Hitlers Tor zum Atlantik
Die deutschen Marinestützpunkte in Frankreich 1940–1945
Seiten
2012
Links, Christoph, Verlag
978-3-86153-672-7 (ISBN)
Links, Christoph, Verlag
978-3-86153-672-7 (ISBN)
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Nationalsozialistischer Größenwahn an Frankreichs Atlantikküste - die politische Geschichte der gigantischen U-Boot-Bunker in Brest, Lorient, Saint Nazaire, La Pallice und Bordeaux
Nachdem die Wehrmacht im Mai 1940 Frankreich überfallen hatte und schnell bis in den Westen vorgestoßen war, erhielt die deutsche Kriegsmarine ihren lang ersehnten Zugang zum Atlantik. In Brest, Lorient, St. Nazaire, La Pallice und Bordeaux baute sie die bestehenden Häfen zu Stützpunkten aus. 45 000 Arbeiter der Organisation Todt ließen dort gewaltige Bunkeranlagen entstehen, in denen bis zu 20 U-Boote gleichzeitig gewartet und repariert werden konnten. Die Bunker waren so massiv, dass sie die alliierten Bombardierungen nahezu unbeschadet überstanden, während die Städte um sie herum in Trümmer fielen.
Der Marinehistoriker Lars Hellwinkel schildert die Geschichte dieser Stützpunkte von ihrer Entstehung 1940 bis zu ihrem Untergang 1944/45 und auch ihre Nachnutzung. Dabei behandelt er zugleich das ambivalente Verhältnis der französischen Bevölkerung zu den deutschen Besatzern.
Nachdem die Wehrmacht im Mai 1940 Frankreich überfallen hatte und schnell bis in den Westen vorgestoßen war, erhielt die deutsche Kriegsmarine ihren lang ersehnten Zugang zum Atlantik. In Brest, Lorient, St. Nazaire, La Pallice und Bordeaux baute sie die bestehenden Häfen zu Stützpunkten aus. 45 000 Arbeiter der Organisation Todt ließen dort gewaltige Bunkeranlagen entstehen, in denen bis zu 20 U-Boote gleichzeitig gewartet und repariert werden konnten. Die Bunker waren so massiv, dass sie die alliierten Bombardierungen nahezu unbeschadet überstanden, während die Städte um sie herum in Trümmer fielen.
Der Marinehistoriker Lars Hellwinkel schildert die Geschichte dieser Stützpunkte von ihrer Entstehung 1940 bis zu ihrem Untergang 1944/45 und auch ihre Nachnutzung. Dabei behandelt er zugleich das ambivalente Verhältnis der französischen Bevölkerung zu den deutschen Besatzern.
Jahrgang 1974; Französisch- und Geschichtsstudium in Brest und Kiel; 2003–06 Stipendiat des Centre d'Études d'Histoire de la Défense (CEHD) und des Deutschen Historischen Instituts in Paris; 2006 Promotion; 2008–09 wiss. Mitarbeiter am Kieler Schifffahrtsmuseum; seit 2009 lebt und arbeitet er in Stade bei Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zu militärgeschichtlichen Themen, zuletzt: 'Der deutsche Kriegsmarinestützpunkt Brest' (Bochum 2010).
| Erscheint lt. Verlag | 9.7.2012 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 153 schw.-w. Abb. Ktn. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 250 mm |
| Gewicht | 950 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► 20. Jahrhundert bis 1945 |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Theorie | |
| Schlagworte | Adolf Hitler • Atlantikküste • Besatzung • Bordeaux • Brest • Bunker • Deutsche Besatzung • Deutschland • Entsehung • Ernst Schirlitz • Frankreich • Frankreich, Geschichte; Militär-/Kriegs-Geschichte • Fritz Todt • Geschichte 1940-1945 • Karl Dönitz • Kriegsmarine • Kriegsmarinewerften • Kulturstätten • La Pallice • Lorient • Marine • NS-Regime • Nutzung • Organisation Todt • Schiffahrt • Seekrieg 1939-1945 • St. Nazaire • U-Boot-Bunker • U-Boote • Wehrmacht • Zweiter Weltkrieg |
| ISBN-10 | 3-86153-672-2 / 3861536722 |
| ISBN-13 | 978-3-86153-672-7 / 9783861536727 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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