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Psychologie

Grundlagen und Perspektiven für die Soziale Arbeit
Buch | Softcover
301 Seiten
2015 | 5. aktual. Aufl.
UTB (Verlag)
978-3-8252-8625-5 (ISBN)
CHF 41,95 inkl. MwSt
Das Studium dieses Buches bietet psychologische Grundlagen für Studierende der Sozialpädagogik und anderer Studienrichtungen mit sozialen Bezügen.Nach einer Beschreibung der Psychologie als wissenschaftlichem System werden Teilbereiche vorgestellt, die für die Studierenden grundlegend sind:Persönlichkeitstheorien, Entwicklung, Erziehung sowie soziale Interaktion und Kommunikation. Zwei zentrale Anwendungen psychologischen Wissens - Diagnostik / Gutachten und Intervention - werden ausführlich erläutert. Im abschließenden Kapitel werden Beispiele sozialer Professionalität analysiert, zum Beispiel Gesprächsführung, interkulturelle Arbeit, Mediation und Hospizarbeit. Die 5. Auflage wurde aktualisiert.

Prof. Dr. Hans P. Langfeldt lehrte an der Universität Frankfurt Pädagogische Psychologie.

Prof. Dr. Werner Pfab, geb. Nothdurft ist emeritiert und lehrte Theorie und Praxis sozialer Kommunikation an der Hochschule Fulda.

Vorwort zur fünften Auflage9
Vorwort zur dritten Auflage10
1. Einladung in die Psychologie11
2. Psychologie als Wissenschaft15
2.1. Psychologie: Lange Vergangenheit, kurze Geschichte (Elisabeth Baumgartner)15
2.2. Was ist eigentlich Psychologie?24
2.2.1. Eine Annäherung24
2.2.2. Teilgebiete der Psychologie26
2.3. Psychologische Erkenntnis: Weichenstellungen im Erkenntnisprozess27
2.4. Psychologische Untersuchungsperspektiven29
2.4.1. Unterschiedliche Wissenschaftsauffassungen29
2.4.2. Zusammenfassende Übersicht32
2.5. Forschungsmethoden in der empirischen Psychologie32
2.6. Daten und Konstrukte in der empirischen Psychologie35
2.6.1. Die Bedeutung von Daten im psychologischen Erkenntnisprozess35
2.6.2. Die Interpretation von Daten36
2.6.3. Psychologische Daten-Verarbeitung38
2.6.4. Beschreibende Statistik38
2.6.5. Inferenzstatistik – oder: Irren ist menschlich41
3. Psychologie der Person43
3.1. Bilder vom Menschen43
3.1.1. Alltagsvorstellungen über »Persönlichkeit«43
3.1.2. Persönlichkeit – Eine neuzeitliche Erfindung44
3.1.3. Person als Gegenstand der Psychologie47
3.1.4. Die Normalverteilung als Modell zur quantitativen Beschreibung von Unterschieden48
3.1.5. Sprachliche Beschreibung von Individualität50
3.2. Drei Beispiele von Persönlichkeitstheorien52
3.2.1. Vorbemerkung52
3.2.2. Sigmund Freud: Die psychoanalytische Theorie (Maria Langfeldt-Nagel)53
3.2.3. Carl R. Rogers: Eine Theorie der Psychotherapie, Persönlichkeit und der zwischenmenschlichen Beziehungen59
3.2.4. Kenneth J. Gergen: Persönlichkeit als soziale Konstruktion63
4. Psychologie der Entwicklung und Erziehung69
4.1. Entwicklungspsychologie als wissenschaftliches Programm69
4.1.1. Zwei Grundpositionen69
4.1.2. Entwicklungspsychologie, wozu?74
4.1.3. Theoretische Perspektiven75
4.2. Vier Beispiele von Entwicklungstheorien76
4.2.1. Vorbemerkung76
4.2.2. Jean Piaget: Theorie der kognitiven Entwicklung77
4.2.3. Lawrence Kohlberg: Die Entwicklung des moralischen Urteils84
4.2.4. Erik H. Erikson: Theorie der psychosozialen Entwicklung88
4.2.5. Lew Vigotski: Theorie der kulturhistorischen Entwicklung91
4.3. Die Entwicklung im Lebenslauf97
4.3.1. Säuglingsalter und frühe Kindheit97
4.3.2. Kindheit101
4.3.3. Jugendalter102
4.3.4. Erwachsenenalter106
4.3.5. Alter107
4.4. Lernen als zentraler Begriff für Entwicklung und Erziehung109
4.4.1. Lernen im Alltag und als Gegenstand der Psychologie109
4.4.2. Lernen als Verhaltensänderung: Klassisches und instrumentelles Konditionieren110
4.4.3. Lernen als Verhaltensänderung: Nachahmen113
4.4.4. Lernen als Wissenserwerb115
4.5. Erzieherisches Verhalten117
4.5.1. Typologie der Erziehungsstile117
4.5.2. Dimensionen erzieherischen Verhaltens119
4.5.3. Erziehungsziele und »Zeitgeist«122
4.6. Ein Fall aus der Erziehungsberatung123
5. Soziale Interaktion und Kommunikation129
5.1. Geläufige Vorstellungen von Kommunikation129
5.2. Zwei Sichtweisen auf Kommunikation131
5.2.1. Ausdrucksmodelle von Kommunikation131
5.2.2. Systemmodelle von Kommunikation134
5.3. Dimensionen Sozialer Interaktion137
5.3.1. Interaktive Bezogenheit des Handelns137
5.3.2. Kontextuelle Gebundenheit der Bedeutung von Äußerungen und Handlungen140
5.3.3. Prozessualität des interaktiven Geschehens143
5.3.4. Materialität der Redebeiträge144
5.4. Psychologische Aspekte Sozialer Interaktion148
5.4.1. Identität149
5.4.2. Denken und Erfahrung153
5.4.3. Macht und Beeinflussung155
5.5. Personenwahrnehmung160
5.5.1. Personenwahrnehmung als Konstruktion – das Bild, das wir uns von anderen machen160
5.5.2. Konstruktionsprinzipien der Personenwahrnehmung162
5.5.3. Die Verschränkung von Selbst- und Fremdwahrnehmung164
5.6. Einstellungen166
5.6.1. Der Bauplan von Einstellungen166
5.6.2. Die Funktionen von Einstellungen168
5.6.3. Die Interaktionsdynamik von Einstellungen169
5.7. Zuschreibung von Ursachen – Attribution in der sozialen Interaktion171
5.7.1. Naive Analyse des Verhaltens171
5.7.2. Attributionstendenzen172
5.7.3. Attributionskomplexe – naive Theorien173
5.8. Die soziale Gruppe als Interaktionskonstellation175
5.8.1. Interaktionskonstellationen175
5.8.2. Die treibende Kraft – Momente der Gruppendynamik178
5.8.3. Prozess-Gestalten – Entwicklungsmuster in Gruppen181
5.8.4. Sicherheit und Ordnung – Strukturbildung in Gruppen184
6. Psychologische Diagnostik und Gutachten187
6.1. Grundlagen psychologischer Diagnostik187
6.1.1. Aufgaben, Ziele, Definition187
6.1.2. Übersicht über diagnostische Datenquellen190
6.2. Beobachtung und Beobachtungsprotokolle192
6.3. Diagnostische Gesprächsformen: Anamnese und Exploration194
6.4. Psychometrische Tests196
6.4.1. Grundlagen und Überblick196
6.4.2. Zwei Beispiele psychometrischer Leistungstests199
6.4.3. Ein Beispiel für psychometrische Fragebögen203
6.5. Projektive Tests206
6.5.1. Grundlagen und Überblick206
6.5.2. Zwei Beispiele projektiver Tests207
6.6. Der diagnostische Prozess und das psychologische Gutachten208
6.6.1. Der diagnostische Prozess208
6.6.2. Beispiel eines Persönlichkeitsgutachtens212
7. Psychologie der Intervention215
(Friedrich Ch. Sauter)
7.1. Psychotherapie als psychologische Intervention215
7.2. Die Psychoanalyse – die erste Schule der Tiefenpsychologie217
7.2.1. Vorgehen und Methode217
7.2.2. Psychoanalytische Theorie zur Entstehung psychischer Störungen221
7.2.3. Zusammenfassung224
7.3. Verhaltenstherapie225
7.3.1. Vorgehen und Methode225
7.3.2. Theoretische Grundlagen der Verhaltenstherapie228
7.3.3. Zusammenfassung230
7.4. Klientenzentrierte Psychotherapie (Gesprächspsychotherapie)231
7.4.1. Vorgehen und Methode231
7.4.2. Theorie der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie234
7.4.3. Bedingungen des therapeutischen Prozesses235
7.4.4. Entstehung psychischer Störungen237
7.4.5. Zusammenfassung241
7.5. Indikation: Wer braucht eine Psychotherapie?241
7.6. Evaluation und Wirkfaktoren der Psychotherapie246
7.6.1. Wirkt Psychotherapie überhaupt?246
7.6.2. Wie wirkt Psychotherapie?250
8. Psychologische Aspekte sozialer Professionalität257
8.1. Gesprächsgestaltung – am Beispiel von Beratungsgesprächen257
8.1.1. Die Forderung nach kommunikativer Kompeten257
8.1.2. Eine Rahmentheorie kommunikativer Kompetenz260
8.1.3. Anwendungsfeld: Beratungsgespräche262
8.2. Selbst- und Fremdwahrnehmung – am Beispiel interkultureller Arbeit266
8.2.1. Einführungsbeispiel: Eine gescheiterte Aussprache266
8.2.2. Mechanismen der Eindrucksbildung und Personenwahrnehmung267
8.2.3. Kulturelle Unterschiede in der Eindrucksbildung269
8.2.4. Die Bedeutung interkultureller Arbeit für soziales Handeln270
8.2.5. Fremde Welten vor Ort – Streetwork und Ethnographie von Jugendgruppen270
8.3. Konfliktbewältigung – am Beispiel Mediation272
8.3.1. Ein ganz normaler Konflikt272
8.3.2. Schlichtung und Mediation273
8.3.3. Ein Anwendungsbeispiel275
8.4. Umgang mit Emotionen – am Beispiel der Betreuung von Sterbenden283
8.4.1. Sozialpädagogen sind Gefühlsarbeiter283
8.4.2. Hospiz als Ort des Sterbens284
8.4.3. Sterbe-Begleitung als Grundkonzept für Gefühlsarbeit im Hospiz285
8.5 Der Beitrag psychologischen Wissens für das Verständnis professioneller Praxis288
Literatur289
Sachregister297

Erscheint lt. Verlag 20.5.2015
Reihe/Serie UTB Uni-Taschenbücher
Verlagsort Stuttgart
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 587 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Schlagworte Interkulturalität • Interkulturelle Arbeit • Interkulturelle Arbeit, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, soziale Berufe, Studium • Psychologie • Psychologie; Handbuch/Lehrbuch • Sozialarbeit; Hand-/Lehrbuch • Sozialberufe • Soziale Arbeit • Soziale Berufe • Sozialpädagogik • Studium
ISBN-10 3-8252-8625-8 / 3825286258
ISBN-13 978-3-8252-8625-5 / 9783825286255
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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