Schule zwischen Politik und Ökonomie
Carla Aubry ist Erziehungswissenschaftlerin und arbeitet seit 2014 als Lehrbeauftragte für Pädagogik, Psychologie und Didaktik an der Pädagogischen Maturitätsschule in Kreuzlingen.
1 Schulfinanzierung: politisch-ökonomisches Geschäft mit Folgen
1.1 Erkenntnisinteresse: Der Weg zu einer öffentlich finanzierten Schule für alle
1.2 Forschungsstand: Anregungspotenzial mit Lücken
1.3 Bildungspolitisches Haushalten mit Ressourcen: Formen ökonomischer Rationalität
1.4 Relativität der Werte und Zahlenverhältnisse
Teil I: Alte Ordnung im Wandel, 1789–1830
2 Prosperierende Zeiten im Interesse der Stadt
2.1 Kostenfreier Schulunterricht in Winterthur ab 1789/90
2.2 Städtische Elite in Winterthur – politische und ökonomische Verhältnisse
2.3 Folgekosten der Schulreform und Lehrerlöhne im Vergleich
2.4 Résumé
3 Prioritäten bei knappen Ressourcen
3.1 Helvetische Wirren: Schulen geraten unter Druck, 1798–1803
3.2 Theorie der Staatskräfte: Gut ausgebildete Bürgersöhne, 1812
3.3 Missernten 1816/17 und Ringen um Lehrerlöhne
3.4 Résumé
4 Zunehmende Heterogenität und das Prinzip Bürgereigentum
4.1 Fremde ziehen in die Stadt
4.2 Gründung einer Ansassenschule, 1810
4.3 Gerechte Anteile an Steuern und Abgaben? 1802–1830
4.4 Résumé
5 Die Suche nach neuen Finanzierungsmodellen
5.1 Die Gründung eines Schulfonds, 1825
5.2 Staatliches und privates Engagement zugunsten der Schule
5.3 Finanzielle Zulagen wollten verdient sein
5.4 Résumé
Teil II: Liberaler Aufbruch bringt Veränderungen, 1831–1869
6 Politische Teilhabe und Ressourcen für Schulverbesserungen
6.1 Öffentliche Kontrolle durch Transparenz und Mitsprache ab 1831/32
6.2 Staatliche Schulreformen: Wünschbares und Machbares
6.3 Schulischer Sonderfall Winterthur, 1832
6.4 Wahlen unter demokratischen Vorzeichen
6.5 Résumé
7 Staatliche Vorgaben und städtische Unabhängigkeit
7.1 Zähes Ringen um eine neue Schulordnung in Winterthur, 1834
7.2 Streitpunkte: Schulangebot, Löhne und Schulgelder
7.3 Vermögen der Stadt, Steuern und Bürgerrechtserteilungen nach 1830
7.4 Résumé
8 Steigende Bildungsausgaben und Defizite
8.1 Grosszügiger Ausbau der Schulen in Winterthur ab 1832
8.2 Zunehmende Kosten führen zu städtischen Defiziten in den 1830er-Jahren
8.3 Liberale Schulreformen und staatliche Steuern, 1832–1848
8.4 Résumé
9 Staatliche Volksschule, Privatschule oder öffentliche Munizipalanstalt?
9.1 Neuordnung zwischen Stadt und Staat, 1838–1844
9.2 Politischer Lernprozess, Expertengutachten und Kompromissbereitschaft
9.3 Organisatorische und ökonomische Folgen der Schultrennung ab 1845
9.4 Vermögensverhältnisse in Winterthur und ökonomische Stellung der Lehrer
9.5 Résumé
10 Veränderte Besitzverhältnisse und das Ende schulischer Segregationspolitik
10.1 Schulreform 1859: Dezentralisierung der Schulfinanzierung
10.2 Reich dotierter, aber stagnierender Schulfonds in Winterthur, 1840–1860
10.3 Die Einführung der Volksschulgemeinde 1859: Steuern infolge von Defiziten
10.4 Schrittweise Abschaffung der Schulgelder bis 1869
10.5 Résumé
11 Bilanz und Perspektiven
| Erscheint lt. Verlag | 30.11.2015 |
|---|---|
| Verlagsort | Zürich |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 640 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Allgemeines / Lexika |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Bildungstheorie | |
| Schlagworte | Bildungsfinanzierung • Finanzpolitik • Schulpolitik |
| ISBN-10 | 3-0340-1291-8 / 3034012918 |
| ISBN-13 | 978-3-0340-1291-1 / 9783034012911 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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