Undeutsch
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Was heißt Deutsch-Sein heute? Dieser brillante Essay zeigt, dass die Frage nach der deutschen Identität in der postmigrantischen Gesellschaft nicht nur neue Zukunftsvisionen, sondern auch neue Vergangenheitsnarrative erfordert, die die Kolonialgeschichte einbeziehen.
Nach Jahrzehnten scheinbarer Stabilität stolpert Europa in jüngster Zeit von Krise zu Krise. Hier zeigen sich die Folgen einer einseitigen Geschichtsaufarbeitung, die nach dem Mauerfall postfaschistische und postsozialistische Narrative zu einer westlich-kapitalistischen Erfolgsgeschichte verband, während die koloniale Vergangenheit unbeachtet blieb.
Fatima El-Tayeb zeigt die Auswirkungen dieses Prozesses anhand des Beispiels deutscher Identität: Immer wieder werden rassifizierte Gruppen - insbesondere Schwarze, Roma und Muslime - als »undeutsch« produziert, als Gruppen, die nicht nur nicht zur nationalen Gemeinschaft gehören, sondern diese durch ihre Anwesenheit gefährden. Ein postmigrantisches Deutschland braucht daher nicht nur neue Zukunftsvisionen, sondern auch neue Vergangenheitsnarrative.
Fatima El-Tayeb (Dr. phil.), geb. 1966, ist Professorin für Ethnicity, Race & Migration und Women's, Gender, and Sexuality Studies an der Yale University. Sie ist Mitbegründerin von BEST, Black European Studies.
»Ein überaus wichtiges Buch.«
Matthias Lemke, Portal für Politikwissenschaft, 08.12.2016 20161208»Ein überaus wichtiges Buch.«
In einer Zeit, in der Pegida und AfD mit rassistischen Ressentiments Massen mobilisieren und massiven Einfluss auf den politischen Diskurs bis hin zur Verschärfung von Asylgesetzen ausüben, ist El-Tayebs Analyse richtig und wichtig.«
»Die Arbeit leistet einen immens wichtigen Beitrag dazu, Ausgrenzung und Rassismus als Phänomen der deutschen und europäischen Gesellschaft zu begreifen und analysiert auf beeindruckende Weise die strukturellen Probleme und die Muster, nach denen diese erfolgt.«
»The work would be beneficial to all members of Western societies whose failure to self-critique from the outside allows them to maintain the status quo of exclusion from the inside.«
Besprochen in:http://bundespresseportal.de, 05.10.2016Deutschlandfunk – Andruck, 28.11.2016, Norbert Seitzwww.socialnet.de, 02.12.2016, Wolfgang BergDer Tagesspiegel, 04.12.2016
»Weiße Wissenschaft und gesellschaftlicher Rassismus gehen Hand in Hand, und Rassismus-Forschung ist in Deutschland nach wie vor verpönt. Warum sie aber notwendig ist, zeigt Fatima El-Tayeb in ihrem Buch – nicht einfach zu lesen, aber wichtig.«
»Ein Buch größter Relevanz und extrem lesenswert!«
»Sehr lesenswert.«
| Erscheint lt. Verlag | 27.9.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | X-Texte zu Kultur und Gesellschaft |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 424 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie | |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie | |
| Schlagworte | Antisemitism • Antisemitismus • Colonialism • Cultural Studies • Deutschland • Deutschland, Geschichte • Erinnerungsdiskurs • Europa • Europe • Germany • Islamophobia • Islamophobie • Kolonialismus • Kulturwissenschaft • Memory • Migration • Migration / Migrant • Nationale Identität • Postcolonialism • Postkolonialismus • Racism • Rassismus |
| ISBN-10 | 3-8376-3074-9 / 3837630749 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-3074-9 / 9783837630749 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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