Strafvollzug im SED-Staat
Das Beispiel Cottbus
Seiten
2013
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-64557-4 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-64557-4 (ISBN)
Das Buch analysiert die Geschichte des Cottbuser Zentralgefängnisses von 1945 bis 1990 anhand von Akten der SED, des Brandenburger Justizministeriums und der DDR-«Sicherheitsorgane» sowie Zeitzeugengesprächen. Dort waren vor allem politische Gefangene inhaftiert. Darüber hinaus werden zentrale Aspekte des DDR-Strafvollzugs thematisiert.
Das Buch analysiert anhand bisher kaum erschlossenen Archivmaterials die Geschichte des Cottbuser Zentralgefängnisses von 1945 bis 1990 und behandelt darüber hinaus zentrale Aspekte des DDR-Strafvollzugs. Die meisten Insassen - vor allem politische Gefangene, insbesondere Ausreisewillige - nannten die Strafvollzugseinrichtung wegen der dort herrschenden brutalen Verhältnisse "Zuchthaus Cottbus". Mehrere Tausend von ihnen wurden von der Bundesrepublik "freigekauft" und konnten den Herrschaftsbereich der SED verlassen. Mit Hilfe einer umfassenden Auswertung der Akten der SED, des Brandenburger Justizministeriums und der DDR-"Sicherheitsorgane" sowie Zeitzeugengesprächen werden Leben und Leiden in Cottbus und darüber hinaus auch in anderen Haftanstalten der DDR dargestellt.
Das Buch analysiert anhand bisher kaum erschlossenen Archivmaterials die Geschichte des Cottbuser Zentralgefängnisses von 1945 bis 1990 und behandelt darüber hinaus zentrale Aspekte des DDR-Strafvollzugs. Die meisten Insassen - vor allem politische Gefangene, insbesondere Ausreisewillige - nannten die Strafvollzugseinrichtung wegen der dort herrschenden brutalen Verhältnisse "Zuchthaus Cottbus". Mehrere Tausend von ihnen wurden von der Bundesrepublik "freigekauft" und konnten den Herrschaftsbereich der SED verlassen. Mit Hilfe einer umfassenden Auswertung der Akten der SED, des Brandenburger Justizministeriums und der DDR-"Sicherheitsorgane" sowie Zeitzeugengesprächen werden Leben und Leiden in Cottbus und darüber hinaus auch in anderen Haftanstalten der DDR dargestellt.
Steffen Alisch, Dr. phil., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin. Er hat diverse Arbeiten u.a. zur Berlin- und Hochschulpolitik der SED veröffentlicht.
Inhalt: Kontrolle und Überwachung des DDR-Strafvollzugs - Die Häftlingsgesellschaft - Der Freikauf politischer Häftlinge - Gefangenenmisshandlung und Haftfolgeschäden - Unterbringung, Ernährung und medizinische Betreuung - Die Haftarbeit - Selbstbehauptung und politischer Protest.
| Erscheint lt. Verlag | 11.12.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin ; 20 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 410 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► 1918 bis 1945 |
| Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte | |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | Alisch • Ausreise • Beispiel • Cottbus • DDR-Strafvollzug • Freikauf • Gefängnis: Politische Häftlinge • Haftarbeit • Haftfolgeschäden • Klaus • Schroeder • Staat • Steffen • Strafvollzug |
| ISBN-10 | 3-631-64557-0 / 3631645570 |
| ISBN-13 | 978-3-631-64557-4 / 9783631645574 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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