Formwandel der Verfassung
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In der Weltgesellschaft verbreitet sich ein postdemokratischer Konstitutionalismus: Ohne eine Verdrängung der marktliberalen Dominanz hat die Demokratie keine Chance.
Ob auf den Weltmärkten, in der EU oder im Völkerrecht - längst findet eine folgenreiche Verfassungsbildung jenseits des Staates statt. In diesem postdemokratischen Konstitutionalismus wird ein marktliberales Programm zum unbefragbaren Konsens erhoben und mit einem höherrangigen Recht abgestützt.
Kolja Möller verbindet systemtheoretische, postmarxistische und demokratietheoretische Ressourcen und zeigt an unterschiedlichen Beispielen: Weder eine Rückbesinnung auf die nationale Demokratie noch die Verbreitung individueller Weltbürgerrechte schaffen hier Abhilfe. Vielmehr braucht es eine destituierende Macht, um die inhaltliche Überformung der Verfassungsbildung jenseits des Staates zu lösen.
Die so entstehende neuartige, kritische Verfassungstheorie fordert die aktuellen Verfallsdiagnosen zum Zustand der Demokratie heraus.
Kolja Möller (Dr.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster »Normative Ordnungen« der Universität Frankfurt am Main. Er forscht zu Fragen internationaler politischer Theorie, Soziologie und Rechtstheorie.
»Eine interdisziplinär informierte, komplex angelegte und dicht geschriebene Auseinandersetzung mit den aktuellen Debatten um Verfassung und Demokratie jenseits des Staates. Sehr lesenswert.«
Cara Röhner, Kritische Justiz, 49/1 (2016) 20160301»Eine interdisziplinär informierte, komplex angelegte und dicht geschriebene Auseinandersetzung mit den aktuellen Debatten um Verfassung und Demokratie jenseits des Staates. Sehr lesenswert.«
Besprochen in:Außerschulische Bildung, 4 (2016), Detmar Doering
»Möller (legt) einen der anspruchsvolleren Beiträge zur transnationalen Demokratiedebatte vor.«
»Eine sehr anregende Studie mit Innovationsgehalt.«
»Eine unbedingt lesenswerte Untersuchung, die nicht nur bekannte Stränge einer im Ausgang von Marxschen Verfassungsbegriffen geprägten Verfassungstheorie einer bemerkenswerten Wandlung unterzieht und das Konzept destituierender Macht für die postnationale Verfassungskonstellation fruchtbar macht, sondern auch ganz nebenbei eine konzise und präzise Kritik zeitgenössischer Verfassungstheorien liefert.«
| Erscheint lt. Verlag | 1.8.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Edition Politik ; 23 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 393 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Europäische / Internationale Politik |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Theorie | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie | |
| Schlagworte | Constitutionalism • Globalisierung • Globalization • Hegemonie • hegemony • Internationale Politik • International Relations • Konstitutionalismus • Law • Legalization • Neoliberalism • Neoliberalismus • Political Science • political theory • Politics • Politik • Politikwissenschaft • Politische Theorie • Post-democracy • Postdemokratie • Recht • Regime • Regimes • Verrechtlichung |
| ISBN-10 | 3-8376-3093-5 / 3837630935 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-3093-0 / 9783837630930 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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