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Anerkennung - Macht - Hierarchie (eBook)

Praktiken der Anerkennung und Geschlechterdifferenzierung in der Chirurgie und im Friseurhandwerk
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2015 | 1. Auflage
232 Seiten
Transcript Verlag
978-3-8394-3062-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Anerkennung - Macht - Hierarchie -  Gabriele Fischer
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Recognition between alteration and conforming. This book carries out a power-critical analysis of an everyday concept and practice.

Gabriele Fischer (Dr. phil.) ist Professorin für Soziologie an der Hochschule Esslingen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Arbeit, Gender Studies, Anerkennung und soziale Ungleichheit.

Inhalt 5
1 Cut – and go 9
2 Vom Bader zum Barbier zum Chirurg zur Friseurin 17
2.1 Chirurgie 19
2.2 Friseurhandwerk 23
3 Anerkennung – Arbeit – Geschlecht 27
3.1 Anerkennung und soziale Wertschätzung 29
3.2 Anerkannte Unterscheidungen – Doing gender while doing work 36
3.3 Anerkennungspraktiken – Doing gendered recognition 40
4 Anerkennung – Selbstbezüge – Subjektivierung 45
4.1 Was wird anerkannt? – Anerkennung und Pluralisierung 47
4.2 Wer erkennt an? – Anerkennung, das Selbst und die Anderen 54
4.3 Wer wird anerkannt? – Anerkennung und Subjektivierung 60
4.4 Fazit: Anerkennung als Adressierung 68
5 Anerkennung – Erzählung – Rekonstruktion 73
5.1 Anerkennungspraktiken erkennen – eine Frage der Deutung 74
5.2 Anerkennungspraktiken erzählen – Erfahrungen in Lebensgeschichten 76
5.3 Anerkennungspraktiken rekonstruieren – erzählte Positionierungen 82
5.4 Sampling und Fallauswahl 87
6 Erzählte Anerkennungspraktiken 89
6.1 Immer Vollzeit, immer Chirurgie – Dagmar Cramer 89
6.1.1 Lebensgeschichte 89
6.1.2 „Du glaubst ja, dass du was Besseres bist“ – Anerkennung durch die Eltern 91
6.1.3 „Ich behandle die ganz normalen Leute von der Straße“ – Anerkennung im Klinikalltag 97
6.1.4 „Wo ich einfach merke, dass viele Patienten einfach, ja, einen Mann als Chirurgen brauchen“ – Anerkennung als Chirurgin 102
6.1.5 „Insgesamt finde ich es sehr angenehm, in der Chirurgie zu arbeiten, gerade weil da auch so viele Männer sind“ – Anerkennung als Kollegin 105
6.1.6 „Weil ich mich nicht als Rabenmutter fühle“ – Anerkennung als ‚gute Mutter‘ 109
6.1.7 Anerkennungspraktiken 115
6.2 Individualistin, Friseurin, Intellektuelle – Viktoria Frisch 117
6.2.1 Lebensgeschichte 117
6.2.2 „Ich war ja völlig der Exot, ein Kind hatte ich schon, ein Abitur hatte ich“ – Zurückweisen der Anerkennung als ‚typische‘ Friseurin 118
6.2.3 „Ich kannte da niemanden, der als Frau gut war“ – Anerkennung und Geschlechterbeziehungen 124
6.2.4 „Wie wichtig es ist, dass der Laden absolut zu einem passen muss“ – Anerkennung als frisierende Künstlerin 127
6.2.5 „Weil die Leute einfach auch was zu erzählen haben, gerade wenn man nicht so der günstige Friseur ist“ – Anerkennung durch Kund_innen 131
6.2.6 „Dann wohnte ich mit Laura in einer Frauen-WG, also fünf Frauen, Laura, Hund und Katze“ – Anerkennung als ‚gute Mutter‘ 134
6.2.7 Anerkennungspraktiken 139
6.3 Chirurg, Mann, Kollege – Carsten Clement 142
6.3.1 Lebensgeschichte 142
6.3.2 „Wenn man sich mit dem Chef gut versteht, dann bleibt man da auch gleich viel lieber“ – Anerkennung durch Vorgesetzte 143
6.3.3 „Hierarchiegläubigkeit, die haben wir mitgenommen“ – Anerkennung in neuem kulturellen Rahmen 147
6.3.4 „Dass ich nach dem Jahr gesagt habe, sowas mache ich nie wieder“ – Anerkennung als Vater in Elternzeit 151
6.3.5 „Als Mann, als Arzt, als Kollege“ – Anerkennung und Männlichkeiten 156
6.3.6 Anerkennungspraktiken 158
6.4 Künstler, Rebell, Veränderer – Leo Farolo 161
6.4.1 Lebensgeschichte 161
6.4.2 „Ich hatte lange Zeit Schwierigkeiten damit, aus dem ehemaligen Jugoslawien zu kommen“ – Anerkennung und Krisenerfahrung 162
6.4.3 „Das hat mich schon am meisten begeistert tatsächlich, die Veränderung“– Anerkennung als Friseur 166
6.4.4 „Ich bin nicht nur Friseur, sondern auch der Kapitän auf einem Schiffchen“ – Anerkennung als Salonbesitzer 172
6.4.5 „Weil man mit 15 in eine komplett hocherotische Welt hineingeschmissen wird“ – Anerkennung und stereotype ‚schwule‘ Männlichkeit 176
6.4.6 Anerkennungspraktiken 180
7 Anerkennungspraktiken und Positionierungen 183
7.1 Selbstverständlichkeit anerkannter Positionen 184
7.2 Anerkennung in Hierarchien 184
7.2.1 Als Friseur_innen ‚anders‘ – Aufwertende Selbstadressierungen 185
7.2.2 Weiblichkeiten gegen Weiblichkeiten – Aufwertende Umdeutungen 187
7.2.3 Selbstaufwertung und Ausblenden hierarchischer Strukturen 188
7.3 Anerkennungsbeziehungen – sozial verortete Anerkennende 189
7.3.1 Vorgesetzte oder Patient_innen – Kompensation von Anerkennenden 190
7.3.2 Patient_innen und Patient_innen – dieselben Anderen, andere Anerkennung 192
7.3.3 Suche nach Anerkennung als Friseur_in – Konstruktion von Anerkennenden 193
7.3.4 Suche nach Anerkennung von Männlichkeiten – der vergeschlechtlichte Andere 195
7.4 Produktion und Reproduktion – Konkurrenz der (Be-) Deutung 197
7.4.1 Aneignungen der ‚guten Mutter‘ – Umdeutungen der Norm 197
7.4.2 Vatersein und Muttersein – die Macht vergeschlechtlichter Arbeitszeit 199
7.5 Anerkennung und Zeitlichkeit – Nachträgliche Aneignungen 201
7.6 Anerkennung in Arbeit 203
8 Zum Schluss: Anerkennung – Subjektivierung – Hierarchien 207
Literaturverzeichnis 217
Dank 227

Erscheint lt. Verlag 31.8.2015
Reihe/Serie Gesellschaft der Unterschiede
Gesellschaft der Unterschiede
Gesellschaft der Unterschiede
Gesellschaft der Unterschiede
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 150 x 150 mm
Gewicht 363000 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie Allgemeines / Lexika
Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Schlagworte Anerkennung • Arbeit • Arbeits- und Industriesoziologie • Butler • Foucault • Gender • Gender Studies • Geschlecht • Honneth • Politics of Acknowledgment • Social Inequality • Social Practice • Sociology • Sociology of Work and Industry • Soziale Praxis • Soziale Ungleichheit • Soziologie • Work
ISBN-10 3-8394-3062-3 / 3839430623
ISBN-13 978-3-8394-3062-0 / 9783839430620
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