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Soziale Netzwerkanalyse. Theorie, Methoden, Praxis -

Soziale Netzwerkanalyse. Theorie, Methoden, Praxis (eBook)

eBook Download: PDF
2012 | 1. Auflage
301 Seiten
Waxmann Verlag GmbH
978-3-8309-7672-1 (ISBN)
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Die Beiträge in diesem Band stellen aktuelle Hamburger Vernetzungsprojekte sowie Methoden zur Untersuchung von Netzwerken und sozialen Beziehungsgeflechten vor und diskutiert sie. Sie beschäftigen sich aus verschiedenen Blickwinkeln und Disziplinen mit egozentrierten Netzwerken und deren Analyse. Neben einer theoretischen Einbettung und exemplarischen Anwendungen in der Praxis stehen besonders qualitative und quantitative Analysemethoden in konkreten Forschungsprojekten im Vordergrund. Aus den Beiträgen lassen sich allgemeine Schlussfolgerungen für die Erhebung und Auswertung egozentrierter Netzwerke ableiten.

Netzwerke von Schulen, Schulleitungen und Lehrkräften haben derzeit Hochkonjunktur, auch in der empirischen Bildungsforschung. Eher selten werden sie dabei jedoch mit Methoden der Sozialen Netzwerkanalyse untersucht, obwohl die Analyse von Beziehungsstrukturen wesentlich zur Erklärung von Lern- und Entwicklungsprozessen der Netzwerkbeteiligten beitragen kann. Während Analysen von Gesamtnetzwerken bereits Eingang in die empirische Schulforschung gefunden haben, stellt die Untersuchung egozentrierter Netzwerke noch eine Besonderheit dar. Analysen egozentrierter Netzwerke bieten mit ihren spezifischen Maßzahlen unter anderem den Vorteil, soziale Ressourcen in Form von Unterstützungspotenzialen sowie Informations- und Wissenszugänge von Personen zu erfassen.
Die Beiträge in diesem Band basieren auf einer gemeinsamen Fachtagung des Zentrums zur Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitung und Erforschung schulischer Entwicklungsprozesse (ZUSE) und der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg, in der aktuelle Hamburger Vernetzungsprojekte sowie Methoden zur Untersuchung von Netzwerken und sozialen Beziehungsgeflechten vorgestellt und diskutiert wurden. Sie beschäftigen sich aus verschiedenen Blickwinkeln und Disziplinen mit egozentrierten Netzwerken und deren Analyse. Neben einer theoretischen Einbettung und exemplarischen Anwendungen in der Praxis stehen besonders qualitative und quantitative Analysemethoden in konkreten Forschungsprojekten im Vordergrund. Aus den Beiträgen lassen sich allgemeine Schlussfolgerungen für die Erhebung und Auswertung egozentrierter Netzwerke ableiten.
Insgesamt wird in diesem Band deutlich, dass ein breites methodisches Repertoire zur Verfügung steht, um die Beziehungen von Akteuren in sozialen Netzwerken zu untersuchen.

Über den Autor:

Detlef Fickermann, Jg. 1952, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der PH Erfurt.

Knut Schwippert, geb. 1965, studierte in Hamburg Lehramt berufliche Schulen / Oberstufe und legte 1993 das Erste Staatsexamen ab. In den Jahren 1990-2001 war er Senior Researcher bei der "International Association for the Evaluation of Educational Achievement" (IEA) in Hamburg. Von 1999 bis 2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Angestellter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Seit 2008 ist er Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationales Bildungsmonitoring und Bildungsberichterstattung an der Universität Hamburg.

Inhalt 6
Einleitung 10
1 Vorbemerkung 10
2 Annahmen und Entwicklungen der Netzwerkforschung 11
3 Zu diesem Band 13
4 Schlussbemerkung 18
Literatur 18
Zur Fundierung einer psychologischen Netzwerkforschung 20
1 Einleitung 20
2 Soziale Netzwerke: ein sperriges Konstrukt für die Entwicklungs-und Pädagogische Psychologie 21
3 Der disziplinäre „call for action“ für eine psychologische Netzwerkforschung: ein Einblick 24
4 Beispiele für erfolgreiche „netzwerkartige“ Ansätze in der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie 27
5 Aktuelle Entwicklungen und Ausgangspunkte möglicher Innovationen in der psychologischen Netzwerkforschung: vier Beispiele 30
6 Schlussfolgerung und Ausblick 35
Literatur 38
Der Netzwerkbegriff zwischen einem Konzept für Handlungskoordination und einer Methode zur Untersuchung relationaler Phänomene 42
1 Einleitung 42
2 Netzwerke als institutionelle Steuerung zwischen Markt und Hierarchie 43
3 Netzwerke als Methode zur Untersuchung relationaler Phänomene 46
4 Zusammenfassung 49
Literatur 50
„Netzwerk für Bildung in Hamburg“: Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung, Lernen vor Ort und Regionale Bildungskonferenzen 54
1 Einleitung 54
2 Erste Ergebnisse 73
3 Fazit 77
Literatur 77
Das Beispiel „Netzwerk der Ganztagsschulkoordinatoren“ in Hamburg 80
1 Einleitung 80
2 Beschreibung des Netzwerks 80
3 Netzwerksteuerung 84
4 Ergebnisse 93
5 Der Nutzen von Netzwerkmanagement – eine Zusammenfassung 97
Literatur 98
Der Triadenzensus – ein Instrument zur Beschreibung der Struktur von Beziehungsnetzen 100
1 Einleitung 100
2 Der Triadenzensus 101
3 Strukturmodelle nach Davis, Holland und Leinhardt („DHL ? Modelle“) und ihr Zusammenhang mit dem Triadenzensus 104
4 Ein Beispiel mit hypothetischen Daten 109
5 Ein Beispiel mit empirischen Daten: European Song Contest 2011 und 2010 112
6 Zufallskritische Beurteilung des Triadenzensus 118
7 Lineare Funktionen des Triadenzensus 122
8 Abschließende Bemerkungen 130
Literatur 130
Anhang: Matrizen 132
Erhebung und Analyse egozentrierter Netzwerke 134
1 Einleitung 134
2 Erhebung 135
3 Datenorganisation 139
4 Auswertungsmöglichkeiten 142
5 Ausblick und Softwareentwicklungen 147
Literatur 149
Visuelle Erhebung von egozentrierten Netzwerken mit Hilfe digitaler Netzwerkkarten 152
1 Einleitung 152
2 Arten der Netzwerkanalyse 153
3 Visuelle Erhebungsmethoden 155
4 Graphische Elemente der Erhebung 156
5 Erhebung digitaler Netzwerkkarten mit VennMaker – ein Beispiel 159
6 Fazit 163
Literatur 165
Netzwerkanalysen in der Forschung – Zusammenfassung und Diskussion 168
1 Einleitung 168
2 Soziales Kapital 169
3 Wo gibt es Netzwerke? 170
4 Gesamt- und Teilnetzwerke 170
5 Triangulation 172
6 Ausblick 172
Literatur 173
Egozentrierte Netzwerkanalyse in der Gesundheitsforschung 174
1 Einleitung 174
2 Gesundheit und soziale Netzwerke 174
3 Netzwerkebenen 175
4 Empirische Untersuchung 178
5 Zusammenfassung und Fazit 184
Literatur 184
Netzwerkstruktur oder Beziehungsinhalt zur Erklärung intraorganisationaler Ergebnisse? Inhaltliche Differenzierung und Clusteranalyse arbeitsrelevanter Ties in egozentrierten Managernetzwerken 186
1 Einleitung 186
2 Netzwerkstruktur oder Beziehungsinhalt? 187
3 Methode 191
4 Resultate 195
5 Zusammenfassung und Diskussion 198
Literatur 200
Die Internationalisierung der Optischen Technologien – Das Anwendungsbeispiel einer qualitativen Netzwerkanalyse in der wirtschaftsgeographischen Internationalisierungsforschung 202
1 Einleitung 202
2 Internationalisierung und Netzwerke – eine theoretische Perspektive 203
3 Qualitative Netzwerkanalyse und methodisches Vorgehen 206
4 Netzwerkkonfigurationen im Internationalisierungsprozess 208
5 Zusammenfassung und Ausblick 211
Literatur 213
Deutschland auf dem Weg zum zweigliedrigen Schulsystem oder zu einer Schule für alle? – Policy-Netzwerke in der Bildungspolitik 216
1 Einleitung 216
2 Hauptschulen unter Druck 217
3 Veränderte Parteiendifferenz 220
4 Akteurskonstellationen im Policy-Netzwerk 224
5 Zusammenfassung und Ausblick 229
Literatur 231
Wie bedeutsam sind Schulentwicklungsnetzwerke? Eine Analyse netzwerkspezifischer Kooperationsbeziehungen im Rahmen der Schulentwicklungsinitiative „prima(r)forscher – Naturwissenschaftliches Lernen im Grundschulnetzwerk“ 234
1 Einleitung 234
2 prima(r)forscher – Naturwissenschaftliches Lernen im Grund-schulnetzwerk 235
3 Netzwerkanalytischer Bezugsrahmen 236
4 Die Untersuchung des Netzwerks prima(r)forscher 237
5 Die Bedeutsamkeit des Netzwerks prima(r)forscher im Fallkontrast 238
6 Zusammenfassung und Fazit 246
Literatur 247
Vernetzt für den Wandel? Netzwerke im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung unter der Lupe 250
1 Einleitung1 250
2 Praktische Relevanz und Hintergründe 251
3 Theoretischer Hintergrund 253
4 Forschungsdesign und qualitative Vorstudien 255
5 Quantitative Netzwerkanalyse 258
6 Ausblick 263
Literatur 264
Publikations- und Forschungsnetzwerke von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in der empirischen Bildungsforschung 268
1 Einleitung 268
2 Theoretische Ansätze: Sozialkapital und situiertes Lernen 269
3 Forschungsfragen zur Netzwerkgestalt und zum Lernumfeld 270
4 Die Forschungsmethode der sozialen Netzwerkanalyse und das Studiendesign 271
5 Stichprobe: Beschreibung der Akteursgruppe 272
6 Ergebnisse2 der egozentrierten sozialen Netzwerkanalyse 273
7 Zusammenfassung, Diskussion und Ausblick 277
Literatur 278
Netzwerke von Instrumentallehrkräften – Eine Untersuchung im Rahmen des Programms „Jedem Kind ein Instrument“ 280
1 Einleitung 280
2 Hintergrund 280
3 Forschungsfragen und Studiendesign 284
3 Ergebnisse 286
5 Ausblick 290
Literatur 291
Egozentrierte Netzwerkanalysen – Resümee und Perspektiven für Forschungsansätze im Bildungsbereich 294
Literatur 296

Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften
Sozialwissenschaften Pädagogik
ISBN-10 3-8309-7672-0 / 3830976720
ISBN-13 978-3-8309-7672-1 / 9783830976721
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