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Politik des Todestriebes. Der Fall Todesstrafe

Sigmund Freud Vorlesung 2014

(Autor)

Buch
77 Seiten
2018
Turia + Kant (Verlag)
978-3-85132-760-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Politik des Todestriebes. Der Fall Todesstrafe - Judith Butler
CHF 13,95 inkl. MwSt
»Gerade weil wir zerstören können,
sind wir dazu verpflichtet, es nicht zu tun.« (Judith Butler)

Anhand von Derridas spätem Seminar über die Todesstrafe zeichnet Butler dessen Fokus nach, dass Gegner der Todesstrafe nicht weniger Nietzsches »Fest der Grausamkeit« beiwohnen als dessen Befürworter. Sigmund Freuds Theorie in »Jenseits des Lustprinzips« ermöglicht es aber darüber hinaus, die soziale Institutionalisierung sadistischer Lust durch eine rechtliche und moralische Sprache zu begreifen. Es geht um die Rationalisierung institutionalisierter Destruktivität - eben etwa der Todesstrafe, die als Selbstverteidigung nicht länger rationalisiert werden kann.

Judith Butler, geb. 1956, ist Professorin für Rhetorik und Komparatistik an der University of California, Berkeley. Sie ist eine der einflussreichsten Philosophinnen der Gegenwart und gilt als wichtigste Theoretikerin der Geschlechterforschung und Begründerin der Queer Theory. 2012 wird Judith Butler mit dem Theodor W. Adorno-Preis ausgezeichnet.

Erscheint lt. Verlag 1.3.2018
Übersetzer Gerald Posselt; Sergej Seitz
Verlagsort Wien
Sprache deutsch
Maße 120 x 200 mm
Gewicht 116 g
Einbandart Englisch Broschur
Themenwelt Geisteswissenschaften Philosophie Allgemeines / Lexika
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Derrida, Jacques • Freud, Sigmund • Kulturwissenschaft • Philosophie • Psychoanalyse • Todesstrafe • Todesstrafe / Hinrichtung • Todestrieb
ISBN-10 3-85132-760-8 / 3851327608
ISBN-13 978-3-85132-760-1 / 9783851327601
Zustand Neuware
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