Möglichkeiten und Grenzen der Bewältigung von Kinderarmut in der Schule
Seiten
2014
|
14001 A. 1. Auflage
GRIN Verlag
978-3-656-76701-5 (ISBN)
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Examensarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1,5, Universität Duisburg-Essen (Humanwissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Armut und speziell Kinderarmut in Deutschland ist längst kein Tabuthema mehr. Das liegt vor allem an der diesbezüglich erschreckenden Entwicklung in Deutschland. Wuchsen 1989 noch lediglich 4,5% der Kinder und Jugendlichen in Familien auf, die unterhalb der (relativen) Armutsgrenze lebten, waren es im Jahr 2001 bereits 9,8%, also mehr als doppelt so viele. 2012 lag die Zahl der von Hartz IV-Bezug betroffenen Kinder in Deutschland bei 1,62 Millionen Kindern, das sind 15%, mehr als jedes siebte Kind ist also betroffen. Waren noch in den 60er Jahren überwiegend ältere Menschen dem Armutsrisiko ausgesetzt, so blieb die Zahl der Altersarmen seitdem konstant, während die Armut von Alleinerziehenden und Familien, und damit vor allem von Kindern, gestiegen ist. SozialwissenschaftlerInnen sprechen daher von einer "Infantilisierung der Armut" und auch die Medien und die Politik beschäftigen sich seit einigen Jahren vermehrt mit dem Thema Kinderarmut.
Dies ist jedoch eine relativ neue Entwicklung. Bis Ende der neunziger Jahre wurde seitens der Bundesregierung bestritten, dass Armut oder gar Kinderarmut in diesem Land existiert, wenngleich Sozialwissen-schaftlerInnen und Wohlfahrtsverbände wiederholt auf die soziale Ungleichheit in Deutschland aufmerksam machten, da immer mehr Menschen von Arbeitslosigkeit und prekären Beschäftigungsverhältnissen betroffen waren. Erst seit dem Jahr 2000 beauftragt der deutsche Bundestag die Bundesregierung, regelmäßig über die Armut und den Reichtum in Deutschland Bericht zu erstatten. Seitdem ist ein gesteigertes öffentliches Interesse zu verzeichnen, welches durch die stetig wachsende Zahl der Publikationen und einer regen medialen Berichterstattung zum Thema Kinderarmut ersichtlich wird. Im März 2013 ist bereits der vierte "Armuts- und Reichtumsbericht" der Bundesregierung erschienen. [...]
Dies ist jedoch eine relativ neue Entwicklung. Bis Ende der neunziger Jahre wurde seitens der Bundesregierung bestritten, dass Armut oder gar Kinderarmut in diesem Land existiert, wenngleich Sozialwissen-schaftlerInnen und Wohlfahrtsverbände wiederholt auf die soziale Ungleichheit in Deutschland aufmerksam machten, da immer mehr Menschen von Arbeitslosigkeit und prekären Beschäftigungsverhältnissen betroffen waren. Erst seit dem Jahr 2000 beauftragt der deutsche Bundestag die Bundesregierung, regelmäßig über die Armut und den Reichtum in Deutschland Bericht zu erstatten. Seitdem ist ein gesteigertes öffentliches Interesse zu verzeichnen, welches durch die stetig wachsende Zahl der Publikationen und einer regen medialen Berichterstattung zum Thema Kinderarmut ersichtlich wird. Im März 2013 ist bereits der vierte "Armuts- und Reichtumsbericht" der Bundesregierung erschienen. [...]
| Erscheint lt. Verlag | 14.10.2014 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 122 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Bildungstheorie |
| Schlagworte | Bewältigung • Grenzen • Kinderarmut • Möglichkeiten • Schule |
| ISBN-10 | 3-656-76701-7 / 3656767017 |
| ISBN-13 | 978-3-656-76701-5 / 9783656767015 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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