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Empirie der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (eBook)

Holger Schmidt (Herausgeber)

eBook Download: PDF
2010
289 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-92714-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Empirie der Offenen Kinder- und Jugendarbeit -
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Offene Kinder- und Jugendarbeit unterliegt periodisch auftretender Kritik durch Politik und Öffentlichkeit. Aus diesem Anlass ist es seitens der Disziplin höchste Zeit, sich der empirischen Erkenntnisse und Möglichkeiten des Handlungsfeldes der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu vergegenwärtigen. Der Sammelband betrachtet eingehend die Forschungen zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Im Zentrum steht eine umfassende systematische Darstellung der empirischen Erkenntnisse der letzten 60 Jahre, die den anderen Autorinnen und Autoren zur Verfügung gestellt und als Diskussionsgrundlage für die jeweiligen Artikel verwendet wird.

Holger Schmidt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund, Fakultät Erziehungswissenschaft und Soziologie, Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der frühen Kindheit (ISEP).

Holger Schmidt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund, Fakultät Erziehungswissenschaft und Soziologie, Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der frühen Kindheit (ISEP).

Inhalt 5
Einleitung 7
Literatur 10
I Die empirischen Erkenntnisse zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit 11
Zum Forschungsstand der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 12
Einleitung 12
Studienübersicht 13
1 Einrichtungen und Strukturen 16
2. Besucher/innen 44
3. Pädagogische Interaktion und Wirkung 72
4 Tabellarische Systematisierung 92
Literatur 109
II Die empirischen Erkenntnisse zwischen theoretischen, normativen Ansprüchen und Praxisbezügen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 127
Demokratiebildung: Auftrag und Realität in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 128
Der Auftrag: Demokratiebildung 128
Strukturelle Potenziale und Probleme von Demokratiebildung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 131
Demokratiebildung im Spiegel der Empirie 134
Den Auftrag ernst nehmen und Potenziale der Demokratiebildung nutzen 137
Literatur 140
Aus der Gewalt Jugendlicher resultierende Konsequenzen für die Praxis der offenen Jugendarbeit 144
1. These: Offene Jugendarbeit leistet einen Beitrag zur Förderung der Bereitschaft zur Normeinhaltung durch sich abweichend verhaltende oder delinquente Jugendliche 145
2. These: Die Geschichte des Scheiterns einer Vielzahl von Projekten „akzeptierender Jugendarbeit“ verweist auf eine problematische Traditionslosigkeit von Theorie und Praxis der offenen Jugendarbeit 146
3. These: Offene Jugendarbeit hat ungeachtet der häufig vorgetragenen Kritik an der vielerorts vorhandenen Dominanz von Migrantenjugendlichen in der gezielten und nachhaltigen Arbeit mit diesen eine gewaltreduzierende Funktion 149
4. These: Wenn jugendliche BesucherInnen sich mit ihrer Einrichtung identifizieren, reduziert dies Gewalt gegen Sachen und Personen in den Häusern 150
5. These: Die Beteiligung von Besucherinnen und Besuchern an Programmen und Maßnahmen offener Jugendarbeit hat in der Vergangenheit vielfältige gewaltpräventive Wirkungen entfaltet 151
6. These: Dass nur ein sehr geringer Anteil aktenkundiger Gewalt in Jugendfreizeiteinrichtungen stattfindet, kann als Erfolg ihrer Pädagogik gewertet werden 152
Literatur 153
Sozialraumorientierung zwischen Anspruch und Wirklichkeit 155
Einleitung 155
1 „Sozialraumarbeit“ in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 156
2 Nutzung der Offenen Jugendarbeit unter sozialräumlichen Aspekten 165
3 Die Notwendigkeit der Entwicklung einer intensiven Praxisforschung 170
Literatur 172
Genderperspektiven in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Erkenntnisse aus der Forschung für die Praxis und für die normativen Vorgaben der Disziplin 174
1 Zusammenstellung der genderrelevanten Ergebnisse 175
2 Genderperspektiven auf die Praxis und die Theorieentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 177
2.1 Offene Kinder- und Jugendarbeit erreicht Jungen und Mädchen quantitativ gleichermaßen 177
2.2 Offene Kinder- und Jugendarbeit bietet Mädchen + Jungen Raum, Zeit und Beziehung, um ihr doing gender reflektieren, bewusst gestalten odere xperimentell erleben zu können. 178
2.3 Offene Kinder- und Jugendarbeit bietet Mädchen und Jungen geschlechtshomogene und -heterogene Räume, Settings, Gruppen, um eigenes und fremdes, Gleichheit und Differenz genießen und verhandeln zu können. 179
2.4 In der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen die Geschlechterbilder der PädagogInnen zur Diskussion 180
2.5 Die Offenen Kinder- und Jugendarbeit nimmt offenen und subtilen Sexismusin den Blick 181
Literatur 182
Offene Kinder- und Jugendarbeit als Bildung 184
Empirische Erkenntnisse und konzeptionelle Orientierungen in der Blütezeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 184
Bildung in der Selbstvergewisserung Offener Kinder- und Jugendarbeit an der Jahrtausendwende 185
Der andere Blick auf Bildung nach dem sogenannten PISA-Schock 187
Die Profilierungsversuche eines eigenen Bildungskonzeptes Offener Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der Ganztagsschuldebatte 188
Bildung und Selbstorganisation 190
Informelle Bildung und Offene Kinder- und Jugendarbeit 191
Literatur 192
III Erkenntnisinteresse, Verwertung und Methodologie einer Kinder- und Jugendarbeitsforschung 196
Was misst und was nützt empirische Jugendarbeitsforschung? 197
1 Was veranlasst und motiviert Jugendarbeitsforschung? 197
1.1 Jugendarbeitsforschung als Bildungsforschung? 199
1.2 Jugendarbeitsforschung als sozial- und kriminalpolitische Strategie 202
2 Was kann in der Jugendarbeit wie erforscht werden? 204
Literatur 208
Forschungsperspektiven auf und für die offene Jugendarbeit 211
1 Funktionen von Forschung 212
2 Forschungsperspektiven 220
2.1 Strukturen als Möglichkeitsräume 221
2.2 Nutzerperspektive und Bedarfe 223
2.3 Tatsächliche Nutzungsformen und Nutzungszwecke 225
2.4 Pädagogische Prozesse 225
2.5 Gesellschaftliche Funktionen der offenen Jugendarbeit 226
3 Ausblick 228
Literatur 229
Forschende Zugänge zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit 232
1 Was ist Kinder- und Jugendarbeitsforschung? 234
2 Theoretische Bezugspunkte einer Kinder- und Jugendarbeitsforschung 238
3 Kinder- und Jugendarbeitsforschung als (performative) Bildungsforschung 240
4 Qualitativ-rekonstruktive Zugänge 247
5 Quantitative Zugänge 250
6 Rekonstruktive Kinder- und Jugendarbeitsforschung 251
7 Evaluations- und Wirkungsforschung 254
8 Kurzes Fazit 255
Literatur 255
Möglichkeiten und Grenzen quantitativer Forschung 262
Einleitung 262
1 Bedeutungsgewinn von quantitativen Daten 263
1.1 Empirische Wende in der Praxis – Beispiel kommunale Jugendhilfeplanung 264
1.2 Empirische Daten als Fundament für den politischen Raum 265
1.3 Hoher Stellenwert quantitativer Forschung 266
2 Amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik als institutionalisierte Forschung – Möglichkeiten und Grenzen 267
2.1 Informationsgehalt und Erkenntnispotenzial 268
2.2 Kritikpunkte und Weiterentwicklungsmöglichkeiten 272
3 Beitrag der amtliche Statistik zur empirischen Forschung – ein Resümee 276
Literatur 277
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren 280

Erscheint lt. Verlag 31.12.2010
Zusatzinfo 289 S.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Psychologie
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Schlagworte Erziehungswissenschaft • Ethnografie • Forschungsmethodologie • Geschichte • Pädagogik
ISBN-10 3-531-92714-0 / 3531927140
ISBN-13 978-3-531-92714-5 / 9783531927145
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