Risikokontrolle in der Mikrofinanzierung
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Wie funktionieren Mikrokredite? Der Band zeigt, dass die Rückzahlung von Mikrokrediten von einem mehrstufigen Kontrollsystem abhängt: Der Kreditbetreuer muss die Kreditgruppe kontrollieren, wie sie ihre Mitglieder kontrolliert.
Mikrofinanzierung ermöglicht die Vergabe von Krediten durch wechselseitiges Bürgen der Schuldner innerhalb einer Gruppe auch noch dort, wo kommerzielle Banken Risiken scheuen. Wie durch wechselseitiges Bürgen die Risiken kontrolliert werden, lässt sich weder allein wirtschaftswissenschaftlich durch Kosten/Nutzen-Kalküle noch allein durch sozialromantische Vorstellungen über die Solidarität der Kreditgruppe erklären.
Mittels eigener ethnographischer Beobachtungen aus Westafrika zeigt Jan Steinhöfel, dass die Risiken neben der lokalen Sozialstruktur und der sozialen Kontrolle der Gruppe zudem durch eine soziale Kontrolle zweiter Ordnung der Interaktion mit dem Kreditbetreuer kontrolliert werden.
Jan Steinhöfel (Dr. phil.) evaluiert interdisziplinäre Studienmodule an der Hochschule Coburg.
| Erscheint lt. Verlag | 13.6.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Sozialtheorie |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 408 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Spezielle Soziologien | |
| Schlagworte | Africa • Afrika • Bürgschaft • Economic Sociology • economy • Ethnographie • Ethnologie • Ethnology • Exklusion • Inklusion • Microfinance • Mikrofinanzierung • Risikomanagement • Social Inequality • Sociology • Soziale Kontrolle • Soziale Kontrolle / Verhaltenskontrolle • Soziale Ungleichheit • Soziologie • Wechselseitiges Bürgen • Wirtschaft • Wirtschaftssoziologie |
| ISBN-10 | 3-8376-2713-6 / 3837627136 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-2713-8 / 9783837627138 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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