Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften (eBook)
X, 1079 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-658-01164-2 (ISBN)
Das Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften bietet in 37 Artikeln einen umfassenden Überblick über sozialwissenschaftliche Modellbildung und Simulation. Es vermittelt wissenschaftstheoretische und methodische Grundlagen sowie den Stand der Forschung in den wichtigsten Anwendungsgebieten.
Behandelt werden realistische, strukturalistische und konstruktivistische Zugriffe auf Modellbildung und Simulation, bedeutende Methoden und Typen der Modellierung (u.a. stochastische Prozesse und Bayes-Verfahren, nutzen- und spieltheoretische Modellierungen) und Ansätze der Computersimulation (z.B. Multi-Agenten-Modelle, zelluläre Automaten, neuronale Netze, Small Worlds). Die Anwendungskapitel befassen sich u.a. mit sozialen Dilemmata, sozialen Normen, Innovation und Diffusion, Herrschaft und Organisation, Gewalt und Krieg.
Prof. Dr. Norman Braun † war Universitätsprofessor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Prof. Dr. Nicole J. Saam ist Universitätsprofessorin für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Prof. Dr. Norman Braun † war Universitätsprofessor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.Prof. Dr. Nicole J. Saam ist Universitätsprofessorin für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 6
Teil IEinführung und Übersicht 10
1 Einführung: Modellbildung und Simulation 11
1 Einleitung 11
2 Ziele und Zielgruppe des Handbuchs 12
3 Gliederung und Inhalt 13
3.1 Metatheorie und Methodologie 14
3.2 Methoden und Typen der Modellierung 14
3.3 Simulationsansätze 15
3.4 Themenfelder 16
4 Ausblick 17
Literaturverzeichnis 22
2 Modellbildung in den Sozialwissenschaften 23
1 Einleitung 23
2 Modelle – wissenschaftsphilosophische Grundlagen 24
2.1 Was sind wissenschaftliche Modelle? 24
2.2 Modelle und Repräsentation 26
2.3 Epistemologie wissenschaftlicher Modelle 31
2.4 Modelle und Theorien 33
2.5 Funktionen wissenschaftlicher Modelle 34
2.6 Modellbildung in den Sozialwissenschaften aus der Perspektive der Wissenschaftsphilosophie 35
3 Modellbegriffe in den Sozialwissenschaften 37
4 Zielsetzungen sozialwissenschaftlicher Modellbildung 38
4.1 Mathematische Soziologie 38
4.2 Theorie rationalen Handelns 39
5 Sozialwissenschaftliche Modelle: Illustrationen und Überblick 48
5.1 Systemmodelle ohne Mikrofundierung 50
5.2 Systemmodelle mit Mikrofundierung 53
5.3 Individualmodelle mit/ohne Rationalitätspostulat 56
Literaturverzeichnis 58
3 Simulation in den Sozialwissenschaften 69
1 Einleitung 69
1.1 Sozialwissenschaftliche Computersimulationen 70
1.2 Soziale Simulationen und Planspiele 72
2 Was ist (Computer-)Simulation? 73
2.1 Gedankenexperiment, Experiment und Simulation 74
2.2 Modelle und Simulationen 86
2.3 Simulation – ein Symbolsystem? 89
2.4 Sozialwissenschaftliche Simulationen 90
3 Zielsetzungen sozialwissenschaftlicher Simulationsstudien 93
3.1 Generative Sozialwissenschaft 94
3.2 Relationale Soziologie und methodologischer Individualismus 96
3.3 Erneuerung der quantitativ-empirischen Sozialforschung 96
Literaturverzeichnis 97
Teil IIMetatheorie und Methodologie 104
4 Metatheorie und Methodologie der Modellbildung: Realistische Ansätze 105
1 Problemstellung 105
2 Der wissenschaftliche Realismus 106
3 Theorien und Modelle 109
3.1 Modellbildung im theoretischen Antirealismus 109
3.2 Modellbildung im theoretischen Realismus 115
3.3 Zusammenfassende Überlegungen 124
Literaturverzeichnis 125
5 Strukturalistische Wissenschaftstheorie 134
1 Logische Rekonstruktionen von Theorien 134
2 Struktur und Modell 136
3 Intendierte Anwendungen, theoretische Begriffe und Einbettung in Modelle 140
4 Verbindungen zwischen Modellen und zwischen Theorien 144
5 Die empirische Behauptung einer Theorie 145
6 Empirische Theorien, strukturalistisch gesehen 145
7 Ein Beispiel einer soziologischen Theorie 148
8 Daten, Bestimmungsmethoden, Theoretizität 150
9 Intertheoretische Relationen 153
10 Die historische Entwicklung von Theorien, strukturalistisch gesehen 155
Literaturverzeichnis 157
6 Konstruktivistische Ansätze 159
1 Konstruktivismus versus Realismus und Strukturalismus 159
1.1 Modelldenken und Simulationen aus realistischer Perspektive 159
1.2 Modelldenken und Simulationen aus strukturalistischer Perspektive 160
1.3 Der Vorteil einer konstruktivistischen Wende 162
2 Konstruktivistische Ansätze 163
2.1 Vorläufer 163
2.2 Konstruktivistische Ansätze im Überblick 163
3 Die Wende zu einem sozialen Konstruktivismus: Relevanz für Modelldenken und Simulationen in den Sozialwissenschaften 168
3.1 Gegen ein naives, bloß subjektiv orientiertes Modelldenken 168
3.2 Das Problem der Beliebigkeit im Konstruktivismus 170
3.3 Offenheit von Modellen und Simulationen 171
3.4 Drei Grundsätze guter Modellbildung und Simulation 171
3.5 Das Problemfeld Habitus 174
3.6 Modelldenken und Simulation: Nachvollzug von Strukturen oder Bewusstwerdung neuer Handlungsmöglichkeiten? 175
4 Modellbildung und Computersimulation als vergessener konstruktivistischer Möglichkeitsraum in den Sozialwissenschaften 176
4.1 Transformationsschwierigkeiten 176
4.2 Benötigen wir überhaupt eine gemeinsame Methodologie? 177
4.3 Das Beispiel der partizipativen Simulation (companion modelling approach) 178
Literaturverzeichnis 179
7 Modellbildung und Simulation: Einige methodologische Fragen 184
1 Einführung 185
2 Der Begriff des Modells 185
2.1 Modell als uninterpretierter Kalkül 185
2.2 Modell als empirische Theorie 186
2.3 Modell als formalisierte Theorie 187
2.4 Modell als Erklärungsargument 187
2.5 Modell als Typologie 187
2.6 Diskussion 189
3 Die Anwendung von Theorien zur Erklärung gesellschaftlicher Sachverhalte 189
3.1 Die Erklärung singulärer Ereignisse 190
3.2 Die Erklärung gesellschaftlicher Ereignisse als Ergebnis individuellen Handelns: Die Struktur von Mikro-Makro-Erklärungen 192
4 Wie beurteilt man eine sozialwissenschaftliche Theorie? 194
4.1 Die Klarheit einer Theorie 195
4.2 Die empirische Bestätigung der Theorie 195
4.3 Der Informationsgehalt von Theorien 196
4.4 Diskussion 197
5 Wozu sollen Theorien formalisiert werden? 197
6 Computersimulation 199
6.1 Ein Beispiel: Schellings Segregationsmodell 200
6.2 Wie lassen sich „Simulationen“ charakterisieren? 203
6.3 Computersimulationen und Modelle 205
6.4 Computersimulationen als empirische Theorientests: Bestätigen die Konklusionen die Annahmen? 205
6.5 Das Problem des „Realismus“ der Annahmen 207
6.6 Können Computersimulationen empirisch getestet werden? 210
6.7 Die Bedeutung von Computersimulationen für die Sozialwissenschaften 210
Literaturverzeichnis 211
8 Topologie, Metrik und Dynamik bei sozialen und kognitiven Systemen 215
1 Grundlagen 215
1.1 Einführung 215
1.2 Definitionen 217
2 Topologie und Dynamik in Booleschen Netzen 221
2.1 Boolesche Netze und Ordnungsparameter 221
2.2 Informationsverarbeitung und Fehlertoleranz in Booleschen Netzen 225
3 Die Geometrie sozio-kultureller Evolution 228
4 Bestimmung des Informationsgrades in semantischen Netzen 237
5 Schlussbemerkungen 242
Literaturverzeichnis 242
Teil IIIMethoden und Typen der Modellierung 244
9 Deterministische dynamische Systeme 245
1 Abgrenzung und Differenzierung des Themas 245
2 Entwicklungsmöglichkeiten linearer Dynamik 250
2.1 Kontinuierliche Variable 250
2.2 Zeitdiskrete Variable 254
3 Entwicklungsmöglichkeiten nichtlinearer Dynamik 257
3.1 Kontinuierliche Variable 258
3.2 Zeitdiskrete Variable 267
4 Kritische Sicht auf deterministische dynamische Systeme als Modelle in den Sozialwisssenschaften 272
5 Literaturempfehlungen 274
Literaturverzeichnis 274
10 Stochastische Prozesse und Bayessches Schätzen 276
1 Einführung 276
2 Stochastische Prozesse 278
2.1 Einführung in stochastische Prozesse 278
2.2 Beschreibung und Konstruktion stochastischer Prozesse 281
2.3 Der Bernoulli-Prozess und daraus abgeleitete Prozesse 282
2.4 Weitere stochastische Prozesse 288
3 Das Bayessche Inferenz-Kalkül zum Schätzen von Parametern 288
3.1 Das Bayessche Schätz-Kalkül 289
3.2 Lernen der Parameter eines stochastischen Prozesses 297
4 Anwendungsbeispiel 299
4.1 Statistisches Modell 299
4.2 Die Wahl der Prior-Verteilung für die Parameter 301
4.3 Punkt-Daten 301
4.4 Intervall-Daten 302
5 Literaturempfehlungen 304
Literaturverzeichnis 305
11 Deskriptive und funktionale Modelle in der statistischen Sozialforschung 307
1 Zwei Arten der Generalisierung 307
1.1 Deskriptive statistische Aussagen 308
1.2 Deskriptive Generalisierungen 308
1.3 Modale Generalisierungen mit Regeln 309
1.4 Formulierungen prediktiver Regeln mit Variablen 309
1.5 Prediktive Regeln versus deskriptive Aussagen 310
1.6 Statistische und modale Variablen 311
1.7 Statistische Erklärungen 311
2 DeskriptiveModelle 313
2.1 Deskriptive Modelle mit statistischen Variablen 313
2.2 Regressionsmodelle mit statistischen Variablen 313
2.3 Deskriptive Modelle und deskriptive Generalisierungen 313
3 Analytische Modelle 314
3.1 Beziehungen zwischen Variablen 314
3.2 Eine allgemeine Definition funktionaler Modelle 315
3.3 Ein einfaches Beispiel 315
3.4 Funktionale und kausale Beziehungen 316
3.5 Verteilungen für exogene Variablen? 316
3.6 Effekte erklärender Variablen 316
3.7 Erklärte Varianz und statistische Erklärungen 317
3.8 Numerische Illustration 318
4 Beziehungen zwischen erklärenden Variablen 319
4.1 Interaktionen 319
4.2 Funktionale Beziehungen 321
5 Grundlegende Literatur 327
Literaturverzeichnis 327
12 Nutzen-und Spieltheorie 328
1 Einleitung 329
2 Nutzentheorie 329
2.1 Ordinale Nutzentheorie 329
2.2 Kardinale Nutzentheorie 334
3 Spieltheorie 337
3.1 Nichtkooperative Spieltheorie 337
3.1.1 Spiele in strategischer Form 337
3.1.2 Spiele in extensiver Form 342
3.1.3 Anwendungen 351
3.2 Kooperative Spieltheorie 352
4 Literaturempfehlungen 356
Literaturverzeichnis 357
13 Entscheidungshandeln und Fuzzy-Logik 359
1 Einleitung 359
2 „Zombie“ - Soziologie 365
3 Praxis als Ausweg? 371
4 Fuzzy-Logik I: Inklusives Denken in der Soziologie 373
5 Fuzzy-Logik II: Algorithmisiertes Modellieren in der Soziologie 376
6 Die Modellierung komplexen Entscheidungshandelns 377
7 Anstelle einer Zusammenfassung 383
8 Grundlegende Literatur 385
Literaturverzeichnis 386
14 Evolutionäre Spieltheorie 393
1 Einführung 393
1.1 Biologische Ansätze 394
1.2 Sozialwissenschaftlicher Ansatz 395
1.3 Evolutionär Stabile Strategien 396
1.4 Deterministische Dynamiken 399
1.5 Asymmetrische Entscheidungen 401
1.6 Stochastische Dynamiken 402
2 Mathematische Grundlagen 403
2.1 Dynamische Stabilität 404
2.2 Stochastische Dynamik 408
3 Anwendungsbeispiel(e) bzw. Umsetzung(en) 409
3.1 Indirekte Reziprozität 409
3.2 Oligopolistischer Wettbewerb 410
4 Grundlegende Literatur 412
Literaturverzeichnis 412
15 Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation 414
1 Einführung – Was verstehen wir unter Selbstorganisation und Synergetik? 415
1.1 Begriffsgeschichte und Kontext 415
1.2 Selbstorganisation und Physik 417
1.3 Modelle sozialer Selbstorganisation 422
1.4 Die Rolle von Innovation, Instabilität und Entstehung des Neuen 426
2 Modelle sozialer und kognitiver Suchprozesse in komplexen Landschaften 430
2.1 Beschreibung von Gruppen bzw. Populationen im Merkmalsraum 430
2.2 Evolutionäre Dynamik im Merkmalsraum 432
3 EVOLINO – Beispiel eines evolutionären Suchspiels 436
4 Kritische Reflexion 439
5 Literaturempfehlungen 441
Literaturverzeichnis 442
Teil IV Simulationsansätze 448
16 Mikrosimulationsmodelle 449
1 Einleitung 449
2 Rückblick 451
3 Methodologische Grundlagen 453
4 Struktur eines Mikrosimulationsmodells 455
5 Modellierungsansätze 457
5.1 Modellierung individuellen Verhaltens 458
5.2 Zeit 458
5.3 Population 464
6 Simulationsmodelle, -module und Modellierung biographischer Ereignisse 465
6.1 Simulationsmodelle 466
6.2 Simulationsmodule 467
6.3 Modellierung biographischer Ereignisse am Beispiel ” Geburt des ersten Kindes“ 469
7 Umgang mit Ergebnissen von Mikrosimulationen 472
7.1 Das stochastische Problem 473
7.2 Gewichtung in Mikrosimulationen 474
7.3 Validierung in Mikrosimulationen 476
8 Zusammenfassung und Diskussion 477
9 Literaturempfehlungen 479
Literaturverzeichnis 480
17 Multi-Agenten-Modelle 484
1 Einführung 484
2 Grundlagen 487
2.1 Forschungsfrage 487
2.2 Modellierung von Agenten 487
2.3 Modellierung der Interaktionsstruktur 489
3 Ein Anwendungsbeispiel: Sozialstruktur und soziale Beeinflussung als Erklärungen von Meinungsdifferenzierung 492
4 Methodologische Richtlinien 498
5 Literaturempfehlungen 501
Literaturverzeichnis 504
18 Zellularautomaten 508
1 Einführung 509
2 Mathematische Grundlagen 514
2.1 Gitter und Umgebungen 514
2.2 Zellen 515
2.3 Übergangsregeln 516
2.4 Ablaufmodus 517
2.5 Stochastische und reversible Zellularautomaten 518
2.6 Dynamik der Zellularautomaten 518
2.7 Attraktoren 521
2.8 Klassifizierung der Dynamik und Ordnungsparameter 523
2.9 Zellularautomaten als Spezialfall allgemeinerer Systeme 526
3 Anwendungen 526
4 Probleme 534
5 Grundlegende Literatur 535
Literaturverzeichnis 535
19 Modellierung sozialer, kognitiver und ökonomischer Prozesse durch Neuronale Netze 539
1 Einleitung 539
2 Allgemeine Charakteristika 540
2.1 Informationsverarbeitung und Topologie 541
2.2 Lernen in neuronalen Netzen 544
2.3 Allgemeine Analyse neuronaler Netze 546
3 Anwendungsbeispiele 548
3.1 Analyse der Struktur sozialer Gruppen durch ein interaktives neuronales Netz (IN) 549
3.2 Simulation eines problematischen Sozialisationsprozesses durch ein Self Enforcing Network 552
3.3 Die Simulation der Entstehung sozialer Ordnung durch feed forward-Netze 556
3.4 Koppelungen von BAM-Netzen mit Kohonen-Karten: Modellierung sprachlicher Ontogenese 559
3.5 Die Auswahl von Vorgehensmodellen im Projektmanagement durch ein SEN 564
4 Kritische Schlussbemerkungen 567
5 Grundlegende Literatur 567
Literaturverzeichnis 568
20 Zufallsnetze und Small Worlds 570
1 Einführung 570
2 Grundlagen 572
2.1 Barabási-Albert Netzwerke 572
2.2 Gerichtet oder ungerichtet? 575
3 Anwendungen 577
3.1 Struktur 577
3.2 Personen auf Netzwerken 578
4 Einwände: Interdisziplinaritiät 579
5 Weiterführende Literatur 580
Literaturverzeichnis 584
Teil V Themenbereich „Soziale Ordnung und Strukturen“ 586
21 Social Dilemmas and Cooperation 587
1 Introduction 587
2 Social dilemmas: examples 590
2.1 Social dilemmas with two actors 591
2.2 Social dilemmas with n actors 598
3 Mechanisms of cooperation 601
3.1 Conditional cooperation in the repeated Trust Game 602
3.2 Cooperation through institutional embeddedness 605
4 Social preferences: cooperation in one-shot social dilemmas 606
5 Simulation studies 609
6 Conclusions and suggestions for further reading 611
References 612
22 Soziale Normen 617
1 Einleitung 618
2 Varianten des Normbegriffs 618
3 Spieltheoretische Modelle 623
3.1 Normen und Strategien in wiederholten Spielen 623
3.2 Normen und Präferenzen 631
3.3 Normen und spezielle Gleichgewichtskonzepte 632
3.4 Normen und spezielle formale Konstrukte 635
4 Agentenbasierte Simulationen 637
4.1 Evolutionäre Simulationen zur Normentstehung 638
4.2 Unbeabsichtigte Effekte bei der Normentstehung 644
5 Schluß 646
Literaturverzeichnis 647
23 Social Networks 653
1 Introduction 653
2 Network effects 657
2.1 Game theory: games on networks 657
2.2 Simulation: games on networks 662
3 Network formation 663
3.1 Game theory: strategic network formation 664
3.2 Simulation: strategic network formation 666
4 Co-evolution of networks and behavior 667
4.1 Game theory: co-evolution of networks and behavior 668
4.2 Simulation: co-evolution of networks and behavior 669
5 Conclusions and suggestions for further reading 670
References 672
24 Informationen und Signale 678
1 Einführung und Problematik 678
2 Rationalität und rationales Handeln 681
3 Informationen und ihre Klassifizierung 683
3.1 Spiele mit symmetrischer Information 686
3.2 Spiele mit asymmetrischer Information 688
3.3 Bayesianisches Lernen 693
4 Asymmetrische Information und Signale 695
5 Grundlegende bzw. wichtige Literatur 701
Literaturverzeichnis 701
25 Reziprozität und Reputation 704
1 Einführung 705
2 Annahmen, Begriffsklärung und Typologie von Reziprozität 706
2.1 Annahmen über Rationalität und Eigeninteresse 706
2.2 Definition von Reziprozität 707
2.3 Typologie von Reziprozität 707
3 Modellierung von Reziprozität 709
4 Modelle strategischer Reziprozität 713
4.1 Schatten der Zukunft 713
4.2 Reputation 715
4.3 Netzwerkreziprozität und Reputation 718
5 Modelle altruistischer Reziprozität 720
5.1 Genetische oder sozialisierte Prädisposition für Altruismus 721
5.2 Ungleichheitsaversion und Scham 721
5.3 Altruistische Strafen durch Neid 723
6 Mischformen von strategischer und altruistischer Reziprozität 725
6.1 Durchsetzung nicht-internalisierter Reziprozitätsnormen 726
6.2 Strategische Ausbeutung eines altruistisch reziproken Empfängers 726
6.3 Strategische Reziprozität als Signal zur Gewinnung von sozialem Status 727
7 Literaturempfehlungen 728
Literaturverzeichnis 728
26 Fairness 732
1 Einführung 732
2 Theoretische Grundlagen der Fairnessnorm 734
2.1 Überlegungen der Moralphilosophen zu Fairness und Gerechtigkeit 734
2.2 Gerechtigkeitstheorien als Fairnesskonzeptionen 737
3 Entstehungsbedingungen und Modelle zur Erkl¨arung von Fairness 741
3.1 Intrinsische Motive fairen Verhaltens 741
3.2 Extrinsische Motive fairen Verhaltens 742
3.3 Fairnessmodellierungen 744
4 Empirische Evidenz der Fairnessnorm 748
5 Zusammenfassung 753
6 Literaturempfehlungen 754
Literaturverzeichnis 755
27 Kommunikation 761
1 Zur Modellierung von Kommunikation 761
2 Modelle der Kommunikation und Anforderungen an die Simulation 768
3 Die Modellierung von Kommunikationsnetzwerken 771
3.1 Das MTML-Modell von Monge & Contractor
3.2 Zitationsnetzwerke 774
3.3 Communication-Oriented Modelling 775
3.4 Memetik als Kommunikationsmodellierung 778
4 Kommunikation simulieren? 779
Literaturverzeichnis 781
28 Herrschaft und Organisation 785
1 Einleitung 785
2 Grundlagen 787
2.1 Organisation und Herrschaft 787
2.2 Rational Choice, Organisation und Herrschaft 790
3 Theoretische Modellierung der Handlungsprobleme 791
3.1 Entstehung von Organisationen 791
3.2 Kooperation in Organisationen 794
4 Organisation in Simulationsstudien 798
5 Ausgewählte Beispiele f¨ur die Simulation von Herrschaft in Organisationen 800
6 Resümee 805
Literaturverzeichnis 806
29 Wählerverhalten und Parteienwettbewerb 810
1 Einführung 810
2 Entscheidungs und spieltheoretische Modellierungen 811
2.1 Wahlbeteiligung 812
2.2 Spieltheoretisches Modell von Palfrey & Rosenthal (1985)
2.3 Wahlentscheidung 815
2.4 Spieltheoretisches Modell von Fey (1997) 820
2.5 Kandidatenund Parteienwettbewerb 823
3 Weitere Modellierungsansätze 826
3.1 Wahlbeteiligung 827
3.2 Strategische Wahlentscheidung 828
3.3 Kandidatenund Parteienwettbewerb 829
4 Grundlegende bzw. wichtige Literatur 833
Literaturverzeichnis 834
Teil VI Themenbereich „Sozialer Wandel“ 840
30 Innovation 841
1 Allgemeines und Systematisches zur Modellierung von Innovation 842
1.1 Netzwerke und Systeme 844
1.2 Systeme und soziale Welt 844
1.3 Konsequenzen für die Modellierbarkeit von Innovationsprozessen 847
2 Historisches und Kontextuelles zur Modellierung von Innovation 848
2.1 Die Modellierung von Wissenentstehungsund -ausbreitungsprozessen in der Volkswirtschaftslehre 851
2.2 Innovationsökonomik 855
3 Netzwerkanalyse 856
4 Das SKIN-Modell: Simulating Knowledge Dynamics in Innovation Networks 859
4.1 Die SKIN-Agenten 860
4.2 Der Markt 861
4.3 Lernen und Kooperation 862
5 Ausblick 865
Literaturverzeichnis 866
31 Modelle sozialer Diffusion 872
1 Entwicklung 872
2 Basismodelle 873
2.1 Modelle mit externer Einflussnahme 874
2.2 Modell mit internem Einfluss (Logistisches Diffusionsmodell) 875
3 Einige spezielle Modelle 877
3.1 Bass-Modell 877
3.2 Ein Modell der Ausbreitung kollektiver Gewalt 878
3.3 Das Modell von Hernes 879
4 Erweiterungen 880
4.1 Ein allgemeines Diffusionsmodell 880
4.2 Diffusionsmodelle und Ereignisanalyse 881
4.3 Stochastische Modelle 881
4.4 Pfadabhängigkeit 883
5 Literaturhinweise 885
Literaturverzeichnis 885
32 Imitation und Konformität 888
1 Einleitung 888
2 Konformität durch Netzwerkeffekte 890
2.1 Anwendung und Abgrenzung 891
2.2 Schwellenwertmodell 891
2.3 Modellerweiterungen 894
2.4 Simulationen und Kritik 895
3 Konformität durch Unsicherheit 898
3.1 Anwendung und Abgrenzung 898
3.2 Herdenmodell 899
3.3 Fragilität und Robustheit 906
3.4 Modellerweiterungen 907
4 Konformität in Finanzmärkten 909
4.1 Zur Soziologie von Finanzmärkten 909
4.2 Herdenmodell für Finanzmärkte 911
4.3 Simulationen und Kritik 912
5 Literaturempfehlungen 915
Literaturverzeichnis 916
33 Kollektivverhalten 920
1 Einführung 920
2 Die Voraussetzungen des Kollektivverhaltens 921
3 Prozesse des Kollektivverhaltens und die großen Herausforderungen für dessen Modellierungen 926
3.1 Prozesse des kollektiven Verhaltens 926
3.2 Herausforderungen für die Modellierung kollektiven Verhaltens 929
4 Modelle zur Erklärung des Kollektivverhaltens 931
4.1 Multi-Agenten-Modelle 932
4.2 Netzwerkorientierte Modelle 932
4.3 Spieltheorie 932
4.4 Entscheidungsmodelle – Das Multi-Nomial-Logit Modell 933
4.5 Identity Economics 934
4.6 Modelle auf Basis der Quantitativen Soziologie und Synergetik: Ein stochastisches Entscheidungsmodell 935
4.7 Ein Mastergleichungsmodell zum Kollektivverhalten 942
5 Ausblicke auf zukünftige Modellierungsanforderungen des Kollektivverhaltens 945
Literaturverzeichnis 949
34 Modelle sozialer Beeinflussung 955
1 Einführung 955
2 Überblick über existierende Modelle 957
2.1 Klassische Modelle 957
2.2 Soziale Beeinflussung und Homophilie 960
2.3 Negative soziale Beeinflussung 963
2.4 Weitere Ansätze 966
3 Forschungslücken 973
4 Literaturempfehlungen 975
Literaturverzeichnis 976
35 Migration 982
1 Einführung 983
2 Literaturüberblick 984
3 Aufbau und Struktur von computergestützten Gleichgewichtsmodellen 985
4 Mathematische Darstellung eines Beispielmodells 989
4.1 Haushalte 989
4.2 Firmen 992
4.3 Weltwirtschaft 993
4.4 Staat 996
4.5 Gleichgewicht 997
5 Kalibrierung des Modells 998
6 Ergebnisse 1000
7 Kritik 1002
8 Zusammenfassung und Ausblick 1003
9 Weiterführende Literatur 1004
Literaturverzeichnis 1005
36 Verhandlungen 1007
1 Einleitung 1007
1.1 Definition, Abgrenzung 1007
1.2 Historische Entwicklung der Modellbildung 1008
1.3 Verhandlungen in Abgrenzung zum Markt 1010
2 Grundtypen strategischer Modellierung von Verhandlungen 1010
2.1 Regeln und Lösung des Ultimatumspiels 1011
2.2 Erörterung des Ultimatumspiels 1012
2.3 Nash-Forderungsspiel 1013
3 Dynamische strategische Modellierung (Rubinstein-Modell) 1014
3.1 Endlich wiederholte, abwechselnde Ultimaten und Verhandlungskosten 1015
3.2 Unendlich wiederholte Ultimaten 1016
3.3 Diskussion der strategischen Modellierung 1017
4 Axiomatische Ansätze 1018
4.1 Nash-Verhandlungslösung 1018
4.2 Eigenschaften der axiomatischen Modellierung 1019
4.3 Zusammenhang von Rubinstein-Spiel, Nash-Forderungsspiel und Nash-Verhandlungsl¨osung 1020
5 Erweiterungen der Verhandlungsmodelle 1020
5.1 Unvollständige Information 1020
5.2 Evolutionäre Modellierung 1022
6 Modellierung von Verhandlungsstilen 1023
6.1 Verhandlung als Taube-Falke-Spiel 1023
6.2 Win-Win-Situation in Verhandlungen 1025
6.3 Harvard-Konzept der Verhandlung 1025
7 Grenzen spieltheoretischer Modelle 1027
Literaturverzeichnis 1029
37 Gewalt und Krieg 1031
1 Einführung 1031
2 Gewaltkonflikte: Definition und Forschungsfragen 1032
3 Statistische Modellierungsansätze 1034
3.1 Stochastische Prozesse und Statistische Modelle 1035
3.2 Stärken und Schwächen statistischer Ansätze 1039
4 FormaleModelle 1039
4.1 Stärken und Schwächen formaler Modelle 1043
5 Simulationsansätze 1044
5.1 Multi-Agenten-Modelle 1045
5.2 Netzwerkmodelle 1046
5.3 Geographische Modelle 1047
5.4 Stärken und Schwächen von Simulationsansätzen 1047
6 Zusammenfassung 1048
Literaturverzeichnis 1048
Autorenverzeichnis 1054
| Erscheint lt. Verlag | 29.10.2014 |
|---|---|
| Zusatzinfo | X, 1079 S. 147 Abb. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Empirische Sozialforschung | |
| Schlagworte | Modelle • Modellierung • Simulationsansätze |
| ISBN-10 | 3-658-01164-5 / 3658011645 |
| ISBN-13 | 978-3-658-01164-2 / 9783658011642 |
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