Übersehene Kinder
Marta Press UG (haftungsbeschränkt) (Verlag)
978-3-944442-99-0 (ISBN)
Jana Reich, Jahrgang 1968, hat publizistische Erfahrung als Journalistin, Autorin, Herausgeberin, Referentin und Verlegerin. 2001 erhielt sie den Alternativen Medienpreis. Marianne Styger, Jahrgang 1969, ist Psychologin sowie Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche. Sie arbeitet in der Schweiz mit psychisch kranken Müttern und deren Kindern.
"Von der inneren Emigration oder Selbstbetäubung bis zum Impuls, die eigene Mutter zu töten: Erstmals schildern auf mehr als 500 Seiten 32 Töchter von Müttern mit Borderline ihre schwierige Kindheit, welche Strategien ihnen „damals“ geholfen haben zu überleben und das Ringen um eine Beziehung, die nie „normal“ sein wird. Es sind Einblicke in eine verstörende Welt, deren Bewältigung Respekt abverlangt."Andrea Freund, FAZ vom 30.12.2013.
Zitat aus der Einleitung: "Übersehene Kinder" wollen vor allem eins: Nicht mehr länger als engste betroffene Angehörige von Müttern oder Vätern mit Borderline übersehen werden! Weder in ihren aktuellen Beziehungen zu Menschen, noch von der Fachwelt oder der Gesellschaft. Sie wollen sich wiederfinden in den gesellschaftlichen, fachlichen und feministischen Diskursen zu den Themen (gesellschaftliche) Macht- und Gewaltverhältnisse, Traumatisierung und ihre Folgen, Rolle der Mütter, Väter und Familien, Psychische Erkrankungen, inklusive der Bereiche psychiatrische Praxis, Prävention, Therapie und Opferentschädigung. Sie wollen, dass über die (Traumatisierungs-)Folgen von psychischer, physischer und sexueller Gewalt mehr Aufklärung erfolgt sowie Bewusstsein und Wissen in der Gesellschaft entsteht - bei den Betroffenen, aber auch in therapeutischen und juristischen Zusammenhängen. Sie wollen in ihren eigenen Therapien erfahren, unter welcher psychischen Erkrankung ihre Mutter leidet. "Familiengeheimnisse" gab es in ihren Familien genug. Sie stellten sich als destruktiv heraus. Erwachsene Kinder von Borderline-Müttern suchen nach Trost, nach Erklärungen, nach Verständnis, nach anderen Frauen und Männern, die Ähnliches erlebt haben. Eine betroffene Frau brachte es auf den Punkt: "Als Tochter einer Borderline-Mutter bin ich auf der Suche nach Informationen, Ermutigungen und dem Gefühl, nicht alleine zu sein mit diesem Problem. (…) Ich habe über ein halbes Jahrhundert gebraucht, bis ich dem Verhalten meiner Mutter endlich einen Namen geben konnte. Wäre das, was ich, wie viele andere Kinder von Borderline-Müttern, erlebt habe, früher thematisiert worden, wären uns vielleicht Jahrzehnte der verzweifelten Verwirrung erspart geblieben."
Zitat aus der Einleitung: "Übersehene Kinder" wollen vor allem eins: Nicht mehr länger als engste betroffene Angehörige von Müttern oder Vätern mit Borderline übersehen werden! Weder in ihren aktuellen Beziehungen zu Menschen, noch von der Fachwelt oder der Gesellschaft. Sie wollen sich wiederfinden in den gesellschaftlichen, fachlichen und feministischen Diskursen zu den Themen (gesellschaftliche) Macht- und Gewaltverhältnisse, Traumatisierung und ihre Folgen, Rolle der Mütter, Väter und Familien, Psychische Erkrankungen, inklusive der Bereiche psychiatrische Praxis, Prävention, Therapie und Opferentschädigung. Sie wollen, dass über die (Traumatisierungs-)Folgen von psychischer, physischer und sexueller Gewalt mehr Aufklärung erfolgt sowie Bewusstsein und Wissen in der Gesellschaft entsteht - bei den Betroffenen, aber auch in therapeutischen und juristischen Zusammenhängen. Sie wollen in ihren eigenen Therapien erfahren, unter welcher psychischen Erkrankung ihre Mutter leidet. "Familiengeheimnisse" gab es in ihren Familien genug. Sie stellten sich als destruktiv heraus. Erwachsene Kinder von Borderline-Müttern suchen nach Trost, nach Erklärungen, nach Verständnis, nach anderen Frauen und Männern, die Ähnliches erlebt haben. Eine betroffene Frau brachte es auf den Punkt: "Als Tochter einer Borderline-Mutter bin ich auf der Suche nach Informationen, Ermutigungen und dem Gefühl, nicht alleine zu sein mit diesem Problem. (...) Ich habe über ein halbes Jahrhundert gebraucht, bis ich dem Verhalten meiner Mutter endlich einen Namen geben konnte. Wäre das, was ich, wie viele andere Kinder von Borderline-Müttern, erlebt habe, früher thematisiert worden, wären uns vielleicht Jahrzehnte der verzweifelten Verwirrung erspart geblieben."
| Erscheint lt. Verlag | 8.10.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Nahaufnahmen |
| Nachwort | Marianne Styger |
| Verlagsort | Hamburg |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 156 x 220 mm |
| Gewicht | 840 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► Politik / Gesellschaft | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie | |
| Schlagworte | Borderline • Borderline Persönlichkeitsstörung • Christine Ann Lawson • Dissoziative Identitätsstörung • Kinder • Kriegsenkelkinder • Kriegskinder • Missbrauch • Mütter • Opfer • Physische Gewalt • Psychische Erkrankung • Psychische Gewalt • Sexuelle Gewalt • Söhne • Täter • Täterinnen • Töchter • Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungs • Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungserfahrungen • Traumata • Vergewaltigung |
| ISBN-10 | 3-944442-99-7 / 3944442997 |
| ISBN-13 | 978-3-944442-99-0 / 9783944442990 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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