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Die Mütterlichkeit des zeitgenössischen Helden

Eine Analyse ausgewählter Dramen von Yasmina Reza und Luísa Costa Gomes

(Autor)

Buch | Softcover
212 Seiten
2013
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-62749-5 (ISBN)
CHF 82,70 inkl. MwSt
Diese Studie untersucht ausgewählte Dramen der Französin Yasmina Reza und der Portugiesin Luísa Costa Gomes, den wohl bekanntesten, zeitgenössischen Vertreterinnen im jeweiligen Sprachraum. Im Fokus der Arbeit steht die Kategorie des «mütterlichen Helden», nach der sowohl weibliche als auch männliche «Akteure des Mütterlichen» analysiert werden.
Diese Studie widmet sich der Untersuchung ausgewählter Dramen der Französin Yasmina Reza und der Portugiesin Luísa Costa Gomes, den wohl bekanntesten, zeitgenössischen Vertreterinnen im jeweiligen Sprachraum. Im Fokus der Arbeit steht der Begriff der Mütterlichkeit, präzise formuliert: der mütterliche Held. Dabei wird das Mütterliche als vom biologisch weiblichen Geschlecht unabhängig betrachtet. Der somit rein diskursiv verstandene Begriff der Mütterlichkeit gilt demnach als Oberbegriff der sowohl positiven als auch negativen, stereotypen Konnotationen «empathisch», «beschützend», «manipulativ». Diese Abstraktion ermöglicht es, die grundlegende kulturelle Konstante der Gleichsetzung von Frau und Mutter aufzubrechen. Die geschlechtsübergreifende Kategorie bildet so den Mittelpunkt der Analyse weiblicher und männlicher Akteure. Durch die komparatistische Komponente wird ersichtlich, dass die Mütterlichkeit des zeitgenössischen dramatischen Helden nicht unbedingt ein internationales Charakteristikum der aktuellen Dramatik sein muss, wohl aber ein in den Grenzen des romanischen Sprachraumes übernationales. Die Stücke Trois versions de la vie, «Art» und Une pièce espagnole von Yasmina Reza bilden den französischen Teil der Dramenanalyse. Daran anschließend werden drei Stücke von Luísa Costa Gomes als Vergleichswerke hinzugezogen.

Dorothée Corinne Krauss; Studium der Geschichte und Romanistik in Freiburg, Huelva, Lissabon und Hamburg; von 2008 bis 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Universität Hamburg.

Inhalt: Heldenbilder - Der postmoderne Held (die Heldin) - Grundzüge der Gendertheorie und Frauenforschung - Judith Butlers Subjekt-Theorie: «Es gibt kein geschlechtsspezifisch verschiedenes Verhalten» - der feministischen Weisheit letzter Schluss? - Yasmina Reza: Das Ungewöhnliche in der Gewöhnlichkeit finden - eine mögliche Erklärung für den großen Erfolg der Autorin - «Die Illusion des Realismus»: Über das Theater Luísa Costa Gomes.

Erscheint lt. Verlag 27.3.2013
Reihe/Serie Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes ; 299
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 290 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Romanistik
Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Schlagworte Analyse • ausgewählter • Butler, Judith • Costa • Dorothee • Dramen • Eine • französische Dramatik • Gomes • Helden • Heldenbilder • Komparatistik • Krauss • Luísa • Mütterlichkeit • portugiesische Dramatik • Reza • Yasmina • zeitgenössischen
ISBN-10 3-631-62749-1 / 3631627491
ISBN-13 978-3-631-62749-5 / 9783631627495
Zustand Neuware
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