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Die Selbstreflexion in den Erziehungswissenschaften - Hannelore Theis

Die Selbstreflexion in den Erziehungswissenschaften

Theoretische Auseinandersetzung und praktischer Versuch

(Autor)

Buch | Softcover
148 Seiten
2000 | 00004 A. 4. Auflage
diplom.de (Verlag)
978-3-8386-2945-2 (ISBN)
CHF 53,20 inkl. MwSt
Magisterarbeit aus dem Jahr 1987 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung:
Im ersten Teil der Arbeit erfolgt eine allgemeine Kritik an der angeblich objektiven Wissenschaft ; an Einzelbeispielen wird die Unerfüllbarkeit dieses Anspruchs exemplifiziert. These ist, dass konkretes Leben nicht in abstrakter Wissenschaft aufgeht und insofern naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden in der Wissenschaft vom Menschen fehl am Platze sind.
Dabei wird die Differenz zwischen subjektbezogener und objektiver Wissenschaft herausgearbeitet: letztere vermag nicht die Schwierigkeiten, in denen das Konkrete steckt, aufzulösen, sondern scheitert an ihm. Es wird die These aufgestellt, dass sich konkrete Ergebnisse nur aus konkreten Beschreibungen gewinnen lassen.
Es schließt sich ein praktischer Selbstversuch zu zweit an, anhand dessen gezeigt werden soll, wie eng die Zusammenhänge zwischen der Wahl des wissenschaftliche Themas und der Art seiner Bearbeitung und der konkreten singulären Lebens- und Welterfahrung sind. Selbst in die unbedeutendsten Reaktionen und Einstellungen hinein bleibt der Mensch Kind seiner Geschichte. Nichts ist zufällig (wenn auch nicht bis ins Kleinste zurückzuverfolgen): kein Wunsch, keine Abneigung alles fügt sich in die Entstehungsgeschichte der Person.
Es wird von der Grundannahme ausgegangen, dass es kein Verhalten und keine Einstellung gibt, die nichts enthüllt, d.h. auch Meinungen und Vorlieben sind nicht irreduzibel, sondern entzifferbar, lassen sich auf ihren Ursprung befragen.
Der Distanzierungsversuch der objektiven Wissenschaft mündet in Selbsttäuschung, da es nach der Ausklammerung der subjektiven Welt zum Standpunktverlust kommt. Die Vernunft befindet sich immer in Abhängigkeit von der Faktizität, sie besteht nicht in einem Raum jenseits des realen Lebens.
Die Kontradiktion Theorie-Praxis wird als obsolet zurückgewiesen, da das Seinsverhältnis ein immer schon bestehendes ist.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
1.Vorwort1
2.Vorwort2
A.THEORETISCHE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM THEMA SELBSTREFLEXION4
1.Einleitung4
2.Die objektive Wissenschaft: Eine Kritik12
2.1Die Verdinglichung des Menschen12
2.2Beispiel I: Die Grundposition von Polanyi in personal knowledge 18
2.3Beispiel II: Die Selbstkonzept-Forschung21
2.4Die Folge: Der Verlust des Gegenstandes25
3.Die divergierenden Wirklichkeitsauffassungen von objektiver" und subjektbezogener Wissenschaft27
4.Die Selbstreflexion in den Handlungswissenschaften: Diskussion einiger Aspekte31
4.1Die erziehungs-praktische Relevanz31
4.2Der Dialog34
4.3Subjektivität als Mythos: Ein Beispiel37
4.4Der wissenschaftliche Ansatz von G. Schiek: Versuch einer Abgrenzung41
B.KONKRETER VERSUCH EINER SELBSTREFLEXION64
1.Ein Dialog64
2.Auswertung des Dialogs99
2.1Der erste Eindruck99
2.2Der Anspruch und seine Realistation100
2.3Versuch der Analyse des Dialogs110
2.3.1Gerda111
2.3.2Hannelore120
C.SCHLUSSBEMERKUNG129
Anmerkungen132
Bibliographie136
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 223 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik Allgemeines / Lexika
ISBN-10 3-8386-2945-0 / 3838629450
ISBN-13 978-3-8386-2945-2 / 9783838629452
Zustand Neuware
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