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Soziallandschaften (eBook)

Perspektiven Sozialer Arbeit als Profession und Disziplin
eBook Download: PDF
2011 | 2011
377 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-92773-2 (ISBN)

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Soziallandschaften -
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Dr. Helmut Spitzer ist Professor für Soziale Arbeit am Studienbereich Soziales der Fachhochschule Kärnten.
Dr. Hubert Höllmüller ist Professor für Wissenschaftstheorie und Soziale Arbeit am Studienbereich Soziales der Fachhochschule Kärnten.
Dr. Barbara Hönig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienbereich Soziales der Fachhochschule Kärnten.

Dr. Helmut Spitzer ist Professor für Soziale Arbeit am Studienbereich Soziales der Fachhochschule Kärnten. Dr. Hubert Höllmüller ist Professor für Wissenschaftstheorie und Soziale Arbeit am Studienbereich Soziales der Fachhochschule Kärnten.Dr. Barbara Hönig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienbereich Soziales der Fachhochschule Kärnten.

Inhaltsverzeichnis 6
Geleitwort 9
Soziallandschaften und Soziale Arbeit: Einleitende Bemerkungen 10
1 Intro 10
2 Zum Begriff der Soziallandschaften 11
3 Diskussionsforum: Ist Soziale Arbeit eine Wissenschaft? 13
4 Theoretische Diskurse, gesellschaftspolitische Perspektiven 15
5 Handlungsfelder, Professionsbezüge, Methodenfragen 17
6 Forschungsprojekte und internationale Wissenschaftskooperationen 21
Literatur 22
Teil 1Diskussionsforum:Ist Soziale Arbeit eine Wissenschaft? 24
Soziale Arbeit – eine Wissenschaft? 25
Sozialarbeitswissenschaft? 34
Ist Soziale Arbeit eine Wissenschaft? 36
Plädoyer für eine sozial-anthropologisch inspirierte Praxiswissenschaft der Sozialen Arbeit 40
Diskussionsforum: Literatur 47
Teil 2Theoretische Diskurse,gesellschaftspolitische Perspektiven 50
Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen Sozialer Arbeit in Österreich 51
1 Einleitung 51
2 Eine radikal veränderte Ausbildungslandschaft 51
3 Herausforderungen im Bereich Wissenschaft und Forschung 54
4 Prekäre Arbeits(markt)verhältnisse und Praxisbezüge 57
5 Privatisierung von sozialen Risiken und Ökonomisierung der Sozialen Arbeit 59
Literatur 62
Wissenschaftstheorie und Soziale Arbeit 65
1 Die Problematik der Theorie-Praxis-Unterscheidung 66
2 Der reale Gegensatz von Reflexion und Handeln 68
3 Die drei Arten von Theorie 69
3.1 Alltagstheorien 70
3.2 Professionstheorien 71
3.3 Wissenschaftliche Theorien 72
Literatur 74
Grundorientierungen der Sozialen Arbeit 75
1 Rückblick: Sozialarbeit und Sozialpädagogik 75
2 Theoriebildung zu Sozialer Arbeit 77
3 Soziale Arbeit als Disziplin 80
4 Paradigmatische Erweiterung der Sozialen Arbeit: Gestaltung des Sozialen 82
Literatur 84
Subsidiarität und Sozialwirtschaft – Organisationen Sozialer Arbeit zwischen Gemeinnützigkeit und Markt 86
1 Privatisierung? 88
2 Soziale Arbeit und Soziale Dienste – unzulänglich, intransparent, ausufernd, kostentreibend? 91
2.1 Die Selbsthilfebewegung 92
2.2 Stimmt der Preis? Das „Wohlfahrtskartell“ 93
2.3 Von der Subsidiarität zum aktivierenden Staat 95
3 Ausblick: Soziale Dienste als soziale Infrastruktur 98
Literatur 103
„Menschenflüstern“. Über das Ethische in helfenden Beziehungen der Sozialen Arbeit 106
1 Mobilisierung der Ethik zur Bekämpfung gesellschaftlicher Hyperkomplexität 107
2 Drei Ethiken der Alterität 109
2.1 Gefährdetes Leben (Butler) 109
2.2 Die Unmöglichkeit zu töten (Lévinas) 111
2.3 Erst einmal eine rauchen (Žižek) 113
3 Menschenflüstern oder die Negativität der moralischen Verpflichtung in der Sozialen Arbeit 116
Literatur 119
Soziologische Perspektiven auf Gender und Diversity in der Sozialen Arbeit 121
1 Einleitung 121
2 Was ist Gender und Diversity? 122
3 Gender und Diversity in der Sozialen Arbeit 123
4 Der Erkenntnisgewinn einer soziologischen Perspektive 127
4.1 Gender und Diversity als Ausgangspunkt theoretischen Denkens und alsMacht- und Herrschaftsanalyse 128
4.2 Soziologisches Denken als Kritik: Rhetorische Modernisierung in derProfessionalisierung Sozialer Arbeit? 130
4.3 Geschlechtskritische Ideologie- und Institutionenanalyse 132
Literatur 133
Phantasmatische Verkoppelungen von Sozialem und Biologischem durch „Bio-Technik“. Überlegungen zu einem sozialarbeits-wissenscha 138
1 Einleitendes 138
2 Phantasmatische von Sozialem und Biologischem durch 141
3 Was kommt von mir und was vom Medikament? 142
4 Lebensweltorientierung: 146
5 Überlegungen zu einem sozialarbeitswissenschaftlichen Technikbegriff 147
6 Schluss 150
Literatur 151
Verstehen Sie? – Lexikalische Überlegungen zur FachspracheSozialer Arbeit in mehrsprachigen Settings 154
1 Einleitung 154
2 False Cognates 155
3 Semantische und pragmatische Dimensionen des Lexikons 156
4 Morphologische Dimensionen des Lexikons 158
5 Weitere interlinguale Beobachtungen 159
6 Innersprachliche Bedeutung 161
7 Ausbildungsangebote und Handlungsanweisungen 162
8 Zusammenfassung 163
Literatur 164
Teil 3Handlungsfelder, Professionsbezüge,Methodenfragen 165
Schulversagen, Neue Mittelschule und Ganztagsbildung 166
1 Institutionelle Ursachen und intersubjektive Gründe des Schulversagens 167
1.1 Schulversagen als mangelnde Abstimmung zwischen Bildungs- undBeschäftigungssystem 167
1.2 Schulversagen als Folge unzureichenden Lebensweltbezuges desUnterrichts 168
1.3 Schulversagen als Moment des bildungsbiografischen Scheiterns 170
2 Die „Neue Mittelschule“ als inklusive Organisationsform von Entwicklung und Lernen 171
3 Ganztagsbildung und Schulsozialarbeit 173
3.1 Schulische Tagesbetreuung als „Zeitraum“ zur sozialpädagogischenProfilbildung 173
3.2 Schulsozialarbeit als Beitrag zur inneren Schulreform 177
Literatur 180
„Bildung“ als Leitbegriff der konzepttheoretischen Begründung einer schulbezogenen Jugendarbeit1 182
1 Ausgangssituation 182
2 Die beiden Sozialisationsfelder Jugendarbeit und Schule im Vergleich 183
3 Bildung aus der Sicht der Jugendarbeit 187
4 Bildung aus der Sicht der Schule 190
5 Zusammenfassung 193
Literatur 197
Handlungsfelder der Kindheit im Diskurs mit theoretischen Ansätzen der Sozialen Arbeit. Irritationen und Korrelationen 199
1 Vom Vorverständnis zum wissenschaftlichen Wissen 199
2 Von der Mehrdeutigkeit des Wissens zu den Handlungsfeldern der Kindheit 200
3 Expertisen eröffnen ein Handlungsfeld: Vier Ebenen von Erziehung und Bildung im Sozialraum 202
3.1 Erste Ebene: Problem- und Krisenzonen der Kinder im Sozialraum 202
3.2 Zweite Ebene: Verantwortliche Antworten 203
3.3 Dritte Ebene: Demokratisierung „von unten“ (Bildungs- undOrientierungspläne) 204
3.4 Vierte Ebene: Förderliches Bilden und Vertrauen 205
4 Praxisbezogenes forschendes Lernen: Vom „Feld“ zur Erkenntnis und zurück 206
5 Von der Erkenntniskritik zu drei theoretischen „Ansätzen“ der Sozialen Arbeit 212
5.1 Der postmodernde Ansatz: Eine vernetzte und förderliche Kultur desAufwachsens in Familien (Heiko Kleve) 212
5.2 Der resilienzorientierte Ansatz (Margherita Zander) 213
5.3 Der sozialphilosophische Ansatz: Wechselseitiges Anerkennen (GerhardGamm) 215
6 Schluss 216
Literatur 217
Jugendgewalt1 220
1 Vorbemerkungen 220
2 Gründe für gewalttätiges Handeln 221
3 Prävention von Jugendgewalt 226
Literatur 228
Klinische Soziale Arbeit 230
1 Was ist Klinische Soziale Arbeit? 230
2 Klinische Soziale Arbeit konkret 231
3 Die therapeutische Arbeitsgemeinschaft 233
4 Abgrenzung zur Kinderund Jugendpsychiatrie 237
5 Diagnostik in der JUNO 238
6 Schluss 241
Literatur 242
Selbstreflexion in der Ausbildung der Sozialen Arbeit. Ein Beitrag zur Professionalisierungsdebatte 243
1 Einleitung 243
2 Subjektivität und Biographie im Reflexionsprozess 244
3 Selbstreflexion als biographischer Aneignungsprozess im Studium 248
4 Übertragung und Gegenübertragung in der Sozialen Arbeit 251
5 Forschen in der eigenen Biographie 253
6 Arbeit mit Rollenspielen 254
7 Bearbeitung gruppendynamischer Prozesse 256
8 Übungen zu Achtsamkeit und Selbstreflexion 258
9 Fazit 259
Literatur 260
Soziale Altenarbeit – Theoretische Bezüge und Perspektiven 262
1 Einleitung 262
2 Alter und demographische, sozialstrukturelle Veränderungen 263
3 Alter und seine soziale Konstruktion 265
4 Alter und der Prozess der Biographisierung 268
5 Alter und die Verortung Sozialer Arbeit 269
6 Alter und Zugänge Sozialer Arbeit 270
7 Alter und Perspektiven/Aufgaben für die Soziale Arbeit 272
Literatur 275
Berufsschutz in der Sozialen Arbeit – ist Soziale Arbeit ein Beruf? 277
1 Einleitung 277
2 Zum Entwurf eines Berufsgesetzes für Soziale Arbeit 279
3 Zur rechtstheoretischen Problematik einer Identitätsstiftung per Gesetz 283
4 Gesetzliche Normierungsalternative für die sozialberufliche Praxis 285
Literatur 287
Professionelle Jugendkulturarbeit – ein Handlungsfeld der Sozialen Arbeit? 288
1 Das Jugendkulturförderungsprojekt „Young City Recording“ 288
1.1 Angebote und Ziele 289
1.2 Statistiken 291
2 Jugendkulturarbeit – definiert und theoretisch verortet 292
3 Kompetenzbereich „Selbstwahrnehmung, Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein“ 293
4 Kompetenzbereich „Selbstinszenierung“ 294
5 Kompetenzbereich „Selbstreflexion“ 295
6 Kompetenzbereich „Kritikund Konfliktfähigkeit“ 297
7 Weitere Kompetenzbereiche in knapper Darstellung 299
7.1 Kommunikationsfähigkeit 299
7.2 Politisches und ethisches Bewusstsein 299
7.3 Steigerung der Selbstbestimmung 300
7.4 Interaktions- und Beziehungskompetenzen 300
7.5 Organisatorische und kreativ-handwerkliche Kompetenzen 300
8 Konsequenzen und Zukunftsperspektiven 301
Literaturverzeichnis 301
Die Lehrlingsausbildung (k)ein Zukunftsthema? – Historische, kritische und zukunftsweisende Anmerkungen zu einem bedeutenden öst 303
1 Einleitung 303
2 Historische Entwicklung der Lehrlingsausbildung 305
3 Wandlungsprozesse in unserer Gesellschaft 305
4 Auswirkungen auf die Lehrlingsausbildung 306
5 Ansätze für eine Lehrlingsausbildung mit Zukunft 307
6 Das innovative Netzwerk „IKAV Kärnten“ 310
7 Resümee 315
Literatur 316
Teil 4Forschungsprojekte undWissenschaftskooperationen 318
Berufsfeldforschung: Soziale Arbeit in Kärnten1 319
1 Einleitung 319
2 Einführende Begriffsdefinitionen 319
3 Auswahl ähnlich gelagerter Forschungsergebnisse 323
4 Forschungsdesign 325
Ausblick 328
Literatur 328
Internationale Kooperation und Forschung am Beispiel einer Hochschulpartnerschaft Österreich – Tansania 331
1 Einleitendes 331
2 Kontextuelle Einbettung: Internationale Soziale Arbeit, Bildungsund Wissenschaftskooperation und Entwicklungsforschung 332
3 Alter und Soziale Arbeit – eine Studienund Begegnungsreise nach Ostafrika 337
4 Studierendenund DozentInnenaustausch zwischen Österreich und Tansania 339
5 Kooperative Forschung über alte Menschen 340
6 Erforschung und Stärkung Sozialer Arbeit in Ostafrika 342
Literatur 344
Forschen in der Flüchtlingsgesellschaft der Saharawis 346
1 „Westsahara“ als letzte afrikanische Kolonie 347
2 Forschung und Soziale Arbeit 349
3 Hypothesen 352
4 Die Westsahara als Lehrbeispiel für Globalisierung 353
Literatur 354
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren 356

Erscheint lt. Verlag 26.1.2011
Reihe/Serie Forschung, Innovation und Soziale Arbeit
Forschung, Innovation und Soziale Arbeit
Zusatzinfo 377 S. 11 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Schlagworte Bologna-Prozess • Ganztagsbildung • Klinische Sozialarbeit • Schulsozialarbeit • Sozialarbeitswissenschaften
ISBN-10 3-531-92773-6 / 3531927736
ISBN-13 978-3-531-92773-2 / 9783531927732
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