Bausteine der Regionalentwicklung (eBook)
VII, 223 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-658-02881-7 (ISBN)
Im Zuge der politischen, sozialen und ökonomischen Diskussionen um die spezifischen Stärken und Schwächen, wie auch Entwicklungschancen auf mittlerer räumlicher Maßstabsebene, hat das Thema der Regionalentwicklung besondere Aktualität erhalten. Das Buch befasst sich mit den Fragen der Herausforderungen für Regionen und die Regionalentwicklung in Gegenwart und Zukunft. Dabei wird insbesondere darauf eingegangen, welche Ansätze und Praktiken der Regionalentwicklung heute bestehen und wie diese begründet werden. Dabei erfolgt auch eine Reflexion von aktuellen Praxen und deren Begründung vor dem Hintergrund theoretischer Konzepte zur Raumentwicklung.
Dr. Dr. Olaf Kühne ist Professor für 'Ländliche Räume/Regionalentwicklung' an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.
Dr. Florian Weber arbeitet an der T'U Kaiserslautern innerhalb des grenzüberschreitenden Universitätsverbundes Universität der Großregion.
Dr. Dr. Olaf Kühne ist Professor für „Ländliche Räume/Regionalentwicklung“ an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Dr. Florian Weber arbeitet an der T'U Kaiserslautern innerhalb des grenzüberschreitenden Universitätsverbundes Universität der Großregion.
Inhaltsverzeichnis 6
Mitarbeiterverzeichnis 8
Bausteine der Regionalentwicklung – eine Einführung 9
1 ‚Region‘ und ‚Regionalentwicklung‘ – verschiedene Bausteine im Fokus 9
2 Eine Übersicht über die Beiträge des Sammelbandes 11
Literatur 16
Teil I 19
Theoretische Bausteine der Regionalentwicklung 19
‚Neopragmatische‘ Argumente zur Vereinbarkeit von konzeptioneller Diskussion und Praxis der ‚Regionalentwicklung‘ 20
1???Einleitung: Aktuelle Fragestellungen im Kontext von ‚Region‘, ‚Regionalentwicklung‘ und ‚regionalen‘ Grenzziehungen 20
2???Was wird als die ‚Region‘ verstanden? – eine theoretische Verortung 21
2.1???Essentialistische Ansätze 22
2.2???Positivistische Ansätze 22
2.3???Konstruktivistische Ansätze 23
3???Der Regionsbegriff und ‚regionale‘ Abgrenzungen in der Praxis 24
4???Aspekte eines ‚neopragmatischen‘ Ansatzes in der Regionalentwicklung 26
5???Ausblick 28
Gerechte Grenzen? Zur territorialen Steuerung von Nachhaltigkeit 32
1 Einleitung 32
2 Chancengerechtigkeit als Grundelement sozialer Nachhaltigkeit 34
3 Orte der Entgrenzung 36
3.1 Die Konstruktion von,Gebieten‘: Das Problem der Abgrenzung 36
3.2 Das Verständnis von ‚governance‘ 38
4 ‚Heimat‘ – empirische Befunde und deren Reflexion aus der Perspektive der substanziellen Chancengerechtigkeit 41
5 Schlussfolgerungen und Ausblick 43
Literatur 44
Regionen als ‚Soft Spaces‘? Das neue EU-Instrument der makroregionalen Strategien 48
1???Einführung 48
2???Die Entstehung von Makroregionen 49
3???Das Konzept der soft spaces 51
4???Makroregionale Strategien als soft spaces? 52
5???Das Beispiel Makroregion Donau 54
6???Diskussion und Fazit: ‚soft macro-regionalisation‘? 58
Literatur 59
Weltanschauungen in regionalentwickelndem Handeln – die Beispiele liberaler und konservativer Ideensysteme 62
1 Einleitung: Weltanschauungen und Regionalentwicklung 62
2 Grundzüge liberaler und konservativer Weltanschauungen 63
3 Die Weltanschauungen des Liberalismus und des Konservatismus in der Regionalentwicklung 65
4 Weltanschauungen in regionalentwickelndem Handeln – das Beispiel des Regionalen Entwicklungskonzeptes Bliesgau (LEADER) 71
5 Fazit 73
Literatur 74
Teil II 77
Konzeptionelle und methodische Bausteine der Regionalentwicklung 77
„Ein Bier wie seine Heimat – ursprünglich, ehrlich und charaktervoll“. Eine Untersuchung der Vermarktung ‚fränkischer‘ Biere aus diskurstheoretischer Perspektive 78
1 Einleitung: Zur Rolle von ‚Regionalität‘ bei der Vermarktung von ‚fränkischen‘ Bieren 78
2 ‚Region‘, ‚regionale Identität‘ und ‚Regionalität‘ – eine Annäherung 79
2.1 Die ‚Region‘ als Konstrukt 80
2.2 ‚Regionale Identität‘: Abgrenzungsprozesse von ‚Eigenem‘ und ‚Fremdem‘ 81
2.3 ‚Regionale‘ Lebensmittel und ‚Regionalität‘ 82
3 Die Diskurstheorie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe und methodisches Vorgehen zur Analyse von Vermarktungsansätzen von Bieren in ‚Franken‘ 83
3.1 Zentrale Aspekte des diskurstheoretischen Zugangs 83
3.2 Operationalisierung der diskurstheoretischen Perspektive: Analyse narrativer Muster und diskurstheoretisch-orientierte Bildanalyse 84
3.3 Methodisches Vorgehen 84
4 Ergebnisdarstellung: Markante Verknüpfungen, die Bier als ‚regionales‘ Produkt (re)produzieren 85
4.1 Die Abgrenzung ‚der Region‘ – keinesfalls immer klar und eindeutig 85
4.2 ‚Regionale Identität‘ und ‚Regionalität‘ als Bezugsgrößen in der Vermarktung 88
5 Einordnung der Ergebnisse: (Re)Produktion von ‚Region‘ und ‚regionaler Identität‘ durch die Vermarktung ‚fränkischer‘ Bieren 94
Literatur 96
Die ‚innovative Region‘ – eine kritische Beleuchtung 99
1 Einleitung 99
2 Die Region als Forschungsgegenstand und soziales Konstrukt 100
3 Innovation als Triebfeder der wirtschaftlichen Entwicklung 102
4 Die innovative Region und die Wiederentdeckung des Raumes in der Innovationsforschung 103
5 Fazit 106
Literatur 107
Teil III 110
Bausteine der Regionen im Kontext gesellschaftlicher Wandlungsprozesse 110
Postmoderne Tendenzen in ‚ländlich bezeichneten Räumen‘ – Chancen und Herausforderungen für die Raumentwicklung 111
1 Einleitung 111
2 Die Postmoderne 112
3 Postmoderne Tendenzen speziell in ländlich bezeichneten Räumen 115
4 Raumentwicklung in der Postmoderne 119
5 Aktuelle Herausforderungen ländlich bezeichneter Räume 120
6 Postmoderne Tendenzen als Chance für die Entwicklung ländlich bezeichneter Räume 121
6.1 Energiewende 121
6.2 Landwirtschaftliche/landschaftliche Nutzungen 122
7 Fazit und Ausblick 123
Literatur 124
Naturparke als ‚natürlich gegebene‘ Regionen? Theoretische und praktische Reflexionen 127
1 Einleitung: Naturparke als ‚natürliche Kultur- und Naturlandschaften‘? 127
2 Nachhaltige Regionalentwicklung in Naturparken 128
3 Die Konstruktion von Naturparken als ‚natürliche Gegebenheiten‘ 129
4 ‚Unterlaufen‘ der ‚natürlichen Regionen‘ durch politische Interessen und die Auswirkungen auf die Nachhaltige Regionalentwicklung 131
5 Regionalmanagements als die ‚ideale Einheit‘ für Regionalentwicklung? Konflikte und Synergien 133
6 Fazit: ‚Grenzen‘ von Naturparken als ‚natürliche‘ Regionen 135
Literatur 136
Herausforderungen der Energiewende: Zur Konstruktion von ‚Energieregionen‘ 139
1 Kommunikation über ‚Energieregionen’ 139
2 Herausforderungen der Energiewende und ihre Bearbeitung durch ‚regionalisierende Kommunikation‘ 141
2.1 Politisch-administrative Energieregionen – ein etabliertes, explizit formuliertes Phänomen 141
2.2 Energiewirtschafltiche Energieregionen – ein praktiziertes, implizit vorhandenes Phänomen 143
2.3 ‚Energieregionen‘ sozialer Bewegungen – ein identitätsstiftendes, auf Werte, Normen und Materialität verweisendes Phänomen 145
3 Fazit 147
Literatur 148
Teil IV 151
Bausteine regionaler Entwicklungsprozesse 151
Oberschlesien – Ein Transformationsraum im Strukturwandlungsprozess 152
1 Einleitung 152
2 Das Aus für Steinkohlebergwerk und Stahlhütte – Systemtransformation = Strukturwandel? 153
3 Das Industrieproletariat verliert zunehmend an Bedeutung – Bildung als Schlüsselfaktor des beruflichen Erfolgs 157
4 Soziale Segregation – Wohlstandsinsel und soziale Brennpunkte 159
5 Ansatz einer intra- und interregionalen Raumdefinition 164
6 Fazit 166
Literatur 167
„Die Stärken der Region herausarbeiten“ – Von Idealvorstellungen der ‚Regionalentwicklung‘ und Hindernissen ‚vor Ort‘ 169
1 Einleitung: ‚Regionalentwicklung‘ zwischen Wunsch und ‚Wirklichkeit‘ 169
2 Der Trend ‚Regionalentwicklung‘ und (normative) Kernzielsetzungen 170
2.1 Einführende Bemerkungen 170
2.2 (Normative) Kernaspekte der ‚Regionalentwicklung‘ 171
3 Idealvorstellungen und konkrete Praxis am Beispiel der ‚Region Mainfranken‘ 173
4 Fazit: Das Dilemma zwischen theoretischer Analyse, normativer Setzung und spezifischen Situationen 175
Literatur 176
Regionskonstruktionen für das LEADER-Programm – Empirische Befunde aus Deutschland und Schweden 178
1 Zur Einführung: Planungstheoretische Herleitung des LEADER-Programms 178
2 Wie wird man eine LEADER-Region? 181
3 Dimensionen und Adressaten der Verstetigung 185
3.1 Regionskonstruktion: Beginn der Zusammenarbeit 186
3.2 Politische Entscheidungsträger als Adressaten 187
3.3 Nicht-politische Akteure als Adressaten 188
3.4 Die Bürger als Adressaten 189
4 Fazit 190
Literatur 191
Die Großregion: Raum- und Identitätskonstruktionen einer Grenzregion 193
1???Einleitung 193
2???Vorstellung der Großregion 194
3???Raum- und Identitätskonstruktionen in der Großregion 196
4???Fazit: Konsequenzen der Raum- und Identitätskonstruktionen in der Großregion für eine Erarbeitung identitätsstiftender Maßnahmen 200
Stadtgarten – Ein utopisches Modell für Neustadt am Rübenberge 203
1 Kontext des Projekts: Ein Ideenwettbewerb als Teil einer Stadtmarketing-Initiative 203
2 Zum Projekt Stadtgarten 204
2.1 Entwurfsansätze: Eine Stadtstruktur als künstlerisches Material 204
2.2 Formfindung 205
2.3 Projektrealisierung 207
3 Ergebnisse 212
Literatur 213
Teil V 214
Fazit 214
Zusammenfassendes Fazit 215
| Erscheint lt. Verlag | 20.10.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | RaumFragen: Stadt – Region – Landschaft | RaumFragen: Stadt – Region – Landschaft |
| Zusatzinfo | VII, 223 S. 34 Abb. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Naturwissenschaften ► Geowissenschaften ► Geografie / Kartografie |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung | |
| Technik ► Architektur | |
| Schlagworte | Gesellschaftliche Wandlungsprozesse • Governance • lokale Identität • Raumkonstruktionen • Regionalentwicklung • Theoretische Ansätze und Perspektiven • urban geography and urbanism |
| ISBN-10 | 3-658-02881-5 / 3658028815 |
| ISBN-13 | 978-3-658-02881-7 / 9783658028817 |
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