Das Subjekt im Hilfesystem (eBook)
339 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-92503-5 (ISBN)
Dr. phil. Imke Niediek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Allgemeine und Integrative Behindertenpädagogik am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover.
Dr. phil. Imke Niediek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Allgemeine und Integrative Behindertenpädagogik am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover.
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„Ich kann nicht umhin, an eine Kritik zu denken, die nicht versucht zu richten, sondern die einem Werk, einem Buch, einem Satz, 5
Geleitwort 6
Inhalt 8
Geleitwort ..................................................................................................................... 8
2 Dimensionen des ‚Unterstützten Wohnens für Menschen mit geistiger Behinderung‘ ............................................... 8
3 Theoretische, methodologische und methodische Verortung ................................ 47 8
4 Globalanalyse des Diskursfeldes .............................................................................. 79 9
5 Individuelle Hilfeplanung im Kontext sozialrechtlicher Veränderungen........... 103 9
6 Individuelle Hilfeplanung aus Sicht der Leistungsträger .................................... 133 9
7 Individuelle Hilfeplanung aus Sicht der Leistungserbringer ............................... 173 9
8 Individuelle Hilfeplanung aus Sicht von Fachwissenschaften ............................. 191 10
9 Dimensionalisierung von Hilfeplanungskonzepten ............................................... 207 10 Individuelle Hilfeplanun 10
11 Exemplarische Vertiefung ...................................................................................... 243 10
12 Diskussion der Ergebnisse im Licht der Gouvernementally Studies .................. 285 10
13 Ausblick .................................................................................................................... 10
Anhang ......................................................................................................................... 11
Abbildungsverzeichnis 12
Tabellenverzeichnis 13
1 Einleitung 14
1.1 Bedeutung des Themas 14
1.2 Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands 19
Individuelle Hilfeplanung nach dem KJHG 19
Förderplanung im Sinne des Sonderpädagogischen Förderbedarfs 19
Hilfeplanung im Sinne der Sozialarbeit/ Hilfe in besonderen Lebenslagen 19
Hilfeplanung im Kontext gemeindepsychiatrischer Versorgung oder Reha-planung 20
Qualitätsentwicklung/Lebensqualität/Nutzerzufriedenheit, Persönliches Budget, Hilfeplanung im Kontext beruflicher Rehabilitation 20
1.3 Ausgangsfrage und Hypothese 20
1.4 Arbeitsprogramm 23
2 Dimensionen des ‚Unterstützten Wohnens für Menschen mit geistiger Behinderung‘ 25
2.1 Terminologische Bestimmung 25
2.2 Qualitative Bestimmungen 28
2.2.1 Erwachsenenalter 28
2.2.2 Unterstütztes Wohnen 30
2.3 Quantitative Bestimmungen 34
2.3.1 Schwerbehindertenstatistik 34
2.3.2 Eingliederungshilfestatistik 35
2.3.3 Daten der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Sozialhilfeträger 39
2.3.4 Gesamtstatistik der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege 40
3 Theoretische, methodologische und methodische Verortung 42
3.1 Einführende Orientierungen zum Theoriekorpus bei Foucault 42
3.1.1 Erkenntnistheoretische Grundlagen 44
3.1.2 Archäologie als analytischer Blick 46
3.1.3 Genealogie als analytischer Blick 48
3.1.4 Gouvernementalität 49
3.1.5 Technologien des Selbst 57
3.1.6 Die Möglichkeit von Kritik 60
3.1.7 Zum Konzept der ‘Gouvernementalität der Gegenwart’ 61
3.2 Methodologische Konzeptualisierung der Untersuchung 63
3.3 Methodische Umsetzung 71
4 Globalanalyse des Diskursfeldes 74
4.1 Korpusbildung 74
4.2 Entwicklung des Diskursfeles Individueller Hilfeplanung im Zeitverlauf 76
4.3 Infrastruktur des Diskursfeldes 77
Merkmale der Infrastruktur des Diskursfeldes: 81
4.4 Auswertung des Globalkorpus nach den Institutionen der Autoren/innen 85
4.5 Ergebnisse der Globalanalyse des Diskursfeldes 95
5 Individuelle Hilfeplanung im Kontext sozialrechtlicher Veränderungen 97
5.1 Aktuelle rechtliche Grundlagen der Eingliederungshilfe 97
Abbildung 7: 98
5.1.1 Rechtliche und vertragliche Beziehungen zwischen Leistungsträgern und Leistungs-berechtigten 98
5.1.2 Koordination mit den weiteren Teilhabeleistungen nach SGB IX 100
Abbildung 8: 101
5.1.3 Rechtliche und vertragliche Beziehungen zwischen Leistungsträgern und Leistungs-erbringern 101
5.1.4 Rechtliche und vertragliche Beziehungen zwischen Leistungsbeziehern und Leis-tungserbringern 102
5.2 Änderungen der Sozialgesetzgebung 103
5.2.1 1962: Inkrafttreten des BSHG: 103
5.2.2 1970: Aktionsprogramm zur Förderung der Rehabilitation 105
5.2.3 1984: Haushaltsbegleitgesetz 106
5.2.4 1994: Sparund Konsolidierungsgesetze 108
Qualitative Dimension: 112
Organisationale Dimension: 112
Ordnungspolitische Dimension: 112
5.2.5 1995: Einführung der Pflegeversicherung 112
5.2.6 1996: Reform des BSHG 113
5.2.7 2001: Reform des Heimgesetzes 115
5.2.8 2001: Einführung des SGB IX 116
5.2.9 2005: Einführung des SGB XII 117
5.2.10 Benachteiligungsverbote (seid 2002) 120
5.3 Strategische Entwicklungslinien 121
6 Individuelle Hilfeplanung aus Sicht der Leistungsträger 126
6.1 Innere und äußere Modernisierungserfordernisse 126
6.1.1 Neue Steuerung in der Sozialhilfe 127
unternehmensähnlich strukturiert 127
Weitergabe von Kompetenzen 128
Kontrolle 128
6.1.2 Diskussionslinien zur Hilfeplanung in der Sozialhilfe 128
Verhältnis zwischen Sozialverwaltung und Leistungs-berechtigten: 129
Zusammenarbeit 129
Erfolg und Effizienz 130
Knappheit an Zeit, Geld und Personal 130
Dilemma zwischen den sozialrechtlichen Normen der Gleichbe-handlung und individueller Fallbearbeitung 130
unterschiedliche Interessenlagen, Einschätzungen und Ziele der Beteiligten 130
Spezialisierung einzelner Hilfearten 130
Verwaltungsausbildung 131
Assessment-Phase 131
Teilziele 131
Auswahl geeigneter Hilfen 131
Interventionsphase 131
Kontrolle der Zielerreichung 131
Controlling 131
6.2 Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen 134
6.2.1 Diskussionslinien zur Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe 135
sozialpolitische Ziel 137
inhaltlicher Hinsicht 137
personeller Hinsicht 138
Finanzielle Ziele 138
internen Informationstransparenz 139
6.2.2 Bildung von Gruppen mit vergleichbarem Hilfebedarf 139
6.2.3 Hilfebedarfsfeststellung 144
6.2.4 Konzepte der Gesamtplanung 146
6.3 Zusammenfassende Aspekte 162
7 Individuelle Hilfeplanung aus Sicht der Leistungserbringer 166
7.1 Entstehungskontexte Individueller Hilfeplanung 166
7.2 Frühe Instrumente der Leistungsbemessung und Qualitätssicherung 170
7.3 Instrumente der Betreuungsplanung 176
7.4 Zusammenfassende Aspekte 182
8 Individuelle Hilfeplanung aus Sicht von Fachwissenschaften 184
8.1 Thematisierung gesellschaftlicher, politischer und rechtlicher Veränderungen 184
8.2 Diskussionen in pädagogischen Kontexten 189
8.3 Konzepte 193
8.4 Zusammenfassende Aspekte 199
9 Dimensionalisierung von Hilfeplanungskonzepten 200
10 Individuelle Hilfeplanung als Spezial-Dispositiv moderner Gouvernementalität 207
10.1 Ausgangspunkte des Dispositivs Individueller Hilfeplanung 208
10.2 Politische Ökonomie der Hilfeplanung 211
10.2.1 Steuerungsinteressen der Akteure 211
10.2.2 Strategische Technologien der Hilfeplanung 217
10.2.3 Normalisierende Ordnung oder ‚Der Raum der Fachlichkeit wird neu vermessen’ 221
10.3 Subjektbegriff und Subjektivierungspraktiken 225
10.3.1 Normen und Normalisierungen oder ‚Mehr, als die Summe von Defiziten und Fä-higkeiten’ 225
Bedürfnisorientierung 225
bio-psycho-soziale Einheit 226
(z.B. im ITP Hessen, hier 167 f). 226
Vor-stellung des aktiven, selbstbestimmten, rational denkenden, planenden und zielgerichteten ‚Leistungsberechtigten‘ 226
Individuelle Hilfeplanung begründet sich letztlich immer aus einem Abhängigkeitsver-hältnis, 227
(z.B. bei Gromann 2009 das GBM Konzept, hier 177 f
(z.B. im ITP Hessen (hier 167 f) ist erheblicher Entwicklungsbedarf festzustellen die Individuelle Hilfeplanung in Rheinland-Pf
10.3.2 Praktiken der Subjektivierung oder ‚Behinderung ist, was Du daraus machst’ 228
Versprechen eines Mehr an selbstbestimmter Lebens-führung, 228
(z.B. 228
Konzepten der Leis-tungsträger 6.2.4.4 im Ansatz des AQUA-UWO, hier 205 f.)
In der dialogischen Entwicklungsplanung (hier 202 f) und der Persönlichen Zukunftsplanung (hier 203 f) 228
Die Hilfebedarfsfeststellung 229
(so die Konzepte von Leistungsträgern, vgl. Ab-schnitt 6.2.4.4, aber auch von Leistungserbringern, z.B. das GBM Konzept, hier 17 229
ITP, hier 167 f oder in der Hilfeplanung in RheinlandPfalz, hier 165 f). 229
nicht 229
negativ 230
Hilfeplangespräch 230
(z.B. die dialogische Entwicklungsplanung, hier 202 die Persönliche Zukunftsplanung, hier 203 f
(z.B. die rehistorisierende Hilfeplanung, hier187 f), 231
Hilfeplan-, Teil-habe-, oder Belegungskonferenzen 231
(z.B. im IBRP, hier 162 f im Hilfeplanverfahren des LVR, hier 166 f
(insbesondere in Konzepten wie der dialogischen Entwicklungsplanung, hier 202 f oder der persönlichen Zukunftsplanung, hier 203 232
Abbildung 9: 233
10.4 Zusammenfassung 234
11 Exemplarische Vertiefung 235
11.1 Methodische Erläuterungen 236
11.2 Entstehungszusammenhänge des Konzeptes 240
11.3 Das Konzept der Individuellen Hilfeplanung des LWL 248
11.4 Umsetzung des Konzepts der Individuellen Hilfeplanung 255
11.5 Wirkungen in der Praxis des Unterstützten Wohnens 263
11.5.1 Hilfeplanung als Strukturierungsrahmen von Praxis 263
11.5.2 Bedeutung von Regeln 268
11.5.3 Normalitätsvorstellungen 270
11.5.4 Selbstund Fremdbestimmung 271
11.5.5 Hilfeplanung und Ambulantisierung 273
11.6 Zusammenfassung 275
12 Diskussion der Ergebnisse im Licht der Gouvernementally Studies 276
12.1 Politische Ökonomie der Hilfeplanung 276
12.2 Subjektivierende und normalisierende Praktiken Individueller Hilfeplanung 279
12.3 Unterstützungspraxis zwischen Unterwerfung und Überschreitung 285
13 Ausblick 292
Literaturverzeichnis 294
Anhang 318
| Erscheint lt. Verlag | 16.7.2010 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 339 S. 9 Abb. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Sozialpädagogik | |
| Schlagworte | Behindertenpolitik • Foucault • Gouvernementalität • Heilpädagogik • Rehabilitation • Rehabilitationspädagogik • Selbstkontrolle |
| ISBN-10 | 3-531-92503-2 / 3531925032 |
| ISBN-13 | 978-3-531-92503-5 / 9783531925035 |
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