Soziale Arbeit im Wissenschaftssystem (eBook)
318 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-92561-5 (ISBN)
DSA, Mag. Dr. Manuela Brandstetter ist Sozialarbeiterin, Soziologin und Dozentin am Studiengang Soziale Arbeit der FH St. Pölten.
Mag. Dr. Monika Vyslouzil ist Sozialarbeiterin, Soziologin und Dozentin am Studiengang Soziale Arbeit der FH St. Pölten sowie Leiterin des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung.
DSA, Mag. Dr. Manuela Brandstetter ist Sozialarbeiterin, Soziologin und Dozentin am Studiengang Soziale Arbeit der FH St. Pölten. Mag. Dr. Monika Vyslouzil ist Sozialarbeiterin, Soziologin und Dozentin am Studiengang Soziale Arbeit der FH St. Pölten sowie Leiterin des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung.
Inhaltsverzeichnis 6
Einführung 8
1. Professionalisierungsund Disziplinentwicklung Sozialer Arbeit 9
2. Perspektiven der Nachbardisziplinen 10
3. Perspektiven der Sozialarbeitswissenschaft 12
I. Professionalisierungsund Disziplinentwicklung Sozialer Arbeit 16
Soziale Arbeit zwischen Wissenschaft und Praxis? Versuch einer Positionsbestimmung 17
1. Konzeptuelle Stränge 18
1.1 Sozialpolitik und Soziale Arbeit 20
1.2 Soziale Arbeit als Profession (oder als Semi-Profession) 24
1.3 Differenzierungstheoretische Ansätze zur Inklusionsarbeit versus neomarxistische Theoriekonzepte 25
1.4 Sozialer Raum und Soziales Kapital 28
2. Das Praxisfeld Soziale Arbeit – Soziologische Überlegungen 31
2.1 Der Feldgedanke 31
2.2 Soziale Arbeit als Praktische Sozialpolitik 33
3. Perspektiven der Forschung – in pragmatischer Absicht 35
Literatur 40
Zwiespältige Verhältnisse: Organisationen der Sozialen Arbeit im disziplinären und professionellen Diskurs 45
Abstract/Zusammenfassung 45
1. Einleitung: Zur Relevanz des Organisationsthemas in der Sozialen Arbeit 45
2. Stränge des Organisationsdiskurses in der Sozialarbeitswissenschaft und -forschung 47
2.1 Die bürokratische Organisation als Widerpart der Profession? 48
2.2 Organisationen Sozialer Arbeit zwischen Dienstleistungskonzeption, Ökonomisierung und Qualitätsdiskussion 50
3. Das Verhältnis der Berufspraxis zu 'ihren' Organisationen 54
4. Organisationsbezogene Theorieund Forschungsbedarfe in der Sozialen Arbeit 57
5. "Wer macht's?" – Fragen disziplinärer Verortungen des skizzierten Forschungsbedarfs 59
Literatur 62
Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit. Das Verhältnis der Begriffsund Gegenstandsbestimmungen in der deutschen Hochschulpolitik 67
1. Sprachverwirrungen 67
2. Historische Aspekte 69
2.1 Sozialpädagogik und Soziale Arbeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 70
2.2 Sozialpädagogik und Soziale Arbeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts 71
2.3 Gründung von Fachhochschulen 72
2.4 Wandel in den Universitäten 73
3. Zum aktuellen Verhältnis von Sozialarbeit und Sozialpädagogik 74
3.1 Klare Leitdisziplin oder Multiprofessionalität 74
3.2 Stand und Entwicklungslinien 75
4. Ambivalenzen und Perspektiven 76
Literatur 77
Sozialpädagogische Professionsforschung 79
1. Professionalität und Hilfeplanung 81
1.1 Die Kinder- und Jugendhilfe als Präzedenzfall für planungsorientierte Professionalisierung 82
1.2 Rechtliche Grundlagen der Hilfeplanung 83
2. Professionalisierung der Hilfeplanung oder Entprofessionalisierung durch Hilfeplanung? 85
3. Fallbeispiel – Familie Grießhaber 89
3.1 Der Weg zur Erziehungshilfe 89
3.2 Die Spaltung der Familie 91
3.3 Zwischen Therapie und Überwachung 93
3.4 Parallele Hilfeplanungsprozesse 94
3.5 Die Arbeit an der Familiengeschichte 95
3.6 Generalisierung: Die Verstrickung im Netz der Helfer 96
4. Kunstfehler der Profession – Grenzen der Hilfeplanung – Herausforderungen der Professionsforschung 97
4.1 Kunstfehler der Profession 97
4.2 Grenzen der Hilfeplanung 98
4.3 Herausforderungen für die Professionsforschung 99
Literatur 100
II. Perspektiven der Nachbardisziplinen 104
Die Soziologie des Helfens – Benefit für eine Theorienbildung Sozialer Arbeit? 105
1. Hilfe als Interaktion – ein Problem für die Sozial(arbeits)forschung? 107
2. (Mikro-)soziologische Bezugnahme auf das Helfen 108
3. Sozialarbeitswissenschaftliche Implikationen des Helfens 112
4. Fazit 117
Literatur 119
Soziale Arbeit als Gesundheitsförderung: Stärkung des sozialen Kapitals durch bürgerschaftliches Engagement 122
1. Gesundheitsförderung in zivilgesellschaftlicher Perspektive 123
1.1 Salutogenese 124
1.2 Verwirklichungschancen: Capability 126
1.3 Gesundheitsförderung als Befähigung 127
2. Selbstsorge in der spätmodernen Gesellschaft 129
3. Bürgerschaftliches Engagement als Identitätsarbeit 129
4. Bürgerengagement als Widerstandsressourcen 130
5. Exemplarische Analyse: positive Jugendentwicklung durch Engagement 131
6. Gesundheitsförderung des „unternehmerischen Selbst“? 137
7. Befähigung und Befähigungsgerechtigkeit 139
Literatur 140
Die Etablierung der Pflegewissenschaft an der Universität Wien – von der Ausnahme zur Normalität. Eine erfahrungsbasierte Rück- und Vorschau 143
1. Einleitung: die Entwicklung der Pflege als Wissenschaft – ein kleiner Exkurs 143
2. Welche Faktoren haben die Ausnahmesituation gekennzeichnet? 146
3. Normalität kehrt ein oder Pflegewissenschaft wird zum Regelstudium 149
3.1 Publikations- und Kongresstätigkeit 151
3.2 Art der Forschung 152
3.3 Einwerbung von Drittmitteln zur Finanzierung der Forschung 153
4. Eine nachhaltige Entwicklung der Pflegwissenschaft: trotz „Normalität“ das Besondere fördern 155
Literatur 157
Anhang 158
„Was mich an der Psychoanalyse stört, ist, dass sie mir etwas zu dogmatisch ist…“ – Psychoanalyse und Sozialarbeit auf der Suche nach einer „Theorie der Praxis“ 159
1. Psychoanalyse und Sozialarbeit im Vergleich 159
1.1 Zur Beziehung zwischen Sozialarbeit und Psychoanalyse 161
2. Sozialarbeit und Psychoanalyse als konnotative Theorien: ein gemeinsames Dilemma ? 164
3. Dialoge zwischen Sozialarbeitswissenschaft/Sozialarbeitsforschung und Psychoanalyse – ein Plädoyer für eine „Theorie der Prax 166
4. Epilog zur Zukunft psychoanalytischer Sozialarbeit 175
Literatur 176
Soziale Arbeit und Ökonomie. Überlegungen zu einer sozialpolitischen Entwicklungsaufgabe 178
1. Einführung 178
2. Soziale Arbeit und Ökonomie – eine schwierige Beziehung 179
3. Die Ökonomie des Gemeinwesens – Idee und normativer Anspruch 182
4. Gemeinwesenökonomie als reale Utopie 187
5. Aktuelle Beispiele und ein Versuch ihrer Erklärung 188
6. Zur gesellschaftlichen Bedeutung sozialökonomischer Selbstorganisation 192
7. Lebensweltliche Mischlogik als sozialpolitisches Potential 194
8. Soziale Bewegungen, Zivilgesellschaft und sozialökonomische Entwicklung 196
9. Sozialökonomische Selbstorganisation und sozialpolitische Innovation 199
III. Perspektiven der Sozialarbeitswissenschaften 205
Probleme der Professionalisierung der Sozialarbeit in Österreich 206
Der Sozialarbeiter 207
Die Beziehung zwischen professionalisiertem Beruf und Institutionen 209
Die Entwicklung des Berufes der Fürsorgerin in Österreich 210
Die Anfänge zur Zeit der Monarchie 210
Die Zwischenkriegszeit 212
Die Zeit der zweiten Republik 214
Auf dem Weg zur Professionalisierung 216
Schlußbemerkungen 219
Soziale Arbeit und ihr Anspruch auf wissenschaftliche Begründung in Ausbildung und Profession 220
Die Entwicklung der Ausbildungsstruktur in der Sozialen Arbeit in Österreich und deren Auswirkungen auf die AdressatInnen Sozialer Arbeit 225
1. Einleitung 225
2. Veränderungen der Ausbildungsstruktur in den letzten 10 Jahren 225
3. Ausbildung auf Fachhochschulniveau im Spannungsfeld von Theorie und Praxisorientierung 227
3.1 Besonderheiten in den Rahmenbedingungen der Ausbildung an Fachhochschulen 228
3.2 Zentrale Ziele der akademischen Ausbildung an Fachhochschulen im Kontext der Ausbildung zur Sozialen Arbeit 229
4. Vom Diplomstudium zum Bachelor & Master für Soziale Arbeit
5. Modularisierung und Kompetenzorientierung als wesentliche Faktoren der Ausbildung 235
6. Veränderungen der Ausbildung und ihre Auswirkungen auf die AdressatInnen Sozialer Arbeit 237
6.1 Auswirkungen der Akademisierung auf die KlientInnen Sozialer Arbeit 237
6.2 Auswirkungen der Akademisierung auf die Organisationen/Anstellungsträger Sozialer Arbeit 238
6.3 Auswirkungen der Akademisierung der Ausbildung zur Sozialen Arbeit auf die Gesellschaft 240
7. Conclusio 241
Literatur 242
Sozialarbeit – Ausbildung an den Fachhochschulen in Österreich und Auswirkungen auf Identität und Berufsbild. Eine kritische Analyse zur Gegenwart und Forderungen zurZukunft 243
Einleitung 243
1. Historische Betrachtung3 der SozialarbeiterInnen-Ausbildung in Österreich 244
2. Gegenwärtige Betrachtung der SozialarbeiterInnen-Ausbildung in Österreich 247
3. Wer bildet in Österreich SozialarbeiterInnen aus? 248
3.1. Debatte der SozialarbeiterInnen-Ausbildung in Deutschland 249
4. Wer bildet an österreichischen Fachhochschulen SozialarbeiterInnen aus? 250
4.1. Gegenstandbenennung und Vorgehensweise 251
4.3. Eine erste nüchterne Zwischenbilanz 254
5. Mögliche Auswege durch neuerliche Umwege 255
5.1. Überdenken der Ideologie und Lehrpläne der Bachelor-Studiengänge im Fachhochschulbereich 256
5.2. Die Verankerung der Sozialarbeit als Wissenschaftsdisziplin an der Universität 258
6. Conclusio 259
Literatur 260
Neue und immer wiederkehrende Problemlagen verlangen nach eigenständiger systematischer Befassung 261
1. Fürsorge und Armut 262
1.1 Die Zahlen 263
2. Gesundheit und Armut 264
3. Ernährung als soziale Frage 265
4. Soziale und ökologische Problemstellungen 267
5. Kultursensibel und klientInnenorientiert 267
6. Theoretisch auf einer Augenhöhe 268
Literatur 269
Die Orientierung am Bedürfnis – ein Bezugspunkt für die Soziale Arbeit 270
1. Die Bedürfnisse im wissenschaftlichen Diskurs 271
1.1 Psychologie 271
1.2 Ökonomie 273
2. Bedürfnis-orientierte Theorien der Sozialen Arbeit 276
2.1 Ilse Arlt 276
2.2 Systemtheoretisches Paradigma der Disziplin und der Profession Sozialer Arbeit (SPSA) 277
2.3 Kritik an der Bedürfnisorientierung 278
3. Resümee 280
Literatur 280
Wie frei ist die Sozialarbeit im Gefängnis? 283
1. Vorbemerkungen 283
2. Ergebnisse der Interviews 284
3. Einschätzungen, Erweiterungen, Schlussfolgerungen 291
3.1 Die wechselseitige Abhängigkeit von Behandlungsvollzug und Sozialarbeit 291
3.2 Von der Beziehungs-Arbeit zur System-Arbeit 292
3.3 Wer passt (sich an) wen an? 292
3.4 Auch ohne InsassInnen wäre der Strafvollzug sehr beschäftigt 293
3.5 Normierung und EDV-Tools als Chance 293
3.6 Professionalisierung als Prozess 294
3.7 Sozialarbeit als Hexerei 294
3.8 Balancieren statt spalten 295
3.9 Ein- und Abgrenzung als Voraussetzungen von Handlungsfähigkeit und Arbeitsqualität 296
3.10 Der Mistkübel als Chance 296
3.11 Gemeinsame Strategie, getrenntes Arbeiten 297
3.12 Selbstorganisation als Innovationsfaktor 297
3.13 Hardiness und Kohärenzsinn als Überlebensfaktoren 298
3.14 Die wahren Gefängnisse sind im Kopf 298
Aufgaben und Charakteristika einer professionsbezogenen Wissenschaft 299
1. Eigenarten professionsbezogener Wissenschaft 301
2. Außensicht oder Innensicht? 304
3. Braucht eine professionsbezogene Wissenschaft Grundlagenforschung? 305
4. Universität oder Fachhochschule? 307
5. Eine Strategie? 310
6. Zusammenfassung 312
Literatur 313
Verzeichnis der AutorInnen 315
| Erscheint lt. Verlag | 1.11.2010 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 318 S. 3 Abb. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Sozialpädagogik | |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie | |
| Schlagworte | Akademisierung Sozialer Arbeit • Lehrstuhl • Organisation Sozialer Arbeit • Professionalisierung • Sozialarbeitswissenschaft • Soziale Arbeit • Systemtheorie |
| ISBN-10 | 3-531-92561-X / 353192561X |
| ISBN-13 | 978-3-531-92561-5 / 9783531925615 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasserzeichen und ist damit für Sie personalisiert. Bei einer missbräuchlichen Weitergabe des eBooks an Dritte ist eine Rückverfolgung an die Quelle möglich.
Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seitenlayout eignet sich die PDF besonders für Fachbücher mit Spalten, Tabellen und Abbildungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten angezeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smartphone, eReader) nur eingeschränkt geeignet.
Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.
Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.
aus dem Bereich