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Vom Missbrauch des Sports

Eine unendliche Geschichte erfolgreichen Scheiterns
Buch | Softcover
480 Seiten
2015
Arete Verlag
978-3-942468-27-5 (ISBN)
CHF 48,90 inkl. MwSt
Der Autor untersucht seine These vom "Missbrauch des Sports" an den Olympischen Spielen von Berlin 1936, der Fußball-WM 2014 in Brasilien, der Fußball-Bundesliga, des doppelten Falls des Uli Hoeneß, an Lokalismus und Nationalismus, der Inklusion behinderter Sportler, der Rolle der Kirchen bei Olympia sowie dem Beitrag des Sports zur Nachhaltigkeit.
Die Konstellation ist einfach: Aufgabe des Sports ist es, Sport zu ermöglichen. Und so die Welt nicht zu verändern, sondern zu bereichern. Durch sich selbst. Damit hat er alle Hände und Füße, aber auch alle Köpfe voll zu tun. Dieses Buch sondiert zunächst das Feld, in dem der Sport sich bewegt: die Nähe zur Sphäre der Künste. In diesem Rahmen setzen Eigensinn, Eigenwert und Eigenrecht der Sportidee die Maßstäbe, vor denen Versuche zu einer mit der Sportidee nicht vereinbaren Instrumentalisierung als Missbrauch erkennbar werden. Exemplarische Gegenstände sind die Olympischen Spiele von Berlin 1936, die Fußball-WM 2014 in Brasilien, die Fußball-Bundesliga, der doppelte Fall des Uli Hoeneß, Lokalismus, Nationalismus und Fan-Spielen als blinde Passagiere der Sportidee, Inklusion behinderter Sportler, die Kirchen bei Olympia sowie der Beitrag des Sports zur Nachhaltigkeit.

Dr. habil. Sven Güldenpfennig, Jg. 1943, Sport- und Kulturwissenschaftler, freier Autor in Vohburg a.d. Donau. Buchpublikationen u.a.: Frieden – Herausforderungen an den Sport (1989), Der politische Diskurs des Sports (1992), Sport: Autonomie und Krise (1996), Sport: Kunst oder Leben? (1996), Sport: Kritik und Eigensinn (2000), Olympische Spiele als Weltkulturerbe (2004), Denkwege nach Olympia (2006), Sport verstehen und verantworten (2007), Wohlbegründete olympische Politik? Lernort Peking 2008 (2009), Die Würde des Sports ist unantastbar (2010), Auf’m Platz – und daneben (2011), Macht und Ohnmacht der Sportidee (2012), Rückbesinnung auf ein puristisches Sportverständnis (2013).

Vorwort 7
1. Missbrauch schlägt Geltung. Aber: Was gilt im Sport? Zur Einführung 11
2. Missverständnisse im Kreis der Verwandtschaft. Beispiele für die abstrakten Grenzziehungen zum sozialen Satus und Umfeld des Sports 73
3. Erfolgreicher oder gescheiterter Versuch zum Missbrauch der Olympischen Spiele? Wofür steht der Topos „Berlin 1936“? 113
4. Brasilien 2014. Fußball-WM im Land des Fußballs 145
5. Wiedergeburt des Kampfsports Fußball. Beobachtungen bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien 193
6. Entwicklung des Profifußballs unter sportfremdem gesellschaftlichem Erwartungsdruck. Anmerkungen zu einer Studie über die Geschichte der Fußball-Bundesliga 213
7. Trittbrettfahrer und Rechthaber. Zum Höllensturz des Uli Hoeneß 243
8. Vorrang der sozialen Gemeinschaft vor der kulturellen Idee? Sogar im Sport? Lokalismus, Nationalismus, Fanspiele: blinde Passagiere der Sportidee 287
9. Sport – legitimes und geeignetes Mittel für die Inklusion behinderter Menschen? 371
10. Seelsorgerische Begleitung oder Missionierung im Sport? Versuchungen im Verhältnis von Sport und Glaube 421
11. Nachhaltigkeit von Leistungen des Sports für die Gesellschaft. Wie sie gewährleistet oder gefährdet wird 445
Literatur 469

Erscheint lt. Verlag 27.2.2015
Reihe/Serie Sport als Kultur ; 12
Verlagsort Hildesheim
Sprache deutsch
Maße 150 x 220 mm
Gewicht 740 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung Politische Systeme
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung Politische Theorie
Schlagworte Bayern München • Berlin 1936 • Boykott • Fußball-Bundesliga • Hitler • Inklusion • Inklusionssport • Olympische Spiele • Scheitern • Sport • Uli Hoeneß
ISBN-10 3-942468-27-1 / 3942468271
ISBN-13 978-3-942468-27-5 / 9783942468275
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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