Skandale (eBook)
315 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-93264-4 (ISBN)
Dr. Christer Petersen ist Juniorprofessor für Angewandte Medienwissenschaften an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus.
Kristin Bulkow, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau.
Dr. Christer Petersen ist Juniorprofessor für Angewandte Medienwissenschaften an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus.Kristin Bulkow, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau.
Inhalt 5
Skandalforschung: Eine methodologische Einführung 8
DER FORSCHUNGSSTAND 10
Konstituenten des Skandals 10
Inhalt des Skandals 11
Skandalisierung als Kommunikationsverfahren 13
Skandale als Forschungsgegenstand 16
DER BAND 17
Geschichte und Politik des Skandals 18
Medienskandale und Skandalmedien 19
Skandalkultur und die Kunst der Provokation 20
Literatur 21
Geschichte und Politik des Skandals 25
Kampf um Normen: Skandale in historischer Perspektive 26
WAS SIND SKANDALE? BEGRIFFLICHE ANNÄHERUNGEN IN HISTORISCHER PERSPEKTIVE 27
SKANDALFORSCHUNG IN HISTORISCHER PERSPEKTIVE 31
Skandale und Normenwandel 32
Skandale und Medienwandel 33
Skandale und der Wandel der Öffentlichkeit 35
Skandale und Emotionsgeschichte 37
HISTORISCHE BEDINGUNGEN UND MERKMALE VON SKANDALEN 38
FAZIT 42
Literatur 43
Hermes, Erzberger, Zeigner: Korruptionsskandale in der Weimarer Republik 46
Hermes 47
Erzberger 49
Zeigner 52
Die Fälle Hermes, Erzberger und Zeigner als Skandale 54
Auslöser und Motive der Skandalierung 56
Auswirkungen der Skandalierung 59
Literatur & Quellen
Von der Möglichkeit eines Neuanfangs: Der politische Skandal und Hannah Arendts Gesellschaftskritik 63
THEORETISCHE GRUNDANNAHMEN 64
Lebendigkeit und Arbeit 65
Pluralität und Dignität des Handelns 66
HANNAH ARENDTS GESELLSCHAFTSKRITIK 68
DER POLITISCHE SKANDAL AUS GESELLSCHAFTSKRITISCHER PERSPEKTIVE 71
Der politische Skandal als Konsumgut 71
Der politische Skandal in der Kulturindustrie 73
Der politische Skandal als Katalysator 78
FAZIT 80
Literatur 81
Sloterdijk-Debatte 2.0: ‚Skandalöse‘ Anthropologie im diskursiven Spannungsfeld von Biotechnologie, Ökonomie und Zukunftsangst 82
Die Sloterdijk-Debatte 84
Vom Gen zum genetischen Risiko 90
Sloterdijk, Anthropotechnik und das unternehmerische Selbst 93
Literatur 97
Determinanten von Skandalisierung in der politischen Auslandsberichterstattung: Eine empirische Analyse 100
Skandale, Medienskandale & Skandalisierung
Skandalisierung der Auslandsberichterstattung – Ein Erklärungsansatz 106
Anlage der empirischen Studie 110
Ergebnisse 112
Fazit und Diskussion 118
Literatur 119
Medienskandale und Skandalmedien 123
Skandal, medialisierter Skandal, Medienskandal: Eine Typologie öffentlicher Empörung 124
Was ist Skandalforschung? 124
Publikum und Skandalpersonal 128
Funktionen von Skandalen und Medienskandalen 130
Funktionale Phasen der Distinktion 134
Skandalisierung als erzählerisches Konstrukt 137
Repräsentation der Moral, Werte und sozialen Normen 139
Die politische Dimension von Medienskandalen 142
Die soziale Relevanz von Medienskandalen 144
Literatur 147
Skandale im Spiegel der Zeit: Eine quantitative Inhaltsanalyse der Skandalberichterstattung im Nachrichtenmagazin Der Spiegel 149
SKANDALE AUS DER PERSPEKTIVE DER NACHRICHTENWERTFORSCHUNG 150
FORSCHUNGSLEITENDE FRAGEN 151
METHODE UND DESIGN 152
ERGEBNISSE 155
Art des Skandals 156
Skandalierter 159
Skandalierer 162
DISKUSSION UND FAZIT 164
Literatur 165
Reich-Ranicki, Heidenreich und der Deutsche Fernsehpreis 2008: Quantitativ-qualitative Inhaltsanalyse eines Medienskandals1 168
STRUKTUR VON MEDIENSKANDALEN 170
QUANTITATIVE ANALYSE 172
Bewertungsdynamik: zeitliche und inhaltliche Dimension 174
Tenor der Berichterstattung 178
Bewertung der Skandalierer 180
QUALITATIVE ANALYSE 186
Rhetorik des Skandals 186
Dynamik des Skandals 189
Ökonomie des Skandals 192
Literatur 194
„Im Klub der Spritzensportler“ –Medienlinguistische Beobachtungen zur kontrastivenAnalyse von Dopingskandalen 197
Kontrastive Skandalanalyse – Methodologische Überlegungen 198
Dopingskandale als Medienskandale 200
Dopingskandale im deutsch-englischen Vergleich 203
Journalistische Normen oder gesellschaftliche Normen? 210
Sphere of Consensus als integratives Erklärungsmodell 213
Schlussbemerkung: Kontrastive Skandalanalyse als Fenster zu verschiedenen Ebenen sozialer Ordnung 214
Literatur 214
Unfundiert, tendenziös und unnötig verletzend. GeenStijl – Das Medium ist der Skandal 217
Publizistische Brandsätze 218
Reproduktion der Möglichkeit von Reproduktion 220
Selbstskandalisierung 223
GeenStijl 225
PowNed 229
Skandalmedium? 231
Literatur & Quellen
Skandalkultur und die Kunst der Provokation 237
Kunst und Spektakel: Skandale im Beziehungsraum zwischen Literatur und Macht 238
I 239
II 242
III 248
Literatur 249
„Das Herz ist vor allem trügerisch“ –Inszenierung von sexuellem Missbrauch in J.T. LeroysSarah und Andrew Jareckis Capturing the Friedmans 251
I 253
II 258
III 262
Literatur & Quellen
Frauenmord und Skandal viral – Young British Art. Ein Fallbeispiel 265
Literatur & Quellen
God Save the Queen: Zur gesellschaftlichen Funktionvon Popskandalen im Vereinigten Königreich 286
Von den Beatles ... 286
... über die Sex Pistols … 293
... zu Lady Gaga 297
Schlussfolgerungen 299
Literatur & Quellen
| Erscheint lt. Verlag | 28.4.2011 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 315 S. 34 Abb. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Kommunikationswissenschaft |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung | |
| Schlagworte | Kommunikation • Kunst • Massenmedien • Politik • Provokation |
| ISBN-10 | 3-531-93264-0 / 3531932640 |
| ISBN-13 | 978-3-531-93264-4 / 9783531932644 |
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