 187
1. Einführung 187
2. Forschungsperspektiven 187
2.1 Stochastische Analysen dynamischer Netzwerke 187
2.2 Analysen vorhandener Datensätze und Onlinedaten 188
2.3 Mixed Methods in der Netzwerkforschung 189
2.4 Perspektiven für Schul- und Bildungsforschung 190
2.5 Educational-Governance-Forschung 191
2.6 Rückmeldung und Verwendung der Ergebnisse von Netzwerkanalysen 192
3. Zusammenfassung 193
Literatur 193
Autorinnen und Autoren 195
| Erscheint lt. Verlag | 1.12.2015 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik | |
| ISBN-10 | 3-8309-8362-X / 383098362X |
| ISBN-13 | 978-3-8309-8362-0 / 9783830983620 |
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