Die berufliche Geschlechtersegregation in Deutschland (eBook)
XVII, 358 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-658-01707-1 (ISBN)
Anne Busch ist Juniorprofessorin für Soziologie (insbesondere Arbeit, Organisation und Gender) am Fachbereich für Sozialökonomie der Universität Hamburg.
Anne Busch ist Juniorprofessorin für Soziologie (insbesondere Arbeit, Organisation und Gender) am Fachbereich für Sozialökonomie der Universität Hamburg.
Danksagung 5
Inhalt 6
Abbildungsverzeichnis 11
Tabellenverzeichnis 13
Einleitung 16
1 Bezugsrahmen: Die Segregation als Ergebnis gesellschaftlicher Arbeitsteilung und als Dimension sozialer Ungleichheit 24
1.1 Konzepte gesellschaftlichen Wandels 24
1.2 Entwicklung der Frauenerwerbsarbeit in Deutschland 27
1.3 Geschlecht als horizontale Kategorie sozialer Ungleichheit in der Frauenforschung 29
2 Theorien zu den Ursachen der beruflichen Geschlechtersegregation: Angebotsseitige Theorien 32
2.1 Ökonomische Theorien 32
2.2 Sozialisation und weibliches Arbeitsvermögen 35
2.2.1 Ausgangspunkt Sozialisationstheorie 37
2.2.2 These des weiblichen Arbeitsvermögens 38
2.2.3 Intergenerationale Transmission 41
2.3 Forschungsstand zu angebotsseitigen Theorien und Segregation mit Fokus auf Berufswerten 43
2.4 Forschungslücken und spezifische Untersuchungsfragen 46
2.5 Angebotsseitige Theorien und Segregation: Vier Ungereimtheiten 48
3 Theorien zur Reproduktion der beruflichen Geschlechtersegregation: Institutionen und Interaktionen 52
3.1 Strukturtheoretische Ansätze: Geschlecht, Lebenslauf und Institutionen 53
3.1.1 Ausgangspunkt: Der Institutionenansatz in der Geschlechterforschung 53
3.1.2 Geschlecht als Masterstatus im Lebenslauf 54
3.1.3 Der Masterstatus von Geschlecht im Berufssystem als Ergebnis „sozialer Schließung“ 56
3.1.4 Konsequenz: Die Drehtür – Berufliche Wechsel im Erwerbsleben 58
3.2 Interaktionen und Geschlechterstereotype – der sozialpsychologische Ansatz 61
3.2.1 Ausgangspunkt: Symbolischer Interaktionismus 62
3.2.2 Geschlechterkategorisierung in Interaktionen (1) – Doing Gender und Tokenism 65
3.2.3 Geschlechterkategorisierung in Interaktionen (2) – Theorie der Erwartungszustände 69
3.2.4 Relevanz der Interaktionsebene für die Geschlechtersegregation: Frauen in Männerberufen – Männer in Frauenberufen 74
3.3 Forschungslücken und spezifische Forschungsfragen 79
3.3.1 Soziale Ausgrenzung in geschlechts-untypischen Berufen 79
3.3.2 Die Drehtür 82
3.4 Exkurs: Egalitärer Geschlechter-Essentialismus, Wohlfahrtsstaatliche Interventionen und Familienpolitik 84
Exkurs I: Egalitärer Geschlechter-Essentialismus 84
Exkurs II: Wohlfahrtsstaatliche Interventionen und Familienpolitik 85
4 Theorien zu den Folgen der beruflichen Geschlechtersegregation (Fokus Verdienste) 88
4.1 Ökonomische Perspektive, „Compensating Differentials“ 89
4.2 Soziologische/sozialpsychologische Perspektive: Devaluation „weiblicher“ Arbeit 91
4.3 Forschungslücken und spezifische Forschungsfragen 93
5 Kontrolldimension Organisationsmerkmale 96
6 Ursachen, Reproduktion, Folgen der beruflichen Geschlechtersegregation – Forschungsfragen und analytisches Vorgehen 100
6.1 Leitende Forschungsfragen 100
6.1.1 Ein deskriptiver Überblick über die Segregation in Deutschland 100
6.1.2 Ursachen der Segregation 101
6.1.3 Reproduktion der Segregation 103
6.1.4 Folgen der Segregation 106
6.2 Datenbasis und Operationalisierungen 107
6.2.1 Das Sozio-oekonomische Panel 107
6.2.2 Abbildung der Segregation mit dem Mikrozensus 112
6.2.3 Erfassung der sozialen Unterstützung am Arbeitsplatz und beruflicher Charakteristika mit der Erwerbstätigenbefragung 116
6.3 Methoden 125
6.3.1 Methoden zur Erfassung der Segregation: Indexmaße 125
6.3.2 Multivariate Analyseverfahren I: Panelmodelle 131
6.3.3 Multivariate Analyseverfahren II: Oaxaca/Blinder-Dekomposition 136
6.3.4 Multivariate Analyseverfahren III: Umgang mit Anteilswerten als abhängige Variable 139
6.4 Zusammenfassung 140
7 Die berufliche Geschlechtersegregation in Deutschland – Ein Überblick 143
7.1 Die Segregation in Deutschland 143
7.2 Die Segregation in Ost- und Westdeutschland 150
7.3 Die Segregation nach beruflicher Hierarchiestufe 155
7.4 Männer stärker segregiert, Frauen stärker konzentriert? 163
7.5 Zusammenfassung 169
8 Ursachen der Segregation: Zur Rolle der angebotsseitigen Theorien 172
8.1 Individualebene: Wie gut erklären berufliche Präferenzen eine geschlechts(un)typische Berufswahl? 173
8.1.1 Fragestellung, Hypothesen 173
8.1.2 Daten, Variablen, Methoden 176
8.1.3 Ergebnisse 187
8.1.4 Zusammenfassung 213
8.2 Angebotsseitige Ansätze – Berufsebene: Welche Charakteristika erklären die unterschiedliche berufliche Repräsentanz von Frauen? 216
8.2.1 Fragestellung, Hypothesen 216
8.2.2 Daten, Variablen, Methoden 218
8.2.3 Ergebnisse 221
8.2.4 Zusammenfassung 241
9 Reproduktion der Segregation: Zur Rolle von Interaktionen und Institutionen 244
9.1 Soziale Ausgrenzung in geschlechts-untypischen Berufen 245
9.1.1 Fragestellung, Hypothesen 245
9.1.2 Daten, Variablen, Methoden 248
9.1.3 Ergebnisse 254
9.1.4 Zusammenfassung 266
9.2 Reproduktion der beruflichen Geschlechtersegregation im Zeitverlauf: Die Drehtür 268
9.2.1 Fragestellung, Hypothesen 269
9.2.2 Daten, Variablen, Methoden 271
9.2.3 Ergebnisse 281
9.2.4 Zusammenfassung 295
10 Folgen der beruflichen Geschlechtersegregation: Der Beitrag der Segregation zur Erklärung des „Gender Pay Gap“ 299
10.1 Forschungsfragen, Hypothesen 300
10.2 Daten, Variablen, Methoden 303
10.3 Ergebnisse 305
10.4 Zusammenfassung 325
Diskussion, Ausblick 329
Anhang 342
Literatur 348
| Erscheint lt. Verlag | 26.2.2013 |
|---|---|
| Zusatzinfo | XVII, 358 S. 32 Abb. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Spezielle Soziologien | |
| Schlagworte | Arbeitsmarkt • Berufe • Geschlechtersegregation • Längsschnitt • Theorie der Erwartungszustände |
| ISBN-10 | 3-658-01707-4 / 3658017074 |
| ISBN-13 | 978-3-658-01707-1 / 9783658017071 |
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