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Medien – Körper – Geschlecht

Diskursivierungen von Materialität
Buch | Softcover
290 Seiten
2012
transcript (Verlag)
978-3-8376-2084-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Medien – Körper – Geschlecht -
CHF 39,95 inkl. MwSt
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Diese Auswahl grundlegender Texte, die die enge Verbindung von Medien-, Körper- und Geschlechterdiskursen aufzeigt, leistet nicht weniger als eine Standortbestimmung poststrukturalistisch reformulierter soziologischer Theoriebildung.


Die westliche Moderne hat eine Gesellschaft erschaffen, in deren Zentrum der Anspruch auf Emanzipation steht. Diese Freisetzungsprozesse erweisen sich jedoch als ambivalent: Einerseits produziert die gewonnene Freiheit Unsicherheit, andererseits entstehen neue Kontrollkreisläufe und subjektivierende Machtdispositive. Auch die Geschlechterordnung unterliegt diesen Prozessen. Die Kategorien »männlich«/»weiblich« verweisen immer weniger auf »natürliche« soziale Orte und Rollen. Die Beiträge des Bandes forschen Prozessen nach, in denen Selbst- und Körperbilder, Rollen, Normen und Handlungsweisen (re-)produziert werden. Dabei erweist sich, dass diese Prozesse in einem komplexen Verhältnis zu medialen Darstellungen und Diskursen stehen.

Birgit Riegraf (Dr. phil.) ist Professorin für Allgemeine Soziologie an der Fakultät für Kulturwissenschaften und Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Qualitätsmanagement der Universität Paderborn. Ihre Forschungsgebiete sind Theorien und Methodologie der Frauen- und Geschlechterforschung, Organisations-, Arbeits- und Industriesoziologie, Gerechtigkeits- und Staatsforschung.

Dierk Spreen (PD Dr. phil.), geb. 1965, lehrt Gesellschaftswissenschaften im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). Er ist Mitarbeiter am Lehrstuhl für Unternehmenskommunikation an der Universität der Bundeswehr in München und Lehrbeauftragter im Studiengang Mensch-Technik-Interaktion an der Hochschule Magdeburg-Stendal (h2). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Kommunikation, Politische Ökonomie, Sicherheit & Militärsoziologie, Raumfahrt, Ethik der Automation und Cyborgkultur.

Sabine Mehlmann (Dr. phil.), Sozialwissenschaftlerin, ist Programmkoordinatorin des Gleichstellungkonzepts im Büro der Frauenbeauftragten der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Biopolitik, Männlichkeitsforschung, Bildung und Geschlecht.

»Freiheit wird in der westlichen Moderne als höchstes Gut verteidigt und der Begriff hat einen zentralen Stellenwert in religiösen, politischen und privaten Diskursen. Die Aufsätze [...] zeigen, wie ambivalent diese vermeintliche Freiheit ist.«

Fiona Sara Schmidt, an.schläge, 3 (2013) 20130301

»Freiheit wird in der westlichen Moderne als höchstes Gut verteidigt und der Begriff hat einen zentralen Stellenwert in religiösen, politischen und privaten Diskursen. Die Aufsätze [...] zeigen, wie ambivalent diese vermeintliche Freiheit ist.«

Besprochen in:GMK-Newsletter, 1 (2013)GMK-Newsletter, 3 (2013)Impu!se, 80 (2013)

Erscheint lt. Verlag 7.8.2012
Reihe/Serie Sozialtheorie
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 148 x 225 mm
Gewicht 456 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Medienwissenschaft
Sozialwissenschaften Soziologie Allgemeines / Lexika
Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Schlagworte Body • Emanzipation • Geeignet für BA- und MA-Studiengänge der Sozial- • Gender • Gender Studies • Geschlecht • Geschlechterordnung • Heteronormativität • Körper • Körper(-soziologie) • Kultur- und Medienwissenschaften • media • Media Studies • Medien • Mediensoziologie • Medienwissenschaft • Norm • Rolle • Sociology • Sociology of Media • Soziologie
ISBN-10 3-8376-2084-0 / 3837620840
ISBN-13 978-3-8376-2084-9 / 9783837620849
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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