»Könige der Alpen«
Der Bergführer galt einst als prototypischer Schweizer Mann. Die Studie analysiert das Zusammenwirken von Beruf, Nation und Geschlecht einst und heute.
Der Bergführer wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Schweiz als prototypischer, gleichsam idealer Landsmann konstruiert. In historisch-soziologischer Perspektive zeichnet Andrea Hungerbühler die Entstehung dieser Charismatisierung nach. Ihre materialreiche Studie erörtert die professionellen Selbstverständnisse heutiger Berufsakteurinnen und -akteure sowie die Charakteristika dieses bis heute kaum erforschten Berufsfelds. Mit dieser Betrachtungsweise trägt das Buch zur Klärung des Zusammenwirkens von Beruf, Nation und Geschlecht bei. Es eröffnet spannende Einsichten in ein Stück Alpinismusgeschichte und richtet sich nicht zuletzt auch an ein breiteres Publikum.
Andrea Hungerbühler (Dr. rer. soc.) studierte Soziologie, Ethnologie und Staatsrecht an der Universität Bern. Sie ist Studiengangsleiterin am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB (Zollikofen/Schweiz). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Geschlechtersoziologie und Berufssoziologie.
»Andrea Hungerbühler hat auf einer breiten Quellenbasis und unter Erprobung der Tragfähigkeit der einschlägigen soziologischen Theorien erstmals die Gegenwart des Bergführerberufs auf der Basis seiner Geschichte und seiner aktuellen, auch politischen Relevanz umfassend dargestellt.«
Birgit Speckle, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2014, 20141101»Andrea Hungerbühler hat auf einer breiten Quellenbasis und unter Erprobung der Tragfähigkeit der einschlägigen soziologischen Theorien erstmals die Gegenwart des Bergführerberufs auf der Basis seiner Geschichte und seiner aktuellen, auch politischen Relevanz umfassend dargestellt.«
Besprochen in:Schweizer Monat, 4 (2013), Markus RottmannH-Soz-u-Kult, 24.06.2013, Daniel Dietschi Neue Zürcher Zeitung, 19.07.2013, Caroline Fink
»Eine der derzeit interessantesten Publikationen zum Schweizer Alpinismus.Wer auf dem Gipfel dieses Textbergs steht, wird nicht nur mit einem Rundblick auf den Bergführerberuf belohnt, sondern mit weitreichenden Einsichten zur Konstitution unserer Gesellschaft, zur Emanzipation und zu den tiefsten Wurzeln der Schweizer Kultur.«
»Es ist ein herrliches Panorama an historisch-soziologischen Themen, das sich im Buch von Andrea Hungerbühler auffaltet.«
| Erscheint lt. Verlag | 11.2.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Materialitäten ; 19 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 672 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Mikrosoziologie | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Spezielle Soziologien | |
| Schlagworte | Alpen • Arbeit • Arbeits- und Industriesoziologie • Bergführer • Bergsteigen • Gender • Gender Studies • Geschlecht • Kultursoziologie • Männlichkeit • Schweiz • Sociology • Sociology of Culture • Sociology of Work and Industry • Soziologie • Work |
| ISBN-10 | 3-8376-2240-1 / 3837622401 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-2240-9 / 9783837622409 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich