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Sexarbeit als transnationale Zone der Prekarität (eBook)

Migrierende Sexarbeiterinnen im Spannungsfeld von Gewalterfahrungen und Handlungsoptionen
eBook Download: PDF
2011
241 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-94067-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Sexarbeit als transnationale Zone der Prekarität - Maritza Le Breton
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Dr. Maritza Le Breton ist Professorin an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Dr. Maritza Le Breton ist Professorin an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Danksagung 5
Inhaltsübersicht 7
Inhaltsverzeichnis 8
Zusammenfassung 12
Teil I:Einleitung und Problemstellung 14
1 Ausgangslage und Fragestellung 15
1.1 Relevanz des Themas für die Soziale Arbeit 23
1.2 Hinweise zum Arbeitsaufbau 24
Teil II:Charakterisierungdes Phänomens Sexarbeitim Kontexttransnationaler Migration 28
2 Theoretische und empirische Grundlagen zu Migration 29
2.1 Begriffliche Eingrenzung und empirische Befunde 29
2.2 Feminisierung der Migration 32
2.3 Exkurs: Migrationspolitische Bedingungen in der Schweiz 38
2.3.1 Grenzziehungen für MigrantInnen aus so genannten Drittstaaten 39
2.3.2 Geschlechtsspezifische Benachteiligungen im Aufenthaltsrecht 41
3 Das Sexgewerbe im europäischen und schweizerischen Kontext 43
3.1 Allgemeine Betrachtungen 43
3.2 Theoretische und gesellschaftliche Verortung der Prostitution21 45
3.3 Prostitutionspolitik 49
3.4 Begriffsbestimmung und rechtliche Grundlagen auf Bundesebene 50
3.5 Rechtliche Unterschiede zwischen „legalen“ und „illegalen“ Sexarbeiterinnen 54
3.5.1 Spezifische rechtliche und behördliche Aspekte zur Prostitutionim Kanton Basel-Stadt 56
3.5.2 Die Frage der Priorisierung zwischen Opferschutz und Migrationsgesetz 60
4 Gewalt 61
4.1 Begriffsbestimmung 61
4.2 Gewalt gegen Frauen 63
4.3 Gewalt gegen Sexarbeiterinnen 64
Teil III:Theoretischer Kontext 67
5 Bezugsrahmen zur Erklärung sozialer Ungleichheit und von Strukturmerkmalen sozialer Ausschließung 68
5.1 Konturen sozialer Ungleichheit 69
5.2 Die Intersektionalitätsdebatte – Ein Umriss 75
5.3 Achsen sozialer Ungleichheit 78
5.3.1 Nationalstaat und BürgerInnenrechte 79
5.3.2 Geschlecht 83
5.3.3 Rassisierung, Kulturalisierung und Ethnisierung 90
5.3.4 Ethnisierung von Geschlecht 96
5.3.5 Zwischenfazit 99
6 Zwischen Objekt und Subjekt: „Epistemologische Transformation“ zur AkteurInnenund Handlungs-analyse unter Berücksichtigung von 102
6.1 Allgemeine Betrachtungen 102
6.2 Theoretische Grundlinien zum Konzept der Handlungsfähigkeit 104
Teil IV:Empirische Untersuchung 110
7 Methodisches Vorgehen 111
7.1 Grundsätzliche Überlegungen und Herausforderungen 111
7.2 Generierung des Datenmaterials: Auswahl der Befragten und Durchführung der Interviews 114
7.2.1 Das problemzentrierte Interview 116
7.2.2 Allgemeine Betrachtungen zum Erhebungsverfahren 117
7.3 Auswertungsverfahren: 119
8 Migrierende Sexarbeiterinnen im Fokus der Betrachtung 123
8.1 Einblicke in die Lebensund Arbeitssituation migrierender Sexarbeiterinnen 123
8.2 Falldarstellungen:Vielfältige und ambivalente Verhältnisse in der globalisierten sexuellen Ökonomie 126
8.2.1 Naomi – Karriereverlauf im Spannungsverhältnis von Zwangund Selbstbestimmung 126
8.2.1.1 Biographische Aspekte 126
8.2.1.2 Gewalterlebnisse – Von Grenzüberschreitungen und fehlendem Respekt 129
8.2.1.3 Handlungsstrategien – „Für mich ist die Prostitution ein Beruf“ 132
8.2.2 Lea – „Grundregeln ermöglichen das Überleben im Milieu“ 134
8.2.2.1 Biographische Aspekte 134
8.2.2.2 Gewalterlebnisse – Abwertung und Degradierung zum Sexualobjekt 137
8.2.2.3 Handlungsstrategien – Grund- und Arbeitsregeln als Ordnungen fürSchutz und Sicherheit 138
8.2.3 Andrea – Anpassung im Spannungsverhältnis von Distinktion undemotionaler Erschöpfung 141
8.2.3.1 Biographische Aspekte 141
8.2.3.2 Von einzelnen Gewalterlebnissen und gesundheitlichen Problemen 143
8.2.3.3 Handlungsstrategien – Vernünftiges Handeln und Grenzsetzungendurch die Markierung von Tabuzonen 146
8.2.4 Tina – Subjektkonstitution im Kontext „authentischer Erfahrungen“53 148
8.2.4.1 Biographische Aspekte 148
8.2.4.2 Gewalterlebnisse – „Raubüberfälle und Vergewaltigungenin Basler-Thai-Salons“ 150
8.2.4.3 Handlungsstrategien – Erfahrung als Ressource und Wissensquelleim Umgang mit erschwerten Verhältnissen 153
8.2.5 Zwischenfazit: Transversale Aspekte 155
9 Zum Spannungsfeld von Gewalterfahrungen und Handlungsoptionen 159
9.1 Konstitution von Gewaltund Abhängigkeitsverhältnissen im Kontext von Sexarbeit 159
9.1.1 Freier als Akteure von Gewalt 159
9.1.2 Gewalt und Abhängigkeiten durch Bar- und Studio-/Salonpersonal 165
9.1.3 Ambivalentes Beziehungsgeflecht zwischen Arbeitskolleginnen 169
9.2 Von der symbolischen Gesellschaftsordnung zu struktureller Gewalt und Ausbeutungsverhältnissen 171
9.2.1 Illegalität und fremdbestimmte Arbeitsverhältnisse 172
9.2.2 Zwang zum Alkoholkonsum 177
9.2.3 Erfahrungen mit Rassismus 179
9.3 Handlungsoptionen migrierender Sexarbeiterinnen im Rahmen von Gewalt und strukturellen Bedingtheiten 181
9.3.1 Ein foucaultscher Blick auf die Konstitutionsbedingungen des Subjekts 181
9.3.2 Strategien zum Umgang mit Gewalterfahrungen und zur Arbeitsgestaltung 184
9.3.2.1 Management des Arbeitskontextes 185
9.3.2.2 Individuelle Schutzmechanismen 186
9.3.2.3 Kollektive Kontrolle 189
9.3.2.4 Rekurs auf externe Ressourcen 191
9.3.2.5 Normalisierung und Relativierung von Gewaltverhältnissen 192
9.4 Zwischenfazit 193
Teil V:Fazit und Schlussbetrachtungen 197
10 Schlussbetrachtungen: Sexarbeit als transnationale Zone der Prekarität 198
Ausblick 205
Literaturverzeichnis 208
Internetquellen und weitere Materialien 220
Anhang 223

Erscheint lt. Verlag 13.7.2011
Zusatzinfo 241 S.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Agency • Frauenmigration • Intersektionalität • Soziale Ungleichheit • Soziologie
ISBN-10 3-531-94067-8 / 3531940678
ISBN-13 978-3-531-94067-0 / 9783531940670
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